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Mercedes: Red Bull wird in Ungarn ein noch härterer Gegner

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Mercedes: Red Bull wird in Ungarn ein noch härterer Gegner
Autor:
Co-Autor: Christian Nimmervoll
14.07.2020, 07:02

In Spielberg hatte Red Bull am Wochenende keine Chance gegen Mercedes - Dort glaubt man allerdings, dass die Bullen schon in Ungarn zurückschlagen könnten

Am zweiten Spielberg-Wochenende feierte Mercedes den ersten Doppelerfolg des Jahres. Max Verstappen konnte sich zwar lange auf Platz zwei halten, am Ende hatte er aber keine Chance gegen Lewis Hamilton und Valtteri Bottas. Bei Mercedes rechnet man allerdings damit, dass Red Bull bereits am kommenden Wochenende in Budapest zurückschlagen könnte.

"Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass sie in Ungarn sehr stark sein werden", kündigt Teamchef Toto Wolff an und erinnert: "Es ist eine Strecke, auf der sie historisch immer starke Leistungen gezeigt haben. Wir haben uns dort in den vergangenen Jahren auch verbessert, aber es war immer ein schwieriges Wochenende." Zudem könne die Temperatur dort ein Thema werden.

"Heiße Temperaturen könnten noch immer unsere Achillesferse sein", grübelt er und verrät, dass es laut Vorhersagen "bis zu 30 Grad am Sonntag" werden könnten. Auch Hamilton erinnert, dass Red Bull in Ungarn in der Regel "sehr, sehr stark" sei. Im vergangenen Jahr lieferte sich der Weltmeister dort einen engen Kampf mit Verstappen, den er am Ende knapp gewann.

Auch 2020 werde es für Mercedes dort "nicht leicht", so Hamilton, der einen "engeren Kampf" gegen Red Bull erwartet. Kurios: Obwohl die enge Strecke wegen der mittelschnellen und langsamen Kurven bei vielen als Red-Bull-Kurs gilt, sind die Bullen in Unagrn seit 2014 sieglos. Stattdessen gewann Mercedes selbst dort drei der vergangenen vier Rennen.

Noch nicht das volle Potenzial gezeigt?

"Ich hoffe, dass wir in Ungarn konkurrenzfähiger sein werden", erklärt Red-Bull-Teamchef Christian Horner, der allerdings einräumt, dass Mercedes in Spielberg "sehr stark" gewesen sei. Verstappen habe sich am Wochenende gut geschlagen - war aber am Ende trotzdem chancenlos. Auch Horner gesteht, dass Mercedes am Sonntag "das beste Team" gewesen sei.

"Es sind nur fünf Tage bis Ungarn, daher haben wir nicht viel Zeit", erinnert Horner zudem, als er auf mögliche Updates für den RB16 angesprochen wird. Man werde aber trotzdem versuchen, wieder etwas zu bringen. "Ich denke, wir haben das Auto von der vergangenen zu dieser Woche verbessert. Hoffentlich gelingt uns das auch während der nächsten fünf Tage", so Horner.

Toto Wolff glaubt übrigens, dass sowohl Red Bull als auch Mercedes in Spielberg noch nicht alles gezeigt haben. "Ich denke, Lewis hat die Lücke gemanagt", erklärt er im Hinblick auf die Pace am Sonntag und ergänzt: "Ich glaube, es wäre noch mehr drin gewesen. Aber es ist immer etwas leichter, in Führung zu liegen, als in der Dirty-Air zu folgen."

Hamilton sieht noch Luft nach oben

Das sei auch Verstappens Problem gewesen, denn der Niederländer lag in dieser Saison noch zu keinem Zeitpunkt in Führung. Deswegen habe der Red Bull in Spielberg nur beim Hinterherfahren alles gezeigt, bei freier Fahrt habe man dagegen bislang "nicht das volle Potenzial des Red Bull und auch nicht das volle Potenzial des Mercedes gesehen", so Wolff.

Auch Hamilton erklärt, dass der W11 noch nicht perfekt sei. Er erinnert unter anderem an die Probleme, die man am ersten Spielberg-Wochenende mit der Zuverlässigkeit hatte. Und auch bei der Performance sei man nicht überall vorne gewesen. "In Kurve 3 haben uns die Red Bulls hier vernichtet. Ich denke, sie waren dort und in Kurve 4 schneller als wir", berichtet der Weltmeister.

"Es gibt also Bereiche, in denen wir uns noch verbessern können. Vergangene Woche war [zudem] ihre Strategie besser", erinnert er an das erste Rennen, als Alexander Albon durch die Strategie plötzlich in einer Position war, das Rennen gewinnen zu können. "Ich weiß nicht, wo sie schwächer als wir sind - ob bei der Motorleistung oder dem Abtrieb", so Hamilton.

"Aber ich sehe sie dieses Jahr als unsere größten Gegner", stellt der Weltmeister klar. In Ungarn hat Red Bull eine Chance, das zu beweisen.

Weitere Co-Autoren: Jonathan Noble. Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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