Fotostrecke: Spezial-Helmdesigns zum 1.000. Grand Prix

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Nico Hulkenberg und Daniel Ricciardo

Nico Hulkenberg und Daniel Ricciardo
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Foto: Jerry Andre / Sutton Images

Die Formel-1-Piloten haben sich für das 1.000. Rennen im Rahmen der Formel-1-Weltmeisterschaft etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Einige von ihnen fahren in China mit einem speziellen Helmdesign ...

Daniel Ricciardo (Renault)

Daniel Ricciardo (Renault)
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Foto: Mark Sutton / Sutton Images

Der Australier hat sich für einen Retro-Look entschieden. Er hat sich ganz auf Designer Jens Munser verlassen, der ihm einen Helm angelehnt an die Anfangsjahre der Königsklasse gestaltet hat.

Daniel Ricciardo (Renault)

Daniel Ricciardo (Renault)
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Foto: Renault Sport

Inspiriert wurde der graue Helm mit schwarzem Streifen und der schwarzen Drei auf der Seite von Sir Jack Brabham. Der Australier gewann die Weltmeisterschaft dreimal und ist für Ricciardo ein großes Vorbild.

Nico Hülkenberg (Renault)

Nico Hülkenberg (Renault)
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Foto: Jerry Andre / Sutton Images

Auch Nico Hülkenberg (Renault) hat sich für ein Retro-Design entschieden. Der Deutsche hat zwar an seinen ursprünglichen Farben Gelb und Schwarz festgehalten, jedoch etwas modifiziert. "Außen sieht es anders aus, aber innen fühlt es sich wie immer an", schmunzelt er.

Nico Hülkenberg (Renault)

Nico Hülkenberg (Renault)
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Foto: Jerry Andre / Sutton Images

Besonders die Details sind auffallend. Nicht nur das Renault-Logo wurde wieder "alt", auch das Logo von Helmausrüster Schuberth erstrahlt in altem Glanz. Seine Startnummer 27 ist außerdem auf der Seite zu sehen.

George Russell (Williams)

George Russell (Williams)
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Foto: George Russell

Etwas Besonderes hat sich auch Williams-Pilot George Russell einfallen lassen. Der Brite fährt in Schanghai mit einer Hommage an seinen Lieblingspiloten auf dem Helm: Juan-Pablo Montoya.

George Russell (Williams)

George Russell (Williams)
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Foto: George Russell

Russell hat bereits in seinen Kartzeiten ein Helmdesign getragen, das dem von Montoya sehr ähnelte. Nun hat er sich dazu entschieden, die Hälfte seines Helms in den kolumbianischen Farben des Ex-Williams-Fahrers zu lackieren.

Alexander Albon (Toro Rosso)

Alexander Albon (Toro Rosso)
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Foto: Andy Hone / LAT Images

Auch der Rookie erinnert mit seinem Helmdesign zum Jubiläum an einen Ex-Rennfahrer. Denn bereits im ersten Formel-1-Rennen aller Zeiten stand ein Thailänder am Start: Prinz Bira.

Alexander Albon (Toro Rosso)

Alexander Albon (Toro Rosso)
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Foto: Mark Sutton / Sutton Images

Als nun zweiter Thailänder, der in Großbritannien lebt, ehrt Albon seinen Landsmann auf seinem Helm. Prinz Bira absolvierte von 1950 bis 1954 insgesamt 19 Formel-1-Rennen - und holte acht WM-Punkte.

Romain Grosjean (Haas)

Romain Grosjean (Haas)
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Foto: Zak Mauger / LAT Images

Haas-Pilot Romain Grosjean hat sich ebenfalls für ein Spezialdesign entschieden. Der Franzose fährt in China mit einem schlichten weiß-grauen Helm, mit Gelbstich. Er weicht damit stark von seinem dunklen Grunddesign ab.

Romain Grosjean (Haas)

Romain Grosjean (Haas)
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Foto: Romain Grosjean

Nicht zu übersehen sind auch die Hinweise auf das bevorstehende 1.000. Rennen im Rahmen der Formel-1-Weltmeisterschaft. In 145 Rennen davon hat er für Haas, Lotus und Renault teilgenommen.

Sergio Perez (Racing Point)

Sergio Perez (Racing Point)
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Foto: Glenn Dunbar / LAT Images

Und auch Racing-Point-Pilot Sergio Perez hat sein ursprüngliches Helmdesign für das dritte Saisonrennen abgeändert. Er fährt zwar mit einem überwiegend pinken Helm ...

Sergio Perez (Racing Point)

Sergio Perez (Racing Point)
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Foto: Glenn Dunbar / LAT Images

... jedoch hat er auf der Oberseite das Logo zum Jubiläumsrennen prominent platziert. Auch die mexikanischen Nationalfarben dürfen beim stolzen Amerikaner natürlich nicht fehlen.

Autor:
Co-Autor: Adam Cooper
12.04.2019, 17:25

Ob Retro-Design oder Hommage an vergangene Formel-1-Legenden: Viele Formel-1-Fahrer haben sich für das 1.000 Rennen ein besonderes Helmdesign überlegt

Die Formel-1-Piloten zelebrieren das 1.000. Rennen im Rahmen der Formel-1-Weltmeisterschaft am kommenden Wochenende in China teilweise mit einem Spezialdesign ihres Helms. Während die Renault-Pilot Nico Hülkenberg und Daniel Ricciardo auf den Retro-Look setzen, ehren Williams-Pilot George Russell und Toro-Rosso-Neuling Alexander Albon prominente Figuren der Vergangenheit.

"Als ich mit dem Kartfahren begann, habe ich einfach das Helmdesign von meinem Bruder kopiert", beginnt Russell die Geschichte hinter seiner Lackierung zu erzählen, "und sein Helm wurde von Juan-Pablo Montoya inspiriert." Das habe der Brite allerdings erst acht Jahre später erfahren.

Der Kolumbianer ist ebenfalls für Williams gefahren - von 2001 bis 2004 - und zählt zu Russells Lieblingspiloten. "Daher dachte ich, dass sei ziemlich cool." Er habe den Ex-Formel-1-Piloten bereits einmal persönlich getroffen und sich nun dazu entschieden, eine Seite seines Helms in Montoyas Farben (gelb, blau und rot) zu lackieren.

Montoya: "Werde Gefühl nicht los, dass ich jetzt alt werde!"

"Ich hoffe, es gefällt ihm", schmunzelt der Rookie. Und tatsächlich hat sich Montoya über die Hommage gefreut. "Ich werde das Gefühl nicht los, dass ich jetzt wirklich alt werde!", lacht der Kolumbianer im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Das ist wirklich schön zu sehen, dass sich ein Williams-Pilot dazu entscheidet, mein Design beim 1.000. Grand Prix zu tragen."

 

Montoya habe über den Kurznachrichtendienst Twitter von Russells Design erfahren. "Ich wusste nicht, dass George ein Fan von mir ist, aber das ist wirklich schön zu sehen." Auch Rookie Alexander Albon hat sich für eine Hommage an einen ehemaligen Formel-1-Piloten entschieden.

"Ich fahre mit einer Hommage an Prinz Bira", erklärt der Brite mit thailändischem Pass. Er wollte an seine asiatischen Wurzeln und den ersten Thailänder in der Formel 1 damit erinnern. Von 1950 bis 1954 fuhr Prinz Birabongse Bhanutej Bhanubhandhu, so sein vollständiger Name, in der Königsklasse insgesamt 19 Rennen.

Ricciardo gedenkt Sir Jack Brabham

"Auf dem Helm sind ein paar Fotos von ihm zu sehen und meine Startnummer in seinem Stil, weil er immer mit Blau und Gelb gefahren ist", erzählt Albon. Renault-Pilot Daniel Ricciardo hat sich ebenfalls einen Landsmann zum Vorbild genommen. "Ja, Sir Jack Brabham", lacht der Australier. "Aber ehrlich gesagt habe ich es Jens Munser [dem Designer] überlassen."

 

Er habe ihm nur die Anweisung gegeben, ein Helmdesign der "alten Schule" zu entwerfen. "Er hat mich dann mit diesem Design überrascht." Ricciardo wollte auf seine Wurzeln anspielen und den Retro-Style auf seinem Helm zelebrieren. "Im Endeffekt war es von Sir Jack Brabham inspiriert, war für mich als Australier natürlich eine besondere Bedeutung hat. Ich denke, er hat das sehr gut gemacht."

Teamkollege Nico Hülkenberg wollte ebenfalls einen Retro-Helm zum Jubiläum. "Jeder hat für dieses Rennen einen besonderen Helm und das ist meine Version davon. Wir sind beim Design ein wenig in der Zeit zurückgegangen, ein wenig Retro. Mir gefällt es sehr."

Perez: "Möchte mich immer an dieses Rennen erinnern"

Weniger spezifisch sind auch die Spezialdesigns von Romain Grosjean und Sergio Perez. Der Franzose hat das Logo zum 1.000. Rennen groß platziert. "Das hat nicht wirklich etwas mit der Vergangenheit der Formel 1 zu tun", gibt er zu. Dennoch gefällt ihm das schlichte Weiß sehr gut. "Das sieht sehr stilvoll und cool aus."

Perez hat sein Helmdesign kaum verändert. "Ich wollte nur das Logo des 1.000. Rennens auf meinem Helm, denn es ist natürlich sehr besonders als Fahrer daran teilzunehmen. Ich möchte mich an dieses Wochenende noch lange erinnern, deshalb kann ich immer auf diesen Helm schauen und sagen, dass ich beim 1.000 Grand Prix mit dabei war."

Laut Reglement haben die Piloten derzeit ein Spezialdesign pro Saison zur Verfügung, dass sie an einem Grand Prix ihrer Wahl einsetzen dürfen. Für das 1.000. Rennen hat die FIA eine Ausnahme gemacht: Den Fahrern wurde ein "freier" Designwechsel für das Schanghai-Wochenende gestattet.

Weitere Co-Autoren: Diego Mejia. Mit Bildmaterial von LAT.

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