Nach Berichten: Aston Martin bestätigt Gespräche mit Investoren

Der Sportwagenhersteller Aston Martin bestätigt erstmals Medienberichte, wonach es zu einem Verkauf an namentlich nicht genannte Investoren kommen könnte

Nach Berichten: Aston Martin bestätigt Gespräche mit Investoren

Der britische Sportwagenhersteller Aston Martin hat Medienberichte bestätigt, wonach sich ein externer Investor ins Unternehmen einkaufen könnte. Wie 'Autocar' und 'RaceFans' als Ergebnis einer gemeinsamen Recherche berichtet haben, soll es sich dabei um Racing-Point-Eigentümer Lawrence Stroll handeln.

Aston Martin bestätigt in einer Börsenmitteilung, dass man derzeit den "Finanzierungsbedarf und verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten" evaluiere. Und dass man sich "im frühen Stadium" von Gesprächen mit "potenziellen strategischen Investoren" befinde, die in eine Beteiligung münden könnten oder auch nicht.

Stroll wird nicht explizit als Interessent genannt; das wäre im Kontext einer Börsenmitteilung aber auch höchst ungewöhnlich. Stattdessen verweist Aston Martin lediglich darauf, dass man zu gegebener Zeit ein Update liefern werde.

Der Sportwagenhersteller steht derzeit tief in der Kreide. In den ersten drei Quartalen 2019 wurde ein Verlust von umgerechnet fast 110 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Schuldenberg des Unternehmens beläuft sich laut 'Guardian' insgesamt auf rund 950 Millionen Euro.

Sollte Stroll (möglicherweise gemeinsam mit Geschäftspartnern) die Transaktion tatsächlich zu einem Abschluss bringen, würde er sein Formel-1-Team Racing Point möglicherweise in Aston Martin umtaufen und in "British Racing-Green" an den Start gehen lassen.

Mit Bildmaterial von LAT.

geteilte inhalte
kommentare
Valtteri Bottas: Vertrags-Unsicherheit 2020 nicht mehr so schlimm

Vorheriger Artikel

Valtteri Bottas: Vertrags-Unsicherheit 2020 nicht mehr so schlimm

Nächster Artikel

Formel-1-Teamchefs küren ihre Top 10 der Fahrer des Jahres

Formel-1-Teamchefs küren ihre Top 10 der Fahrer des Jahres
Kommentare laden