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Ferrari: "Keine spezifischen Updates" für Hockenheim

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Ferrari: "Keine spezifischen Updates" für Hockenheim
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Sebastian Vettel und Ferrari hoffen beim Grand Prix von Deutschland auf Wiedergutmachung - Charles Leclerc: Weiterhin Probleme im Renntrimm

Die Scuderia Ferrari kommt mit keinen guten Erinnerungen nach Deutschland. Im Vorjahr wurde der sicher geglaubte Sieg von Sebastian Vettel in der Sachs-Kurve begraben. In diesem Jahr hofft der Deutsche auf Wiedergutmachung. Dafür sind aber keine speziellen Updates geplant.

"Wir bringen keine spezifischen Updates mit", erklärt Mattia Binotto im Vorfeld, "aber wir haben die Daten aus Silverstone studiert." Dadurch habe das Team wertvolle Erkenntnisse gewinnen können, um den SF90 zu verstehen und zu verbessern.

Der Teamchef hofft, dass sein Team mit einer guten Leistung die Enttäuschung des Vorjahres und die der vergangenen Monate vergessen machen kann. "Für uns ist der Deutschland-Grand-Prix zuallererst Sebastians Heimrennen."

"Deshalb hoffen wir sehr, dass wir in Hockenheim gut abschneiden werden, vor allem nach dem Vorjahr, als uns der Sieg am Ende des Wochenendes entronnen ist." Seither ist dem Deutschen nur in Belgien ein Triumph geglückt. Fast ein Jahr dauert die Durststrecke nun bereits an.

"Wir haben etwas wiedergutzumachen, vor allem ich selbst", weiß der Heppenheimer. Er freut sich sehr auf die "phänomenale" Atmosphäre und die Menschenmenge an der Rennstrecke. "Ich habe im Vorjahr viele deutsche Flaggen rund um die Strecke gesehen, das habe ich wirklich genossen."

Für ihn ist das Motodrom das "Highlight der Strecke", da dort viele Fans sitzen. Die Einfahrt ist allerdings sehr technisch, obwohl die Strecke an sich "recht simpel und einfach" aussieht. Kurve 1 wird besonders knifflig werden, schätzt Vettel.

"Die ist sehr schnell und vorbei, bevor du es überhaupt realisierst. Es ist daher wichtig, gleich ein gutes Gefühl zu bekommen für den Rest der Runde." Teamkollege Charles Leclerc konnte seine Performance vor allem auf einer schnellen Runde in den vergangenen Rennen verbessern.

Er sieht Aufholbedarf im Renntrimm: "An den vergangenen Wochenenden haben wir im Qualifying Fortschritte gemacht. Jetzt müssen wir uns auf die Pace im Rennen konzentrieren, weil wir da am meisten Probleme haben im Moment."

Der 21-Jährige konnte in den vergangenen Rennen viel Selbstvertrauen tanken, Spielberg und Silverstone haben "enorm viel" Spaß gemacht. "Daher hoffe ich, dass wir ein weiteres tolles Rennen in Deutschland haben werden - und in der Lage sind, um den Sieg zu kämpfen."

2006 gelang Michael Schumacher als Deutscher der Sieg im Ferrari auf dem Hockenheimring, die Scuderia ist seit Fernando Alonso 2012 sieglos in der Bundesrepublik. Sebastian Vettel schaffte 2013 seinen bisher einzigen Heimsieg auf dem Nürburgring.

Mit Bildmaterial von LAT.

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