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BMW 2020: Stefan Nebel hätte Jonas Folger statt Eugene Laverty verpflichtet

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BMW 2020: Stefan Nebel hätte Jonas Folger statt Eugene Laverty verpflichtet
Autor:
21.02.2020, 13:49

ServusTV-Experte Stefan Nebel hinterfragt die Entscheidung, Laverty ins Team zu holen - Max Neukirchner hätte gern ein junges Talent neben Tom Sykes gesehen

Das BMW-Werksteam tritt in der Superbike-WM-Saison 2020 mit Tom Sykes und Eugene Laverty an. Markus Reiterberger musste nach nur einer Saison Platz für Laverty machen. Damit schickt BMW abgesehen vom Honda-Werksteam mit Alvaro Bautista und Leon Haslam die älteste Fahrerpaarung an den Start. Eugene Laverty feiert in der Saison seinen 34. Geburtstag. Tom Sykes wird im August 35 Jahre alt.

"Ich hätte schon gern einen jungen Wilden im Team gesehen neben Sykes", bemerkt WSBK-Laufsieger Max Neukirchner im Gespräch mit 'Motorsport.com'. "Diese Entscheidung muss BMW aber selbst treffen. Sie werden sich das sicher gut überlegt haben."

Grundsätzlich geht Neukirchner davon aus, dass BMW eine ausgeglichenere Fahrerpaarung hat als im Vorjahr. "BMW hat zwei super Fahrer. Ich bin mir sicher, dass sie konstanter sind als im Vorjahr", prophezeit der Sachse.

Eugene Laverty für Stefan Nebel schwer einzuschätzen

Und was erwartet ServusTV-Experte Stefan Nebel von BMW in der zweiten Saison mit der neuen S1000RR? "Sykes traue ich sehr viel zu. Laverty kann ich nicht einschätzen", bemerkt Nebel.

Eugene Laverty

Eugene Laverty steigerte sich bei den Winter-Tests deutlich

Foto: Motorsport Images

"Von Eugene bin ich immer ein bisschen enttäuscht und gleichzeitig tut er mir sehr leid, weil er in den vergangenen Jahren regelmäßig Pech hatte", spielt Nebel die Verletzungen an. "Wenn Laverty Vertrauen aufbaut, was beim Test in Portimao der Fall war, dann kann er sehr schnell sein. Aber ich sehe Sykes als Nummer eins."

"Sykes hat im vergangenen Jahr schon viel aus dem Motorrad herausgeholt. Gab es ein Rennen, bei dem Sykes in den ersten Runden schlecht war? Er legt einfach los und zögert nicht. Wenn er das Visier zuklappt, dann ist er dabei. Er ist einer, der Johnny Rea herausfordern kann. Zudem kann er ein Motorrad so entwickeln, dass er sich damit wohl fühlt", lobt Nebel die Fähigkeiten von Ex-Champion Sykes.

Für Laverty muss Sykes' Entwicklungsrichtung aber nicht zwingend zielführend sein, warnt Nebel: "Wie gut funktioniert die Richtung von Sykes für Laverty? Und wie viel darf Laverty über das Jahr bestimmen?", fragt der ServusTV-Experte. "Sykes ist für BMW goldwert, was die Resultate angeht."

Warum kein junges Talent neben Tom Sykes?

Mit Sykes und Laverty kann BMW auf viele Erfahrungen zurückgreifen, doch andererseits hätte ein junges Talent frischen Wind ins Team gebracht. "Das sehe ich genau so. Ich verstehe nicht, warum man auf Laverty setzt", grübelt Nebel.

Markus Reiterberger

Stefan Nebel hätte Markus Reiterberger (Foto) noch eine Chance gegeben

Foto: BMW Motorrad

"Ich verstehe nicht, warum man dem Reiterberger nicht das Vertrauen gegeben und ihm ein zweites Jahr ermöglich hat. Alternativ hätte man auch einen Fahrer auf das Motorrad setzen können, der aus deutscher Sicht etwas reißt", hinterfragt Nebel.

An wen denkt Nebel? "Jonas Folger. Natürlich ist es auch immer eine Frage des Geldes und der Politik. Aber Jonas wäre ein junger deutscher Fahrer. Er bringt MotoGP-Erfahrung mit und weiß auch, wie man ein Superbike bewegt. Er wäre meine erste Wahl", so der Ex-Racer.

BMW stellte im Gespräch mit 'Motorsport.com' bereits klar, dass die Nationalität des Fahrers nicht entscheidend ist mehr Infos.

Mit Bildmaterial von BMW Motorrad.

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Artikel-Info

Rennserie Superbike-WM
Fahrer Eugene Laverty , Tom Sykes
Urheber Sebastian Fränzschky