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FIA-Gala in Paris: Bewegender Auftritt von Birgit Lauda

Niki Lauda wurde in Paris von FIA-Präsident Jean Todt als "Persönlichkeit des Jahres" geehrt - Bewegende Momente beim Gedenken an die Verstorbenen

Christian Nimmervoll

Bearbeitet: 10.12.2019, 09:13

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Bei der FIA-Gala am vergangenen Freitag im Pariser Louvre wurden nicht nur die Weltmeister der Saison 2019 geehrt. Unter anderem wurde auch ein Ehrenpreis an die "Persönlichkeit des Jahres" vergeben, und dieser ging an Niki Lauda.

Entgegengenommen wurde der Preis von Laudas Witwe Birgit, die im schwarzen Kleid zur Gala kam und bei der Verleihung sichtlich bewegt war von den Standing Ovations im Publikum. FIA-Präsident Jean Todt ließ es sich nicht nehmen, den Preis selbst zu übergeben - verständlicherweise hielt Lauda aber keine Dankesrede, sondern zog sich nach der Übergabe zurück ins Publikum.

Dort verbrachte sie den Abend am Tisch von Mercedes-Teamchef Toto Wolff, den ihr im Mai verstorbener Ehemann zu Lebzeiten augenzwinkernd als "Halbfreund" bezeichnet hatte.

Bereits Ende Oktober hatte Niki Laudas Sohn Mathias im Rahmen der österreichischen Sportlergala in Wien einen ähnlich bewegenden Auftritt gehabt. "Ich kann's bis heute noch nicht glauben, um ehrlich zu sein", hatte Laudas Sohn dort gesagt.

Niki Lauda war nicht die einzige Persönlichkeit, der in Paris gedacht wurde. "Die FIA-Preisverleihung ist ein Anlass der Freude. Es scheint mir daher angemessen zu sein, besonders jenen zu gedenken, die unserem Sport so viel gegeben haben", sagt Todt. "Das unauslöschliche Vermächtnis, dass sie auf unsere Leben hatten, wollen wir in Erinnerung behalten."

Besonders emotional auch der Moment, als Todt sich an die Familien von Charlie Whiting (FIA-Rennleiter, verstorben im März) und Anthoine Hubert (Formel-2-Fahrer, verstorben im August bei einem schweren Unfall in Spa) wandte und diese bat aufzustehen. Erneut gab es Standing Ovations im Publikum. Zu Whitings Kindern sagte Todt: "Ihr könnt stolz auf euren Vater sein."

Weitere verstorbene Persönlichkeiten, derer gedacht wurde:

Rawle Mahabir (Präsident TTAA)

Mirko Butulija (Präsident AMSS)

Roger Braun (ACA)

Sebastia Salvado (Präsident RAAC, FIA-Vizepräsident für Mobilität)

Robin Herd (Mitgründer des March-Formel-1-Teams)

Jean-Luc Therier (Rallyefahrer)

Jean-Paul Driot (Gründer des Motorsport-Teams DAMS)

Ferdinand Piech (langjähriger Volkswagen-Chef)

Andrew Cowan (Rallyefahrer)

Domingos Piedade (ehemaliger AMG-Chef)

Mit Bildmaterial von FIA.

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