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Marc Marquez gibt zu: "Dachte, ich wäre in einer besseren Verfassung ..."

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Marc Marquez gibt zu: "Dachte, ich wäre in einer besseren Verfassung ..."
Autor:
Co-Autor: Oriol Puigdemont
06.02.2019, 11:17

Honda-Pilot Marc Marquez fährt am ersten Testtag in Sepang, Malaysia, zwar Bestzeit, wird allerdings von seiner Schulter gebremst - Nur 29 Runden gefahren

Marc Marquez hat sich am ersten MotoGP-Testtag in Sepang zum ersten Mal seit seiner Schulteroperation im Dezember wieder auf seine Honda gewagt. Der Spanier musste allerdings einsehen, dass er weiter von seiner Topform entfernt ist, als zuvor gedacht. Dennoch konnte der Titelverteidiger eine erste Duftmarke setzen, er sicherte sich in 1:59.621 Minuten die Bestzeit des Tages und distanzierte sich um rund zweieinhalb Zehntelsekunden von der Konkurrenz.

Fotos: Marc Marquez beim MotoGP-Test in Sepang

"Ich bin glücklich heute, dass ich wieder auf dem Bike sitzen konnte. Das war ein langer Winter für mich, aber andererseits habe ich erwartet, dass ich in einer besseren Verfassung wäre, als ich tatsächlich bin. Ich kann zwar fahren, aber es ist noch viel zu tun. Ich habe immer noch keine Kraft", muss Marquez gestehen.

Aufgrund seiner körperlichen Einschränkung ist er insgesamt nur 29 Runden gefahren und überließ die Rennstrecke am Nachmittag der Konkurrenz. Im Vergleich mit den anderen Topstars, die alle zwischen 50 und 60 Runden absolvierten, hinkte er deutlich hinterher. "Ein, zwei Runden sind in Ordnung, aber es gestaltet sich schwierig, den ganzen Tag über voll zu fahren."

Er musste seinen Fahrstil umstellen und runder fahren. "Ich muss schöner fahren als sonst. Grundsätzlich früher bremsen. Deshalb ist es wichtig, sich nicht zu verwirren, denn ich bremse normalerweise nicht so früh und bin am Kurveneingang aggressiver", erklärt er. "Vor allem fehlt mir die Kraft zum Bremsen und bei Richtungsänderungen von links nach rechts. Zum Glück leide ich nur in den Linkskurven."

In Linkskurven bereitet Marquez die Schulter noch Probleme

In Linkskurven bereitet Marquez die Schulter noch Probleme

"In den ersten Runden dachte ich, ich könnte gar nicht fahren", schildert Marquez. Zumindest Longruns seien nicht möglich. "Aus diesem Grund habe ich heute früher aufgehört, es bleiben immerhin noch zwei Tage. Morgen werden wir sehen, ob ich in einer besseren oder schlechteren Verfassung bin. Grundsätzlich bin ich glücklich, wieder auf dem Bike zu sein", versucht er, das Positive zu sehen.

Am Mittwoch hatte Marquez zwei unterschiedliche Bikes zur Verfügung. "Wir haben zwei verschiedene Bikes: jenes, das ich vergangenes Jahr fertig gestellt habe, und ein neues Motorrad mit einem weiterentwickelten Motor und Fahrwerk", erklärt der Spanier. Er sei froh, dass die RC213V bereits in einem so fortgeschrittenen Stadium ist, dass seine Gesundheit die Entwicklung nicht so sehr beeinflusst.

"Es ist gut, denn mit diesem Bike sind wir schon auf dem Niveau des Vorjahres", kündigt er an. "Honda hat diesen Winter sehr hart gearbeitet. Heute haben wir ein paar Dinge ausprobiert, die Liste ist dennoch lang. Wir werden in diesem Test nicht genügend Zeit haben, alles auszuprobieren, da ich nicht sehr viele Runden fahren werde, aber sie arbeiten hart. Wir werden die wichtigsten Sachen bis Katar vorbereitet haben."

Mit Bildmaterial von LAT.

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