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Formel-1-Liveticker: Die Trainings in Monaco live!

Liveticker

Feierabend

Damit sind wir auch am Ende unseres heutigen Tickertages angekommen. Morgen geht es um 12:30 Uhr zunächst weiter mit dem dritten Training und dann um 16:00 Uhr mit dem in Monaco so wichtigen Qualifying.

Heute wartet ab 22:00 Uhr noch unsere Videoanalyse auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de auf euch, und morgen melden wir uns dann mit einer neuen Tickerausgabe zurück.

Viel Spaß nachher mit den Kollegen im Stream, schlaft später gut und bis dann!

WM-Leader mit Schwierigkeiten

Kimi Antonelli landete heute nur auf P5. Eine halbe Sekunde fehlte auf die Bestzeit. Er berichtet: "Es war nicht gerade der einfachste Freitag dieser Saison. Ich hatte vor allem im mittleren Sektor mit dem Auto zu kämpfen. Das hat unsere Pace eingebremst."

"Wir haben viele verschiedene Set-up-Optionen ausprobiert und dabei eine Menge guter Daten gesammelt. Das wird uns dabei helfen, zu beurteilen, welche Arbeit wir über Nacht erledigen müssen und welche Änderungen wir für das dritte Training und das Qualifying vornehmen sollten."

Für ihn ist Ferrari zwar Favorit. "Wir wissen jedoch, dass wir uns noch steigern können, da wir unseren Sweet-Spot noch nicht gefunden haben. Hoffentlich können wir also einen Schritt nach vorne machen und morgen ganz vorne mitmischen", so der WM-Spitzenreiter.

Racing Bulls mit Rückstand

Während Audi heute an der Spitze des Mittelfelds lag, landeten die Racing Bulls nur auf P14 und P16. Teamchef Alan Permane gesteht: "Heute war ein harter Tag hier in Monaco."

"Wir müssen definitiv noch etwas an der Rundenzeit zulegen, aber ich bin zuversichtlich, dass uns das nach der Arbeit über Nacht gelingen wird."

"Die Fahrer sind im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Auto, aber wir haben Schwierigkeiten, die Reifen in den richtigen Betriebsbereich zu bringen."

"Wir haben auch ein paar Probleme mit der Lenkung, aber das werden wir bis morgen beheben. Keine großen Dramen, aber es hat uns ein wenig ins Hintertreffen gebracht", erklärt er.

Schauen wir mal, was morgen drin ist.

Hülkenberg: Noch Luft nach oben

Audi führte heute auf P8 und P9 das Mittelfeld an. Nico Hülkenberg erklärt zufrieden: "Es war ein recht ordentlicher Freitag für uns. Dennoch werden alle über Nacht hart daran arbeiten, Verbesserungen zu finden."

"Das Qualifying ist hier natürlich sehr wichtig, aber es gibt über das gesamte Wochenende hinweg noch viel zu tun. Jetzt geht es darum, ruhig zu bleiben, unsere Hausaufgaben zu machen und sicherzustellen, dass wir bereit sind, unsere Chancen morgen optimal zu nutzen."

Teamkollege Gabriel Bortoleto ergänzt: "Trotz einiger kleinerer Probleme zu Beginn des ersten Trainings ist es uns gelungen, das Auto in die Top 10 zu bringen, was sehr ermutigend ist."

"Das zweite Training verlief reibungslos und sauber, und ich konnte mich im Laufe der Session kontinuierlich verbessern. Es hat etwas gedauert, bei dem vielen Verkehr auf der Strecke eine starke Runde hinzulegen, aber ich bin zufrieden mit dem, was wir am Ende erreicht haben."

"Es gibt noch viel, was wir verbessern können, und wir werden heute Abend hart daran arbeiten, diese zusätzlichen Verbesserungen zu finden", so der Brasilianer.

Hamilton: Müssen noch zulegen

Der schnellste Mann des Tages resümiert: "Insgesamt war es ein positiver Tag, und das Auto fühlte sich schon von den ersten Runden an ziemlich gut an. Das Team hat bei den Änderungen, die wir zwischen den beiden Sessions vorgenommen haben, gute Arbeit geleistet."

Er betont jedoch auch: "Es gibt noch Performance zu finden, und heute Abend werden wir uns auf die Details konzentrieren, denn die Abstände sind hier sehr gering, und vor dem Qualifying liegt noch viel Arbeit vor uns."

Bei Charles Leclerc lief es nicht ganz so rund. Er verrät nach P2: "Es war ein schwieriger Tag, und es liegt noch einiges an Arbeit vor uns, insbesondere was die Bremsbalance angeht."

"Das Qualifying morgen wird sehr eng werden, daher hoffe ich, dass wir einen Schritt nach vorne machen und um die Poleposition kämpfen können", so der Lokalmatador.

Alonso rechnet (erneut) mit Regeln ab

Fernando Alonso wird wohl in diesem Leben kein Fan der aktuellen Formel-1-Regeln mehr. "Das ist wahrscheinlich die schlechteste Generation von Autos, die ich je in Monaco gefahren bin", so der Routinier.

"Es sind einfach die Regeln. Hybridautos sollten keine Rennen fahren. So einfach ist das", findet der Spanier, der das Reglement bereits mehrfach deutlich kritisiert hat.

Auch sportlich lief es für Aston Martin heute wieder einmal nicht. Alonso landete auf P20, Teamkollege Lance Stroll wurde 22. und damit Letzter.

Ocon: Alles nur ein Missverständnis

In FT1 waren die beiden Haas-Piloten am Funk einmal sauer aufeinander. Was war da los? "Es gibt überhaupt keine Probleme", stellt Esteban Ocon klar und erklärt: "Ollie wurde im Grunde genommen von den Autos vor ihm blockiert."

"Also musste er zurückstecken, und ich war derjenige, der dadurch behindert wurde. Danach haben wir uns dann wieder eingeordnet. Sobald ihm mitgeteilt wurde, dass ich hinter ihm war, hat er mich vorbeigelassen."

Letztendlich habe einfach "die Kommunikation innerhalb des Teams" nicht gepasst, so Ocon. Zwischen den Fahrern gebe es aber kein Problem.

Auch in Sachen Pace lief es zumindest bei Bearman nicht schlecht, er schaffte es heute als Zehnter in die Top 10. Ocon landete auf P17.

Vasseur: Ist noch ein langer Weg

Der Ferrari-Teamchef will heute noch nichts von einer Favoritenrolle wissen. "In Monaco ist es ein sehr langer Weg vom Freitag zum Qualifying und dann zum Rennen", warnt Vasseur.

"Das Schwierigste daran ist, dass man die Entwicklung der Strecke und die Entwicklung des Grips vorhersehen muss", erklärt er und betont: "Man muss immer eine Session voraus sein."

"Das ist eine echte Herausforderung für das Team und für die Fahrer. Es ist noch ein langer Weg, und morgen Abend werden wir sehen, wie es wirklich um das Tempo steht", betont er.

Die Bestzeit heute hat für ihn also noch keinen großen Wert.

McLaren: Rückstand größer als erwartet

Oscar Piastri fehlte am Ende von FT2 gut eine Sekunde auf die Bestzeit. Er selbst betont: "Wir haben unseren Rückstand von eineinhalb Sekunden [in FT1] auf eine Sekunde verkürzt."

Trotzdem sei es "zweifellos ein harter Tag" gewesen. "Wir müssen über Nacht definitiv noch an einigen Dingen arbeiten", so Piastri nach P7. "Wir hatten gehofft, dass wir ein gutes Stück näher dran sind", gesteht er.

Teamkollege Lando Norris verlor nach seinem Defekt fast das komplette zweite Training. Rob Marshall berichtet dazu: "Er hatte ein elektrisches Problem mit dem Auto, und es hat sich abgeschaltet."

"Aber wir hatten noch nicht genug Zeit, die Daten auszuwerten und herauszufinden, was genau schiefgelaufen ist. Es könnte also alles Mögliche sein, aber es ist ein elektrisches Problem", so Marshall.

Nächste Geldstrafe für Mercedes

Mercedes muss doppelt blechen. In FT1 war George Russell zu schnell in der Boxengasse, in FT2 hat es nun Kimi Antonelli erwischt. Er wurde mit 60,1 km/h geblitzt.

Macht zwar nur eine Geschwindigkeitsüberschreitung von lächerlichen 0,1 km/h, 100 Euro muss Mercedes dafür aber trotzdem zahlen. Da kennt die FIA keine Gnade.

Untersuchung gegen McLaren

Gegen McLaren wurde nach FT2 eine Untersuchung eingeleitet, weil das "Clutch Disengagement System" (CDS) am Auto von Lando Norris nicht wie vorgeschrieben funktioniert hat. Deswegen dauerte es so lange, den McLaren nach seinem Defekt von der Strecke zu bekommen.

Aus dem gleichen Grund bekamen die Racing Bulls in Kanada bereits eine Geldstrafe. Das droht nun also auch McLaren.

Russell: Red Bull eine Überraschung, Ferrari nicht

Der Brite sagt nach P4 heute: "Wir hatten erwartet, dass Ferrari der Favorit sein würde. Viele dachten, ich würde nur so daherreden, aber es ist klar, dass sie das Team sind, das es zu schlagen gilt."

Red Bull auf P3 sei dagegen "eine kleine Überraschung" gewesen, gesteht er und betont, dass man bei Mercedes bereits zuvor gewusst habe, dass dieses Rennen das bislang "schwierigste" werden würde.

"Es war wahrscheinlich etwas schwieriger, als wir gehofft hatten, aber wir haben vom ersten zum zweiten freien Training einige gute Fortschritte gemacht", so Russell.

Am Samstag müsse nun noch ein weiterer Schritt gelingen.

Hadjar: Kein Risiko mehr nach Crash

Der Franzose hatte mit seinem Crash in FT1 keinen leichten Tag. Er berichtet: "Das hat mich wirklich völlig überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das Auto hier velieren würde."

"Außerdem sieht man hier nicht oft solche Unfälle, bei denen das Heck so ausbricht. Ich war überrascht", so Hadjar, der anschließend in FT2 wieder neues Vertrauen aufbauen musste.

"Ich bin wirklich kein Risiko eingegangen", betont er. Letztendlich beendete er den Tag auf P6 mit gut einer Sekunde Rückstand auf die Bestzeit.

Towriss: Setzen weiter auf Bottas

Gestern hat sich bereits Valtteri Bottas selbst zu den "Bullshit"-Gerüchten geäußert. Nun hat auch der Cadillac-Boss noch einmal klargestellt: Bottas bleibt, man wird sich nicht vorzeitig trennen.

Briatore: Teamanteile spielen keine Rolle

Flavio Briatore spricht in der PK unter anderem über die Alpine-Teamanteile, die weiterhin zum Verkauf stehen. Er stellt in diesem Zusammenhang aber klar, dass das für das Team selbst überhaupt keine Rolle spiele.

Es sei ein reines Thema für die Renault-Gruppe, weil es lediglich um einen Minderheitsanteil am Rennstall gehe. Mercedes ist bekanntlich nicht mehr im Rennen. Briatore erklärt, dass man den aufgerufenen Preis dort nicht bezahlen wollte.

Teamvertreter-PK

In fünf Minuten steht in Monaco die obligatorische Pressekonferenz der Teamvertreter an. Folgende Teilnehmer sind heute angekündigt:

Flavio Briatore (Alpine)
Pedro de la Rosa (Aston Martin)
Dan Towriss (Cadillac)

Dieses Mal ist also kein klassischer Teamchef dabei. Sollte es dort spannende Aussagen geben, erfahrt ihr das aber natürlich wie gewohnt hier bei uns.

Geldstrafe für Mercedes

Nach McLaren und Ferrari hat es jetzt auch Mercedes erwischt. Das Team muss 100 Euro zahlen - allerdings aus einem anderen Grund. George Russell wurde in FT1 mit 60,3 km/h in der Boxengasse geblitzt, erlaubt sind in Monaco lediglich glatt 60.

Ein minimaler Verstoß also, aber in der Formel 1 reicht das für eine Strafe.

Bearman: Ferrari entscheidet über Zukunft

Fährt Oliver Bearman auch 2027 für Haas? Diese Frage wurde gestern auch Teamchef Ayao Komatsu gestellt. Dessen Antwort: "Ich glaube, diese Frage solltet ihr Fred [Vasseur] stellen."

Heißt: Letztendlich entscheidet nicht Kundenteam Haas darüber, was im kommenden Jahr mit dem Briten passiert, sondern Ferrari.

Weil aber Charles Leclerc seinen Vertrag vor wenigen Tagen verlängert hat und auch Lewis Hamilton noch nicht in den Ruhestand gehen will, dürfte beim Werksteam 2027 kein Platz für Bearman sein.

Das erhöht die Chancen von Haas, den 21-Jährigen noch ein weiteres Jahr zu behalten.

Geldstrafe für McLaren und Ferrari

Das Urteil in den Fällen Norris und Leclerc ist da. Weil die beiden gestern zu spät zur Pressekonferenz der Fahrer erschienen sind, müssen Ferrari und McLaren jeweils 5.000 Euro zahlen. Die Geldstrafe ist allerdings zwölf Monate lang zur Bewährung ausgesetzt.

Beide Fahrer begründeten ihr Zuspätkommen mit einem vorangegangenen Termin. Weil das Team für die Organisation verantwortlich ist, bekommen die Rennställe die Strafe und nicht der Fahrer persönlich.

Es bleibt wohl trocken

In der Vergangenheit sorgte Regen in Monaco gerne einmal für etwas Chaos. In dieser Hinsicht sollte man sich 2026 aber keine zu großen Hoffnungen machen, denn anders als zuletzt in Kanada gibt es am gesamten Wochenende nur eine geringe Regenwahrscheinlichkeit.

Unsere komplette Wettervorhersage findet ihr hier.

Monaco-Spezialideen

Weil wir gerade bei besonderen Ideen für den Grand Prix in Monaco sind: Schaut unbedingt einmal in diese Fotostrecke, da sind einige ziemlich verrückte Dinger dabei!

Fotostrecke: Formel-1-Technik: Die denkwürdigsten Monaco-Spezialideen Giorgio Piola

Foto: Giorgio Piola

1974: Um vorne mehr Abtrieb zu generieren, führt McLaren in Monaco eine neue Nase ein, die deutlich spitzer zuläuft. Die blauen Linien zeigen die eigentliche Größe der Nase. Weil die Nase schmaler ist, kann man die Flügelelemente vergrößern. Die gelb markierten Elemente geben dem Fahrer einen optischen Anhaltspunkt, wo der Flügel endet.

Updates

Inzwischen hat die FIA die offizielle Liste mit allen Updates an diesem Wochenende veröffentlicht. Wenig überraschend haben elf Teams neue Teile für Monaco mitgebracht, viele davon streckenspezifisch.

Denn auf keiner anderen Strecke braucht man so viel Abtrieb wie hier. Mercedes hat sich dafür beispielsweise eine ganz besondere Lösung einfallen lassen.

Die komplette Liste mit allen neuen Teilen findet ihr hier.

Russell: Mercedes vertraut uns

In Kanada kam es auf der Strecke gleich mehrfach zum direkten Duell zwischen George Russell und Kimi Antonelli. Der Brite hat vor dem Monaco-Rennen nun klargestellt, dass er und sein Teamkollege auch weiterhin gegeneinander kämpfen werden.

"Es gibt überhaupt keinen Grund zur Sorge", stellt er klar und betont: "Wir sind Rennfahrer. Wir gehen in jeder einzelnen Runde bis an unsere Grenzen. Und wenn wir gegeneinander racen, treiben wir uns gegenseitig ebenfalls bis an unsere Grenzen."

Natürlich sei das für das Team "stressig", weiß Russell, "aber letztendlich muss man uns vertrauen. Und man vertraut uns", stellt er klar und betont: "Wir werden weiter hart kämpfen. Wir kennen die Grenzen untereinander."

Auch McLaren und Aston Martin ...

... sind an diesem Wochenende jeweils mit einem Sonderdesign am Start. Alle Hintergründe dazu in dieser Fotostrecke:

Fotostrecke: Die Formel-1-Sonderdesigns in der Saison 2026 Aston Martin

Foto: Aston Martin

Monaco: Aston Martin tritt in Monaco mit einer Sonderlackierung an, bei der das "British Racing Green" im vorderen Teil des Autos durch einen Kupferton ersetzt wird.

Las Vegas bleibt

Die erste News des Tages gibt es auch schon: Die Formel 1 wird bis mindestens 2037 in Las Vegas fahren. Damit hat das Rennen einen der aktuell längsten Verträge im Kalender bekommen. Mehr dazu hier:

Fotostrecke: Die Vertragslaufzeiten der aktuellen Formel-1-Strecken Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Zandvoort (Niederlande): bis 2026
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