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Daniel Ricciardo: Letztes Red-Bull-Jahr war mental aufreibend

Daniel Ricciardo empfindet bei Renault derzeit deutlich mehr Spaß als in seinen letzten Monaten bei Red Bull, die für ihn mental zermürbend waren

Daniel Ricciardo: Letztes Red-Bull-Jahr war mental aufreibend

Mit Renault muss Daniel Ricciardo kleinere Brötchen backen als mit Red Bull, trotzdem sagt der Australier, dass 2020 für ihn mental deutlich einfach war als sein letztes Jahr mit den Bullen. "Das war emotional das schwierigste bislang", gibt er zu. Denn 2018 erlebte er eine wahre Achterbahnfahrt.

"Zu Saisonbeginn sah es so aus, als würde ich vielleicht um die WM kämpfen können, Mitte des Jahres habe ich dann gemerkt, dass ich weiterziehen möchte, und gegen Ende des Jahres kam Ausfall um Ausfall", erzählt er. "Es waren so viele Emotionen, dass es bis heute das schwierigste Jahr für mich war."

Ricciardo ging zu Renault, doch obwohl er im ersten Jahr mit Renault sportlich nicht zufrieden sein konnte, habe es ihm 2019 bei den Franzosen aber gefallen. "Es hat Spaß gemacht zu versuchen, etwas mit einem neuen Team aufzubauen", sagt er. "In diesem Jahr hat es noch mehr Spaß gemacht, weil dieser Aufbau zu ein paar guten Ergebnissen geführt hat."

 

Aktuell liegt Ricciardo mit 96 Punkten auf dem sechsten Gesamtrang, nur vier fehlen ihm auf Platz vier. "Der Spaßfaktor ist im Moment echt hoch", sagt er. "Ich liebe Rennsport, und das wurde wohl von dem Lockdown und dem fehlenden Wettbewerb noch einmal verstärkt", so der Renault-Pilot. "Dass es weggenommen wurde, hat mein Verlangen stärker gemacht."

2020 ist für ihn daher das zufriedenstellendste Jahr seit 2016. Damals wurde er hinter beiden Mercedes-Piloten WM-Dritter für Red Bull.

Mit Bildmaterial von Sutton.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Fahrer Daniel Ricciardo
Teams Red Bull , Renault F1 Team
Urheber Norman Fischer