Eilmeldung

Formel 1

Mercedes-Piloten glauben: Kühlproblem wird leicht zu beheben sein

George Russell und Lewis Hamilton glauben nicht, dass die Kühlprobleme aus Bahrain auch in Dschidda eine Rolle spielen werden: Lösung ganz einfach

Norman Fischer Adam Cooper

Bearbeitet: 06.03.2024, 18:10

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf Twitter teilen

Auf WhatsApp teilen

Auf Linkedin teilen

Auf Pinterest teilen

Auf Viber teilen

Als bevorzugte Quelle hinzufügen

Mercedes-Piloten glauben: Kühlproblem wird leicht zu beheben sein

George Russell und Lewis Hamilton glauben, dass Mercedes seine Kühlprobleme in Saudi-Arabien locker in den Griff bekommen kann. Die Silberpfeile wurden in Bahrain am vergangenen Woche auf dem falschen Fuß erwischt und bekamen schon in der Anfangsphase Probleme mit den Motorentemperaturen, weswegen man die Leistung drosseln musste.

Doch Russell glaubt nicht, dass sich die Probleme in Dschidda wiederholen werden, denn grundlegend sei nichts am W15 falsch. Es handelte sich schlicht und einfach um eine Fehlberechnung. "Es wäre ziemlich einfach gewesen, das Bodywork einfach ein bisschen weiter zu öffnen", sagt er. "Das hätte es einfacher gemacht."

Das kann Mercedes jetzt in Saudi-Arabien tun, trotzdem betont Russell, dass die Temperaturprobleme für das Team überraschend kamen: "Wir verstehen es nicht so ganz, weil wir gegenüber den Testfahrten nichts verändert haben", sagt er. "Und plötzlich hat es uns am Samstag auf dem falschen Fuß erwischt. Ich bin sicher, dass es an diesem Wochenende besser sein wird."

Teamkollege Lewis Hamilton versichert, dass Mercedes mittlerweile verstanden habe, wo das Problem lag. "Und das ist nicht nur bei der Kühlung so, sondern in vielen Bereichen des Autos. Sie werden also versuchen, hier Änderungen vorzunehmen", so der siebenmalige Weltmeister.

"Sie haben erkannt, dass sie bestimmte Dinge nicht richtig gemacht haben, und wir haben eine riesige Gruppe von Leuten bei HPP (Mercedes-Motorenabteilung; Anm. d. Red.), die einen tollen Job machen. Ich denke also nicht, dass das in Zukunft ein Problem sein wird", so Hamilton.

Zumindest in Bahrain haben die Probleme die Fahrer mächtig geärgert. Laut Hamilton sollen die Probleme zehn Sekunden gekostet haben, laut Russell waren es sogar mindestens 15 Sekunden, die durch Batterie und weniger Leistung verloren gingen. "Vermutlich sogar mehr, wenn man den Effekt auf die Reifen bedenkt", sagt er.

"Ein paar Sekunden im ersten Stint wären nützlich gewesen, als ich Checo (Sergio Perez; Anm. d. Red.) hinter mir hatte", weiß Russell und ist sicher: "Wir hätten mit Checo und Carlos [Sainz] um das Podium kämpfen können."

Hamilton: Dicken Hintern bekommen

Für Hamilton war aber interessant zu sehen, dass viele Fahrer in Bahrain Probleme hatten, die zuvor nicht aufgetreten waren. Es gab das Bremsproblem bei Charles Leclerc oder einen äußerst langsamen Boxenstopp bei Valtteri Bottas. "Ich glaube, das kommt von der begrenzten Testzeit", sagt er.

"Wir hatten nur eineinhalb Tage im Auto, und früher haben wir eine Menge getestet und konnten solche Dinge beheben, aber jetzt fahren wir so wenig", kritisiert Hamilton, der in Bahrain auch noch mit einem beschädigten Sitz zu kämpfen hatte.

"Ich hoffe, sie haben das mit dem Sitz gelöst", sagt er. "Es lag nicht daran, dass ich zu schwer bin, denn ich habe sogar abgenommen - auch wenn mein Hintern ein bisschen größer geworden ist, weil ich etwas mehr Muskeln bekommen habe."

"Verstehen das Auto jetzt besser"

Generell zieht der Brite aber ein positives Fazit nach Bahrain, auch wenn er selbst nur auf dem siebten Platz ins Ziel gekommen war. "Wir haben hart gearbeitet, und alle haben Vollgas gegeben und sich die Daten angeschaut", sagt er.

"Es gibt einige niedrig hängende Früchte, und es gibt einige Dinge, an denen wir für die Zukunft arbeiten müssen. Ich weiß, dass die Performance in der Fabrik vorhanden ist, aber ich denke, dass wir von Woche zu Woche besser verstehen werden, in welche Richtung wir gehen müssen", so Hamilton, der zuversichtlich auf Saudi-Arabien blickt.

"Ich denke, wir verstehen das Auto jetzt schon viel besser. Ich denke, dass wir hier mit einem anderen Belag ein anderes Ergebnis erzielen werden. Wir hoffen, dass es positiv ist."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

Wir wollen Deine Meinung!

Was würdest Du gerne auf Motorsport.com sehen?

An unserer 5-Minuten-Umfrage teilnehmen

- Das Motorsport.com-Team

Weiterlesen :

Diese Story teilen oder speichern

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf Twitter teilen

Auf WhatsApp teilen

Auf Linkedin teilen

Auf Pinterest teilen

Auf Viber teilen

Vorheriger Artikel Würdest du auch für ein Jahr zu Mercedes gehen, Fernando?

Nächster Artikel Hamilton zu Ferrari: Vasseur hatte es "schon sehr lange im Hinterkopf"

Mehr von

Norman Fischer



Ferrari verkündet Programm: Das sind die Scuderia-Junioren für 2027

Formel 1

Formel 1 13 Min.

Ferrari verkündet Programm: Das sind die Scuderia-Junioren für 2027



Haas: Portimao-Shootout spielte wichtige Rolle bei Wahl für Rafael Camara

Formel 1

Formel 1 3 h

Haas: Portimao-Shootout spielte wichtige Rolle bei Wahl für Rafael Camara



Nachfolger von Esteban Ocon: Haas verpflichtet Rafael Camara

Formel 1

Formel 1 20 h

Nachfolger von Esteban Ocon: Haas verpflichtet Rafael Camara

Mehr von

Lewis Hamilton



Experte: Ferrari-Fahrer müssen aufhören, gegeneinander zu kämpfen

Formel 1

Formel 1 18 h

Experte: Ferrari-Fahrer müssen aufhören, gegeneinander zu kämpfen



Übersicht: Die Fahrer und Teams der Formel-1-Saison 2027

Formel 1

Formel 1 20 h

Übersicht: Die Fahrer und Teams der Formel-1-Saison 2027



Austin: Das muss jeder Titelkandidat tun, um im WM-Rennen zu bleiben

Formel 1

Formel 1

Austin

1 T.

Austin: Das muss jeder Titelkandidat tun, um im WM-Rennen zu bleiben

Mehr von

Mercedes



Katar- und Abu-Dhabi-Absage? Jetzt droht der Formel 1 der Super-GAU

Formel 1

Formel 1 4 h

Katar- und Abu-Dhabi-Absage? Jetzt droht der Formel 1 der Super-GAU



Nico Rosberg: Kimi Antonelli in diesem Jahr auf "Michael-Schumacher-Level"

Formel 1

Formel 1 19 h

Nico Rosberg: Kimi Antonelli in diesem Jahr auf "Michael-Schumacher-Level"



Gesichtet: Toto Wolff im 10-Millionen-Mercedes in Monaco

Formel 1

Formel 1 1 T.

Gesichtet: Toto Wolff im 10-Millionen-Mercedes in Monaco

Aktuelle News



Ferrari verkündet Programm: Das sind die Scuderia-Junioren für 2027

Formel 1

F1 Formel 1 13 Min.

Ferrari verkündet Programm: Das sind die Scuderia-Junioren für 2027



GT-Weltcup Macau: DTM-Champion trifft auf drei frühere Sieger

IGTC

IGTC IGTC 35 Min.

GT-Weltcup Macau: DTM-Champion trifft auf drei frühere Sieger



Wie unterscheidet sich Mekies' Führung bei Red Bull von jener Horners?

Formel 1

F1 Formel 1 1 h

Wie unterscheidet sich Mekies' Führung bei Red Bull von jener Horners?



Pedro Acosta widerspricht KTM: Darum wechselt er zu Ducati

MotoGP

MGP MotoGP 1 h

Pedro Acosta widerspricht KTM: Darum wechselt er zu Ducati

Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!

Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.

Du hast 2 Optionen:

Jetzt registrieren Schon registriert? Dann hier einloggen!

Adblocker deaktiviert?
Dann versuche es mit Seite neu laden

Benachrichtigungs-Einstellungen

Registrieren