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Pierre Gasly: AlphaTauri versteht "schlechteste Performance der Saison"

AlphaTauri ist den Problemen von Katar auf die Spur gekommen und hat schon Ideen für Lösungen - Platz fünf bei den Konstrukteuren ist aber fast schon weg

Norman Fischer James Newbold

Bearbeitet: 02.12.2021, 19:35

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Groß waren die Hoffnungen nach Pierre Gaslys zweitem Startplatz in Katar, doch am Ende des Rennens blieb AlphaTauri nach "der schlechtesten Performance der Saison" ohne Punkte. Etwas ratlos reisten der Franzose und sein Team aus Doha ab, doch mittlerweile will man die Gründe dafür gefunden haben: Das Team "kennt die Gründe" und "hat Ideen", sagt Gasly am Donnerstag.

"Das war nach unserem besten Samstag des Jahres ziemlich schockierend und enttäuschend, aber es gab schon am Freitag Anzeichen, dass unsere Longruns nicht so gut sein würden", erzählt er. AlphaTauri setzte schon auf eine Zweistopp-Strategie, um der Reifenprobleme Herr zu werden, doch es nützte nichts.

"Wir hatten im Rennen enorme Probleme mit dem Reifenabbau und haben den Gummi extrem schnell verbrannt", so Gasly. "Schon nach zehn bis zwölf Runden hatten wir praktisch keinen Gummi mehr auf unseren Reifen." Gasly fuhr nach 13 von 57 Runden bereits zum ersten Boxenstopp, Teamkollege Yuki Tsunoda sogar schon nach deren neun.

"Wir wussten schon vor dem Wochenende, dass wir damit ein paar Probleme haben, aber dass es solche Ausmaße annimmt, hatten wir nicht erwartet. Dadurch hatten wir die schlechteste Performance der Saison", so der Franzose, der am Ende Elfter wurde. Teamkollege Tsunoda kam als 13. ins Ziel.

Was es für AlphaTauri besonders schlimm macht, ist die Tatsache, dass Hauptkonkurrent Alpine mit den Plätzen drei und fünf satte 25 Punkte holen konnte. War man vor dem Rennen noch punktgleich, hat man nun fast keine Aussichten mehr auf Platz fünf in der Konstrukteurs-WM.

Alpine kam mit jeweils einem Boxenstopp über die Distanz, was laut Gasly für AlphaTauri nie möglich gewesen wäre. "Es gibt ein paar Dinge, die wir hätten besser machen können, aber generell waren wir einfach zu langsam und haben die Reifen zu stark abgebaut", sagt er.

Für Dschidda gibt er sich aber optimistisch, dass es wieder mit Punkten klappen sollte, auch wenn es durch die Streckencharakteristik "nicht einfach für uns wird", wie er betont. "Ich bin aber zuversichtlich, dass wir hier einen ordentlichen Job machen können."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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