Formel E fährt in Monaco den kompletten Formel-1-Kurs

Die kürzere Variante in Monaco ist Geschichte: Im Jahr 2021 wird die Formel E auf dem Formel-1-Kurs des Fürstentums starten - Das Rennen findet am 8. Mai statt

Formel E fährt in Monaco den kompletten Formel-1-Kurs

Die Formel E wagt am 8. Mai 2021 in Monaco den Schritt auf das Formel-1-Layout von Monaco. Im Fürstentum kam in der elektrischen Formelserie bisher immer eine kürzere Variante zum Einsatz. Anstatt der 1,77 Kilometer müssen in der aktuellen Saison die kompletten 3,32 Kilometer pro Runde zurückgelegt und alle 19 Kurven gemeistert werden. Die Höhepunkte der Strecke sind Die Hotel-Haarnadelkurve und die Tunnelpassage.

Wenn die Formel-E-Boliden erstmals in ihrer Geschichte durch den Tunnel fahren werden, werden LED-Lichter am Halo für mehr Licht sorgen. Doch warum ist es plötzlich möglich, in Monaco die komplette Grand-Prix-Strecke zu nutzen? Die Gen2-Autos verfügen über mehr Leistung und eine höhere Reichweite, weshalb der Kurs jetzt über die volle Distanz befahren werden kann.

Ganz ohne Veränderungen geht es aber nicht: Der Automobil-Weltverband (FIA) hat die Strecke mit zwei Änderungen homologiert. In der Kurve Sainte Devote kommen andere Randsteine als in der Formel 1 zum Einsatz , die an das eigentliche Layout aus dem Jahr 1929 erinnern. Außerdem wird der Ausgang von Kurve 11, der Nouvelle-Schikane, etwas angepasst werden.

FIA-Präsident Jean Todt freut sich auf das Rennen in Monaco: "Es ist die DNS der Serie, auf Straßenkursen zu fahren und Monaco gehört zu den legendärsten Strecken auf der Welt. Diese Disziplin verfügt über ihre eigene Identität und deshalb haben wir zusammen mit der Formel E und dem ACM das Layout an die Bedürfnisse der Serie angepasst."

Formel-E-Mitbegründer Alberto Longo sagt: "Die Formel E auf der längeren Version dieser ikonischen Rennstrecke zu sehen, markiert einen weiteren Meilenstein in der Geschichte. Dieser Kurs ist wie geschaffen für die Formel E. Er ist schnell und bietet eine Menge Überholmöglichkeiten. Außerdem werden die Fahrer ihr Energiemanagement perfektionieren müssen. Es gibt scharfe Kurven und einige Höchstgeschwindigkeitspassagen."

Bisher wurden in den Saisons 2014/15, 2016/17 und 2018/19 drei Rennen auf der kürzeren Version bestritten. Sebastien Buemi aus der Schweiz, der für Nissan ins Steuer greift, hat zwei Läufe gewonnen. Der heutige DS-Techeetah-Pilot Jean-Eric Vergne war im Jahr 2019 siegreich. Der Lauf in der Saison 2021 auf der GP-Strecke markiert den vierten Start der Formel E im Fürstentum.

Die Saison 2021 ist bereits in vollem Gange. Sowohl in Saudi-Arabien als auch Italien wurden jeweils zwei Rennen bestritten. Nach vier Läufen führt Sam Bird die Wertung im Jaguar an. Sein Teamkollege Mitch Evans liegt vor Virgin-Pilot Robin Frijns auf Rang zwei. Das Mercedes-Duo Stoffel Vandoorne und Nyck de Vries komplettiert aktuell die Top 5.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel E
Urheber André Wiegold