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Formel-1-Einheitsgetriebe 2021: FIA verschiebt Ausschreibung

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Formel-1-Einheitsgetriebe 2021: FIA verschiebt Ausschreibung
Autor:
Übersetzung: André Wiegold
15.03.2019, 06:19

Ab der Formel-1-Saison 2021 soll ein Einheitsgetriebe zum Einsatz kommen - Die Deadline für die Gebote der Firmen wurde verschoben

Eigentlich sollte die Ausschreibung für das Einheitsgetriebe für die Formel-1-Saison 2021 bereits abgeschlossen sein. Jetzt wurde die Frist für interessierte Unternehmen auf kommenden Dienstag verschoben. Somit haben die Firmen weiter die Chance, Gebote abzugeben. Im vergangenen Monat wurde die Ausschreibung gestartet, um einen Getriebelieferanten für die Saisons 2021 bis 2024 zu finden.

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Eigentlich sollte die Ausschreibung bereits am 14. März beendet werden. Jedoch hat der Automobil-Weltverband (FIA) den Ausschreibungszeitraum verlängert, um weitere Gebote zu erhalten. In einem Schreiben heißt es: "Um mehr Gebote zu erhalten, hat die FIA die Deadline auf den 19. März um 12:00 Uhr verschoben." Andere Fristen der FIA seien von dieser Entscheidung nicht betroffen und weiter in Kraft.

Doch warum könnte die FIA diesen Schritt gegangen sein? Ein potenzieller Bieter könnte es nicht geschafft haben, sein Gebot rechtzeitig abzugeben. Deshalb könnte die FIA die Verlängerung der Frist angestrebt und letztendlich auch durchgesetzt haben. Auch wenn keine Namen genannt wurden, könnte ein Formel-1-Team Interesse haben, den Deal zu bekommen.

Der einzige bekannte Bieter ist Xtrac. Das Unternehmen hat gleich nach der Ausschreibung Interesse bekundet, die Formel 1 mit einem Einheitsgetriebe zu beliefern. Gegenüber 'Motorsport-Total.com' sagte Unternehmenspräsident Peter Digby im vergangenen Monat: "Es wird von uns erwartet, ein Gebot abzugeben. Ich denke, es ist eine gute Idee. Es können viele Kosten gespart werden, wenn das richtige Produkt geliefert wird."

Zum einen müssten die Teams nicht mehr in die Entwicklung des Getriebes investieren und zum anderen könnte ein zuverlässiges Einheitsteil massiv Kosten in der Königsklasse einsparen, so Digby weiter. "Jedoch sei die alte Frist auch für Xtrac keine einfache Aufgabe gewesen, da ein zuverlässiges Produkt angeboten werden muss. "Wir haben es in sehr kurzer Zeit geschafft", sagte er. "Wir sind im Motorsport an kurze Zeiträume gewohnt."

Mit Bildmaterial von LAT.

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