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Luxusproblem: Esteban Ocon muss über Weihnachten zunehmen

Renault-Pilot Esteban Ocon zieht ein Fazit seiner ersten Formel-1-Saison nach der Pause und nimmt sich für den Winter vor allem eines vor: An Gewicht zulegen

Juliane Ziegengeist Jonathan Noble

Bearbeitet: 17.12.2020, 17:07

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Esteban Ocon blickt zufrieden auf seine Rückkehrsaison in der Formel 1 zurück. Nach einem Jahr ohne Stammcockpit trat der Franzose 2020 für Renault an und feierte im vorletzten Saisonrennen als Zweiter sein erstes Podium in der Königsklasse. Insgesamt schaffte er es in zehn von 17 Grands Prix in die Punkteränge.

"Ich denke, insgesamt war der Fortschritt sehr stark. Ich bin ziemlich zufrieden damit, wie ich die Saison beendet habe, was die Pace, die Leistung und die Zusammenarbeit mit dem Team angeht", resümiert Ocon sein Formel-1-Comebackjahr.

"Ich habe ein bisschen Zeit gebraucht, um in Fahrt zu kommen", gibt der 24-Jährige zu. "Aber ich habe das Gefühl, dass ich im Moment viel mehr an einem Ort bin, an dem ich sein will. (...) Und darauf müssen wir aufbauen, um gleich zu Beginn nächsten Jahres auf diesem Niveau anzufangen und uns weiterzuentwickeln."

Ocon nimmt sich "intensive Trainingsphase" vor

Zwar sei es schade, dass Renault der Konkurrenz von Racing Point und McLaren im Kampf um Platz drei bei den Konstrukteuren am Ende unterlag, "aber es gibt eine Menge Positives, das wir aus diesem Jahr mitnehmen können, und auch Dinge, die wir nicht ganz richtig gemacht haben", um daraus für die Zukunft zu lernen.

"Wir werden einen Weg finden, um auf das nächste Jahr hinzuarbeiten. Aber wenn wir das Positive nehmen und das Negative streichen und auslöschen, sollten wir kommende Saison in einer ziemlich starken Position sein", zeigt sich Ocon zuversichtlich.

Was die eigene Vorbereitung angeht, hat sich der Renault-Pilot vor allem eine Sache vorgenommen: "Auf jeden Fall wird es eine intensive Trainingsphase geben. Ich muss das Gewicht, das ich während der Saison verloren habe, wieder aufholen und mein Fitnesslevel wieder hochschrauben." Wie und wo, wisse er aber noch nicht.

Dem Weg von Daniel Ricciardo bei Renault folgen

"Im Moment ist es ein bisschen schwierig, in Europa zu reisen. Man muss sich an die Vorsichtsmaßnahmen halten. Wir werden sicher nicht so oft getestet werden, aber wir wollen nicht krank werden und 15 Tage verlieren und uns unwohl fühlen."

Für seine zweite Saison mit Renault erwartet Ocon eine Steigerung: "Wenn ich mich an 2017/18 zurückerinnere, fühlte sich 2018 für mich alles viel besser an. Ich wusste einfach, was ich brauchte. Das hat sicher auch damit zu tun, ein zweites oder drittes Mal auf dieselbe Strecke mit demselben Team zurückkommen zu können."

"Ich hoffe, dass ich eine ähnliche Entwicklung wie Daniel (Ricciardo; Anm. d. R.) machen kann", sagt Ocon. "Die Saison, die er dieses Jahr absolviert hat, die Steigerung von 2019 zu 2020. Das ist mein Ziel, seinem Weg zu folgen." Ricciardo wechselt 2021 zu McLaren, neuer Teamkollege von Ocon wird Fernando Alonso.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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