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IMSA-Programm von BMW mit DTM-Piloten: Was 2021 aus Glock & Co. wird

Gleich drei bisherige DTM-Werkspiloten dürfen sich 2021 über Einsätze in der IMSA-Serie freuen: Doch was wird aus den anderen drei BMW-Fahrern?

IMSA-Programm von BMW mit DTM-Piloten: Was 2021 aus Glock & Co. wird

Endlich herrscht etwas Klarheit bei BMW, was die Zukunft der bisherigen DTM-Werksfahrer angeht: Die Münchner haben in einer Pressemitteilung ihr Aufgebot für die 24 Stunden von Daytona Ende Januar und für die bevorstehende IMSA-Saison bekanntgegeben. Darunter befinden sich mit Timo Glock, Marco Wittmann und Philipp Eng gleich drei bisherige DTM-Piloten.

Während die beiden BMW-Werksfahrer Glock und Wittmann nur beim 24-Stunden-Klassiker zum Einsatz kommen werden, um die beiden Fahrertrios zu verstärken, darf sich Eng, der bereits 2019 in Daytona triumphierte, auf eine komplette Saison in der IMSA-Serie freuen.

Da BMW dieses Jahr aber nicht wie im Vorjahr alle IMSA-Rennen bestreiten wird, sondern nur noch die vier Langstreckenklassiker, kommt der Österreicher neben Daytona in Sebring, Watkins Glen und in Road Atlanta zum Einsatz.

Glock und Wittmann betreten in Daytona Neuland

"Ich freue mich sehr darauf, mit dem BMW-Team RLL und sehr guten Teamkollegen die vier IMSA-Langstreckenrennen zu fahren", wird Eng zitiert. "Ich hoffe, dass wir die Daytona-Siege aus den vergangenen beiden Jahren wiederholen können und dass ich die Chance bekomme, um den Endurance-Titel zu kämpfen."

Eng teilt sich den BMW M8 GTE des Rahal-Letterman-Lanigan-Teams mit der Startnummer 25 mit Ex-DTM-Publikumsliebling Bruno Spengler und dem US-Amerikaner Connor de Phillippi. In Daytona stößt Glock zum Trio dazu.

Und betritt Neuland. "Ich bin wirklich sehr gespannt, was mich in Daytona erwartet, denn sowohl die Strecke als auch der BMW M8 GTE sind absolutes Neuland für mich", gibt der Ex-Formel-1-Pilot zu. "Ich werde die Testfahrten vor dem Rennwochenende intensiv nutzen, um mich an alles zu gewöhnen."

Gute Nachrichten für Eng und Glock

Im Auto mit der Nummer 24 bilden Ex-DTM-Pilot Augusto Farfus und die beiden US-Amerikaner John Edwards und Jesse Krohn die Stammbesetzung. Sie werden in Daytona vom zweimaligen DTM-Champion Marco Wittmann unterstützt, der sich freut, "dass das neue Jahr direkt mit einem Highlight beginnt". Auch für den Fürther ist der M8 GTE neu, er war allerdings bereits 2016 beim Klassiker in Florida im M6 GT3 von Turner Motorsport am Start.

Doch was bedeutet die IMSA-Bekanntgabe für die bisherigen DTM-Werksfahrer von BMW? Wittmann hatte ohnehin einen Vertrag für die Saison 2021, während das bei Glock und Eng laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' nicht der Fall war.

Der Österreicher darf sich also über eine Vertragsverlängerung freuen, aber auch Glocks Einsatz in Daytona ist ein klarer Hinweis darauf, dass der prominenteste Pilot im BMW-Kader auch 2021 Werksfahrer bleibt.

Auers Vertrag läuft weiter, van der Linde verlängert

Wie es für Lucas Auer, Sheldon van der Linde und Jonathan Aberdein aussieht, die in der IMSA-Serie nicht zum Einsatz kommen werden? Der Österreicher unterschrieb im Vorjahr einen Zweijahresvertrag bei den Münchnern. Wo er nun eingesetzt wird, ist noch fraglich.

Die Möglichkeiten sind begrenzt: In der DTM wird BMW diese Saison voraussichtlich keine Rolle spielen, wodurch Langstreckeneinsätze mit dem BMW M6 GT3 und die Weiterentwicklung des neuen Hoffnungsträgers M4 GT3 als einzige Einsatzbereiche übrig bleiben, denn auch die Formel-E-Werkscockpits sind mit Maximilian Günther und Jake Dennis besetzt.

Mit einer ähnlichen Situation sieht sich auch der Südafrikaner Sheldon van der Linde konfrontiert. Der 21-Jährige, dessen Zweijahresvertrag bei BMW Ende 2020 auslief, gab kurz vor Weihnachten seine Vertragsverlängerung bei den Münchnern bekannt - und deutete an, dass es sich dabei erneut um einen Kontrakt für zwei Jahre handelt.

Unklare Zukunft für Aberdein

Zuletzt war der DTM-Sieger von Assen beim Neun-Stunden-Rennen der Intercontinental GT-Challenge im Dezember in Kyalami für Walkenhorst siegreich. Er hofft neben der M4-Entwicklung 2021 auf weitere Langstrecken-Einsätze und ist zudem Formel-E-Ersatzmann.

Völlig unklar ist, wie es mit Jonathan Aberdein weitergeht. Van der Lindes 22-jähriger Landsmann sah Ende 2019 bereits wie ein sicherer Audi-Werksfahrer aus, wechselte aber 2020 völlig überraschend zu BMW, weil die Münchner mit DTM-Renneinsätzen winkten. In den Plänen von BMW für 2021 scheint Aberdein aber aktuell keine Rolle zu spielen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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