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Wird Monaco mit den neuen Autos besser? "Wird nicht ausreichen"

Ralf Schumacher erklärt, warum man in Monaco auch 2026 kein Überholfeuerwerk erwarten sollte - Für Spannung könnten allerdings Safety-Car-Phasen sorgen

Ruben Zimmermann

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Veröffentlicht: 03.06.2026, 09:12

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Wird Monaco mit den neuen Autos besser? "Wird nicht ausreichen"

Wird das Rennen in Monaco wieder so ablaufen wie in den Vorjahren?

Foto: Sutton Images

Das Formel-1-Rennen in Monaco wird meistens schon am Samstag entschieden. Weil das Überholen auf dem engen Straßenkurs heutzutage fast unmöglich ist, gilt die Poleposition im Fürstentum als halbe Miete. 2025 kamen die Top 4 beispielsweise genau in der Reihenfolge ins Ziel, in der sie auch gestartet waren.

2026 sind die Formel-1-Autos zwar etwas kleiner geworden, doch Experte Ralf Schumacher betont im Podcast Backstage Boxengasse von Sky: "Die Autos sind kleiner, aber das wird nicht ausreichen, weil die Autos waren auch zu meiner Zeit schon mal so klein."

"Und trotzdem haben wir kaum überholen können", erinnert er sich und ergänzt: "Wir haben hier und da überholen können, aber du musst halt deutlich schneller sein [als das andere Auto] oder Fahrfehler müssen drin sein und der andere muss mitspielen."

Das Monaco-Rennen im Jahr 2025 sei durch taktische Spielchen "eine Katastrophe" gewesen, so Schumacher, der betont: "Ich bezweifle es zwar, aber ich hoffe, dass wir etwas mehr Action sehen und dass wir nicht wieder so viel Taktik sehen in diesem Jahr."

2025 mussten alle Piloten zwei Pflichtboxenstopps absolvieren, was dazu führte, dass das Feld an mehreren Stellen bewusst eingebremst wurde. Zwar wurde die Regelung für den Grand Prix in diesem Jahr wieder abgeschafft, doch übermäßig viel ändern dürfte das nicht.

Auch Audi-Pilot Gabriel Bortoleto befürchtet, dass das Überholen weiterhin "schwierig" sein wird. Monaco sei keine sogenannte energiearme Strecke, erklärt der Brasilianer. Deswegen dürfe man nicht davon ausgehen, dass sich durch das neue Motorenreglement in diesem Jahr plötzlich mehr Überholchancen ergeben.

"Hoffentlich wird es ein etwas unterhaltsameres Rennen als vergangenes Jahr", sagt Bortoleto zwar, "aber wir wissen, dass wir heutzutage große Autos haben und es leider nicht einfach ist, zu überholen. Ich erwarte also keine großen Unterschiede zur Vergangenheit. Aber ich hoffe, dass ich mich irre."

Für etwas Spannung könnten laut Schumacher 2026 zumindest Safety-Car-Phasen sorgen, "wenn nicht sogar rote Flaggen mit den Autos, die wir dieses Jahr haben", so der Experte, der erklärt: "Die Fehlerquote dieses Jahr bei allen ist [mit den neuen Autos] etwas größer."

Und weil in Monaco ein Auto in der Mauer fast immer mit mindestens einem Safety-Car verbunden ist, könnte das für etwas Abwechslung in einem Rennen sorgen, das davon abgesehen auch 2026 wieder die übliche Prozession werden dürfte.

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