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Foto: LAT Images

Die sogenannten "Papaya-Rules" von McLaren sorgten in der Formel-1-Saison 2025 für eine Menge Gesprächsstoff. Vor allem das Rennen in Monza, bei dem Oscar Piastri angewiesen wurde, für Lando Norris nach einem langsamen Boxenstopp vom Gas zu gehen, zog eine Menge Kritik am Team nach sich.

Max Verstappen erklärte damals bereits, dass er die Stallorder an Piastris Stelle ignoriert hätte. Und auch nach dem Ende der Saison hat sich an diesem Standpunkt nichts geändert. In einem Interview mit dem Schweizer Blick hat Verstappen nun noch einmal betont, dass er selbst seinen Teamkollegen "sicher nicht" freiwillig vorbeigelassen hätte.

Verstappens Erklärung: "Wenn du dies einmal ohne klaren Grund machst, verkaufst du deine Seele. Das Team kann dann mit dir machen, was es will." Zudem dürfe man nicht vergessen, dass Piastri damals noch mitten im WM-Kampf gesteckt habe.

Tatsächlich führte der Australier die Weltmeisterschaft vor dem Rennen in Italien sogar an und lag 34 Punkte vor Norris. Verstappen lag zu diesem Zeitpunkt 104 Zähler zurück. Trotzdem beendete der Niederländer die WM später vor Piastri und lediglich zwei Zähler hinter Weltmeister Norris.

In dem Gespräch erneuert Verstappen daher auch noch einmal seine Aussage, dass McLaren die WM eigentlich bereits deutlich vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi hätte gewinnen müssen. "Diese Aussage stimmt. Aber ich mische mich eigentlich nie in die internen Probleme meiner Gegner ein", betont er.

Ob sich Verstappen den WM-Titel in der Saison 2026 zurückholen kann, das weiß er aktuell noch nicht. "Wir haben alle keine Idee vom neuen Auto, vom Motor", sagt er im Hinblick auf das komplett neue Formel-1-Reglement, das in diesem Jahr greift.

"Ich glaube, bei den ersten Tests ab dem 26. Januar in Barcelona werden wir mehr in den Garagen stehen als auf der Strecke in Aktion", prophezeit er und erklärt, dass man wohl frühestens bei den beiden Bahrain-Tests im Februar einen Eindruck vom neuen Kräfteverhältnis in der Formel 1 bekommen werde.

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