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Pirelli testet Prototyp-Reifen im Training von Portimao

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Pirelli testet Prototyp-Reifen im Training von Portimao
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper

Weil man in Silverstone und Barcelona nicht testen konnte, wird Pirelli seine Prototypen nun Portimao ausprobieren - Beste Option für die restlichen Rennen

Pirelli hat seinen Test der Prototyp-Reifen auf das zweite Freie Training in Portimao verschoben. Dort werden alle Formel-1-Piloten die neuen Konstruktionen testen, die Pirelli in der Saison 2021 einsetzen möchte.

Eigentlich wollte der Hersteller diesen Test bereits in Silverstone 2 und Barcelona durchführen, doch nach den Reifenschäden im ersten Silverstone-Rennen wurde dieser Plan erst einmal verschoben. Nun soll das in Portimao nachgeholt werden. "Wir glauben, dass Portimao ein repräsentativer Kurs ist", sagt Pirelli-Manager Mario Isola.

Zwar ist die Strecke in der Algarve für Pirelli Neuland, das sei allerdings nicht so schlimm: "Wir können einen Vergleich mit den Reifen anstellen, die wir an dem Wochenende benutzen", so Isola.

Imola war aufgrund des Zwei-Tages-Formats keine Option, den Nürburgring hält man im Oktober für ziemlich kalt. "Eine weitere Option wäre vielleicht Bahrain gewesen, aber das findet erst nach dem 1. November statt." Bis dahin muss Pirelli aber seine neue Spezifikation vorgestellt haben.

Diese soll einfach nur eine Anpassung an die aktuellen Pneus sein, bevor 2020 die 18-Zoll-Reifen eingeführt werden. "Wir werden vornehmlich an der Konstruktion arbeiten, aber ich will auch nicht ausschließen, dass wir eine leicht überarbeitete Version der Mischungen haben werden."

Auch für 2020 könnte es noch einige Änderungen geben, und zwar bei der Zuteilung der Mischungen. Bislang sind für jedes Rennen acht Sätze Soft, drei Sätze Medium und zwei Sätze Hard vorgesehen, doch für neue Strecken könnte man das anpassen und etwa einen Satz Hard mehr statt einen Soft vergeben. In Imola wird es aufgrund des Formats nur zehn Sätze geben.

Wie genau die Auswahl der Mischungen für das Saisonende aussehen wird, weiß man bei Pirelli noch nicht, für die beiden Rennen in Bahrain will man jedoch die gleiche Auswahl treffen - trotz unterschiedlicher Layouts.

Denn weil im Vorjahr niemand den harten C1 genutzt hat, will man C2, C3 und C4 einpacken. Der Outer Circuit ist sogar noch sanfter zu den Reifen, C5 wäre aber zu aggressiv für den Asphalt, der als aggressivster von allen Strecken gilt, meint Isola.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Urheber Norman Fischer