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Exklusiv-Interview mit Jochen Kiefer Teil 2: Die Alternativen zum Einstieg über die GP-Klassen

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Exklusiv-Interview mit Jochen Kiefer Teil 2: Die Alternativen zum Einstieg über die GP-Klassen
Autor:
01.08.2018, 10:43

Im zweiten Teil sprechen wir mit Jochen Kiefer über die Alternativen zum Einstieg über die Moto3-Kategorie und die Zukunft des Teams in der Saison 2019

Dominique Aegerter, Kiefer Racing
Dominique Aegerter, Kiefer Racing
Dominique Aegerter, Kiefer Racing
Dominique Aegerter, Kiefer Racing
Dominique Aegerter, Kiefer Racing
Dominique Aegerter, Kiefer Racing
Dominique Aegerter, Kiefer Racing
Dominique Aegerter, Kiefer Racing
Dominique Aegerter, Kiefer Racing, crash

Das ehemalige Moto2-Weltmeisterteam von Jochen Kiefer blickt auf eine lange Präsenz im MotoGP-Fahrerlager zurück. Auch in Zukunft möchte Kiefer im Grand-Prix-Sport tätig sein. Ein Wechsel in das Fahrerlager der Superbike-WM ist für die Weltmeister der Moto2-Saison 2011 momentan nicht denkbar. Im ersten Teil des Exklusiv-Interviews mit Jochen Kiefer thematisierten wir die Nachwuchssorgen in Deutschland. Teil zwei beschäftigt sich mit den Themen ideale Einsteigerklasse, Moto2-Zukunft und Jonas Folger.

Frage: "Ist die Moto3-Kategorie grundsätzlich zu teuer für den Einstieg?"
Jochen Kiefer: "Die Moto3 in der NEC war eine günstige Einsteigerklasse. Es waren die Standardmotorräder - es war keine teure Geschichte."

Frage: "Wie sieht die perfekte Einsteigerformel aus?"
Kiefer: "Die Standard-Moto3-Hondas waren gute Einsteigermaschinen. Die Motorräder wurden für 12.000 Euro verkauft. Klar, das ist für einen Jugendlichen viel Geld, aber es ist machbar. Man kann seine komplette Saison noch irgendwie finanzieren. Das geht."

Frage: "Ist die Supersport-300-Kategorie nicht die bessere Einsteigerklasse?"
Kiefer: "Es ist eine schöne Einsteigerklasse, doch es öffnet eher die Wege in Richtung Supersport 600 und Superbike. Es öffnet nicht den Weg in die MotoGP-Szene. Es driftet meiner Meinung nach in den seriennahen Bereich ab. Es gibt nur wenige Ausnahmen, die aus der Supersport-Klasse in den Grand-Prix-Sport kommen."

"Wir brauchen eine deutsche Rennklasse mit richtigen Rennmotorrädern und nicht mit Straßenmaschinen. Die Erfahrungen, die mit den Straßenmaschinen gesammelt werden, können nicht adaptiert werden für andere Klassen. Wenn man mit einem Rennmotorrad anfängt, kann man diese Erfahrungen auf für größere Klassen anwenden."

Frage: "Wie geht es bei Kiefer 2019 weiter? Ihr bleibt der Moto2 treu?"
Kiefer: "Wir stecken in der Planung. Ich würde gern wieder ein Zwei-Fahrer-Team haben. Im Moment scheitert dieser Plan an der Finanzierung. Wir haben viele kleine Sponsoren, aber keinen Hauptsponsor."

Frage: "Wäre ein Wechsel ins Fahrerlager der Superbike-WM keine Alternative, sollte eine Zukunft im Grand-Prix-Zirkus nicht mehr möglich sein?"
Kiefer: "Nein. Ich möchte ein Moto2-Team haben. Ein Moto3-Team kann ich mir auch noch vorstellen. Aber ich muss das nicht mit Gewalt durchdrücken."

Frage: "Ist es nach wie vor so, dass die Moto2 auf Grund der Einheitsteile günstiger ist als die Moto3?
Kiefer: "Nein, es ist nicht günstiger. Es ist in etwa gleich teuer. Tendenziell wird die Moto2 im kommenden Jahr etwas teurer durch die neuen Motoren."

Frage: "Aber der Wechsel vom 600er-Honda-Motor zu den 765er-Triumph-Motoren war überfällig, oder?"
Kiefer: "Wir machen Rennsport auf höchstem Niveau und fahren mit einem Motor, der über zehn Jahre alt ist. Das trifft auch auf die Elektronik zu. Es ist eine gute Klasse. Es war ein guter Motor. Wir hatten mit Honda eine tolle Zeit. Es hat alle super funktioniert. Ich hoffe, dass es mit Triumph auch so gut funktionieren wird. Aber es ist der modernere Motor. Ohne Frage."

Frage: "Sollte es in der Moto2 weiter gehen, auf welches Material würde Kiefer setzen?"
Kiefer: "Ich bin sehr zufrieden mit KTM und würde gern mit KTM weiterarbeiten."

Frage: "Wäre Jonas Folger ein Thema für das Team?"
Kiefer: "Das würde ich gern machen, aber ich glaube, der Jonas ist noch nicht so weit."

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Artikel-Info

Rennserie Moto2 , Moto3
Teams Kiefer Racing
Urheber Sebastian Fränzschky