Domenicali sicher: F1-Strecke in Saudi-Arabien wird rechtzeitig fertig

Weniger als drei Wochen sind es noch bis zur Formel-1-Premiere in Saudi-Arabien, doch Stefano Domenicali ist von der Fertigstellung der Strecke überzeugt

Domenicali sicher: F1-Strecke in Saudi-Arabien wird rechtzeitig fertig

Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali ist weiterhin optimistisch, dass die aktuell noch im Bau befindliche Strecke im saudi-arabischen Dschidda rechtzeitig zum Rennwochenende Anfang Dezember fertiggestellt sein wird. "Wir sind zuversichtlich, dass der Promoter Tag und Nacht daran arbeitet, um das zu schaffen", sagt Domenicali zur englischsprachigen Globalausgabe von 'Motorsport.com'.

Dennoch wird sich Rennleiter Michael Masi im Auftrag des Weltverbandes FIA am Dienstag bei einem Besuch vor Ort selbst ein Bild von den Fortschritten machen. Domenicali betont, dass alle rund um die Strecke "sehr, sehr hart arbeiten". Dass alles rundherum bereits fertiggestellt sein wird, glaubt der Italiener nicht. Aber alles Notwendige für die Durchführung eines Rennwochenendes werde bereit sein.

"Man wird die Investitionen erkenn, die getätigt werden. In der kommenden Saison wird es perfekt sein, und in diesem Jahr wird es bereits sehr, sehr gut sein", ist er überzeugt. Die Priorität liege aktuell auf der Strecke als solcher. Diese werde auf jeden Fall fertig sein, betont er.

F1-Sportdirektor Nielsen gibt zu: Sie haben zu kämpfen

Steve Nielsen, seines Zeichens Sportdirektor der Formel 1, der eine Schlüsselrolle einnimmt, wenn es um die Zulassung neuer Strecken geht, gibt zu, dass es durchaus Druck gibt. "Sie haben damit zu kämpfen, das stimmt. Aber sie arbeiten 24/7, so, wie sie es schon seit einiger Zeit machen. Ich habe erst einige Fotos jetzt gesehen, der Fortschritt ist enorm. Aber es gibt auch noch viel zu tun", betont er.

In seinen Worten schwingen deutlich mehr Zweifel mit als bei Domenicali, wenngleich auch er von einer rechtzeitigen Fertigstellung zumindest der notwendigsten Anlagen ausgeht. "Es wird bis zum Schluss spannend bleiben, aber sie werden es hinbekommen. Alles, was wir brauchen, um das Rennen sicher durchzuführen, werden wir haben. Da bin ich zuversichtlich", sagt Nielsen.

Rennleiter Masi betont unterdessen, dass es beim Bau der Strecke keine Verzögerungen gibt, sondern von vornherein mit einem knapp kalkulierten Zeitplan gearbeitet wurde. "Es war von Beginn an eng, daran gab es keinen Zweifel", sagt er. Doch der Fortschritt, der ihm jüngst bereits zugetragen wurde, sei "unglaublich" gewesen: "Ich freue mich auf Dienstag."

Der Stadtkurs in Saudi-Arabien feiert in diesem Jahr seine Premiere in der Formel 1, bereits knapp vier Monate nach der Erstausgabe wird erneut in Dschidda gefahren. Das Rennen ist im Kalender für 2022 an zweiter Stelle aufgeführt und für den 27. März terminiert.

Mit Bildmaterial von F1 stc Saudi Arabian GP.

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