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Formel E

Nelson Piquet stellt sich auf harte Zeiten ein

Nelson Piquet Jr erwartet eine frustrierende zweite Saison in der Formel E. Sein Team NEXTEV TCR hatte in den ersten beiden Saisonrennen ein Problem, das nicht auf die Schnelle zu lösen ist.

Andrew van Leeuwen

Andrew van Leeuwen

Bearbeitet: 13.11.2015, 07:50

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Nelson Piquet Jr., NEXTEV TCR Formula E Team

Nelson Piquet Jr., NEXTEV TCR Formula E Team

Nelson Piquet Jr., NEXTEV TCR Formula E Team

Nelson Piquet Jr., NEXTEV TCR Formula E Team

Nelson Piquet Jr., NEXTEV TCR Formula E Team, und Jacques Villeneuve, Venturi

Nelson Piquet Jr., NEXTEV TCR Formula E Team

Nelson Piquet Jr., NEXTEV TCR Formula E Team

Dieses Problem stellte sich derart dar, dass Piquet in China und Malaysia schlicht und einfach zu langsam war, denn der neue Motor schafft es noch nicht, mit der Konkurrenz mitzuhalten.

In Malaysia landete Piquet zwar auf Platz 8 und konnte so ein paar Punkte sammeln, ohne die zahlreichen Ausfälle vor ihm wäre das aber nicht möglich gewesen. Das weiß der Brasilianer auch und ist daher für den weiteren Verlauf der Saison nicht sehr optimistisch.

„Das ist die Realität. Wir erwarten nicht, dass wir an jedem Wochenende auf dem Podium stehen,“ sagte er gegenüber Motorsport.com.

„Wenn wir hier und da ein paar Punkte holen, wird das Team mit uns mehr als zufrieden sein. Ich glaube Oliver [Turvey] schaffte das in China, ich hier und wenn wir diesen Schnitt halten, bei jedem Rennen ein Auto in den Punkten zu haben, dann ist das für uns ehrlich gesagt wie ein Podium.“

„Wir haben im Moment Probleme und ich glaube nicht, dass wir die bald lösen können. Natürlich müssen wir das Problem für nächstes Jahr lösen, aber wir dürfen am Auto nichts ändern, also können wir es in dieser Saison nicht lösen.“

Piquet will „über den Begrenzer hinaus“ Vollgas geben

Mit einem Auto, das viel zu langsam ist und keiner Lösung in Sicht, stellt sich der amtierende Champion auf eine extrem schwierige und frustrierende Saison ein.

„Ich bin Rennfahrer. Wir wollen jedes Wochenende gewinnen.“

„Es ist wirklich sehr frustrierend. Es wird sicher viele Momente geben, in denen ich über den Begrenzer hinaus Gas gebe, weil wir gewinnen und an der Spitze sein wollen.“

„Nach dem Gewinn der Meisterschaft ist es noch viel frustrierender, da zu sein, wo wir jetzt sind. Wir waren ein Meisterteam und jetzt sind wir plötzlich nirgends mehr.“

„Das ist noch frustrierender als die reinen Ergebnisse.“

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