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Kwjat unter Druck? "Bringt nicht die Leistungen, die wir erwarten"

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Kwjat unter Druck? "Bringt nicht die Leistungen, die wir erwarten"
Autor:
Co-Autor: Christian Nimmervoll

Daniil Kwjat fällt bei AlphaTauri in dieser Saison im Vergleich zu Pierre Gasly deutlich ab - Bei Red Bull ist man nicht zufrieden, räumt dem Russen allerdings noch Zeit ein

Pierre Gasly ist bislang eine der positiven Überraschungen der Formel-1-Saison 2020. Der Franzose schaffte es in den bisherigen sechs Saisonrennen dreimal in die Punkte und führt das interne AlphaTauri-Duell gegen Daniil Kwjat mit 14:2 Zählern an. Im Qualifyingduell liegt Gasly sogar mit 6:0 vorne. Die Frage lautet: Ist Gasly 2020 so stark oder Kwjat so schwach?

Bereits in der zweiten Saisonhälfte 2019, nachdem er von Red Bull zu Toro Rosso degradiert wurde, holte Gasly mehr Punkte als Teamkollege Kwjat. Dieser Trend verfestigt sich 2020 weiter. Teamchef Franz Tost ist von Gaslys guten Leistungen nicht überrascht. "Wir hatten das erwartet, denn Pierre ist ein sehr talentierter Fahrer", betont der Österreicher.

Er erinnert zudem daran, dass Gasly bereits in seiner ersten Zeit bei Toro Rosso (Ende 2017 und 2018) gute Leistungen gezeigt habe. 2018 hatte er seinen damaligen Teamkollegen Brendon Hartley mit 29:4 WM-Punkten ebenfalls klar im Griff. "Jetzt wird er noch reifer. Er wird immer besser und selbstbewusster. Er macht einfach einen guten Job", lobt Tost.

Red Bull: Fahrer 2021 noch kein Thema

Anders sieht es bei Kwjat aus. "Daniil bringt nicht die Leistungen, die wir erwarten", erklärt Helmut Marko gegenüber 'Speedweek'. "Aber noch sind wir erst vor Halbzeit [der Saison]", betont er jedoch auch und stellt klar: "Wir denken nicht an einen Austausch von Kwjat." Im Gespräch mit 'motorsport.com' erklärt Marko, dass es auch Gasly liege, dass Kwjat 2020 oft blass wirke.

"Wahrscheinlich ist es so, dass sich Gasly sehr gesteigert hat und Kwjat da nicht ganz mitkommt", vermutet Marko, der allerdings noch einmal betont, dass dieser noch Zeit habe, sich vor eine weitere Saison zu empfehlen. "Corona hat alles verschoben. Die ganzen Überlegungen für das nächste Jahr gehen deutlich nach hinten", erklärt der Österreicher.

Und Kwjat selbst? Der sagt, dass das klare 6:0 im Qualifyingduell für ihn keine Rolle spiele. Er schaue "ehrlich gesagt nicht zu sehr darauf" und erinnert daran, dass der Sonntag sowieso der wichtigere Tag sei. "Da werden die Punkte vergeben. Das ist der wichtigste Tag des Wochenendes. Nicht Samstag", so Kwjat. Doch auch da läuft es 2020 für ihn nicht rund.

Gasly vergleicht sich nicht mit anderen Fahrern

Während Gasly in diesem Jahr bereits zwei siebte Plätze holte, kam Kwjat nicht über zwei zehnte Ränge hinaus. Auch Gasly betont allerdings, dass er sich gar nicht so sehr mit dem Teamkollegen oder anderen Fahrern vergleiche. "Es geht mir nicht so sehr um Ziele, die sich an speziellen Fahrern oder Positionen knüpfen", sagt er im Gespräch mit 'motorsport.com'.

"Es ist eher eine Frage dessen, dass wir weiter das zeigen wollen, was wir schon seit Saisonbeginn gezeigt haben", betont Gasly und erklärt: "Es ist uns nämlich gelungen, an jedem Wochenende sehr, sehr gut aufzutreten. Wir haben bessere Ergebnisse erzielt, als wir angesichts unserer Leistungsfähigkeit erwartet hatten."

"Es geht also darum, weiterhin großartige Leistungen zu zeigen, den Speed zu haben, konstant zu sein und jede sich bietende Möglichkeit auszunutzen. Bisher ist uns das gut geglückt", zeigt sich der Franzose zufrieden. Das muss in den kommenden Monaten auch Kwjat wieder besser gelingen, wenn er sein Cockpit für 2020 halten möchte.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Urheber Ruben Zimmermann