Carlos Sainz: Angst, dass Sainz Toro Rosso in der Formel 1 weiter zurückfällt

Carlos Sainz fürchtet, dass Toro Rosso in der zweiten Saisonhälfte den Preis für den 2015er-Motor zahlen wird, der nicht mehr weiterentwickelt wird.

Nach der Trennung der Red-Bull-Teams von Renault 2015 konnte Toro Rosso erst in letzter Minute einen Deal mit Ferrari schließen, in dieser Saison mit den Motoren der vergangenen Saison ausgestattet zu werden. Ein Wechsel zu den aktuellen Motoren kam für das Team aus Faenza nicht infrage, da man dafür das gesamte Auto hätte umbauen müssen.

Da der alte Motor jedoch nicht mehr weiterentwickelt wird, kann das dem Team in den restlichen Saisonrennen noch teuer zu stehen kommen.

„Wir wussten, dass es dazu kommen wird und das war schon vor ein paar Rennen soweit, glaube ich. Ich glaube aber auch, unsere Leistung war in Silverstone und in Österreicht wirklich gut“, sagte Carlos Sainz.

 

„In Budapest konnten wir es verstecken. In den letzten drei Rennen hatten wir etwas mehr zu kämpfen und mussten viel mit der Abstimmung experimentieren, um dafür zu kompensieren.“

Beim Grand Prix von Deutschland hatte Toro Rosso zwar ein umfangreiches Upgrade-Paket an den Autos, Plätze in den Punkterängen schafften Carlos Sainz und sein Teamkollege Daniil Kvyat aber trotzdem nicht.

„Es ist ein Upgrade, das den Abtrieb verbessert, wir können den Abtrieb aber nicht noch mehr erhöhen, denn wir sind auf der Geraden jetzt schon das langsamste Auto“, erklärte Sainz. „Wir haben es mal ausgerechnet. Wir verlieren auf den Geraden mehr als eine Sekunde.“

„Wir müssen mit sehr, sehr wenig Abtrieb fahren. Es ist daher egal, ob wir Upgrades haben, die den Abtrieb verbessern, wenn wir sie nicht einsetzen können, weil wir nicht genügend Power haben“, sagte der Spanier weiter.

Bildergalerie: Toro Rosso

Nach der Sommerpause warten einige Hochgeschwindigkeitsstrecken auf die Formel 1 und da könnte sein Team das Nachsehen haben, fürchtet der 21-Jährige.

„Vielleicht gibt es ja eine Überraschung, denn in Kanada und Baku, als alle mit wenig Abtrieb fahren mussten, waren wir in den Kurven konkurrenzfähig. In Spa und Monza, wenn wieder alle mit wenig Abtrieb fahren, verlieren wir vielleicht auf der Geraden, können in den Kurven aber wieder etwas gutmachen.“

Mit Informationen von Pablo Elizalde

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