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Red Bull: 2020er-Fahrer soll aus eigenem Kader kommen

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Red Bull: 2020er-Fahrer soll aus eigenem Kader kommen
Autor:
30.08.2019, 14:27

Warum Christian Horner Nico Hülkenberg keine großen Hoffnungen auf ein Red-Bull-Cockpit macht und wieso man Pierre Gasly mit der Rochade einen Gefallen tun wollte

Nach der Fahrerrochade bei Red Bull ist nun die große Frage, mit welchen Piloten de Truppe aus Milton Keynes in die kommende Saison gehen wird. Max Verstappen, der einen Vertrag bis Ende 2020 hat, ist gesetzt, aber was passiert, sollte der Druck für Alex Albon im A-Team zu groß sein?

Hätte dann ein Pilot wie Nico Hülkenberg die Chance, doch endlich den Sprung in ein Topteam zu schaffen? Nicht, wenn es nach Teamchef Christian Horner geht. "Natürlich hängt es davon ab, wie sich die Dinge in den nächsten Rennen entwickeln", sagt er gegenüber 'Sky Sports F1'. "Aber im Idealfall nehmen wir einen unserer drei Fahrer." Also Alex Albon, Pierre Gasly oder Daniil Kwjat.

Wie es mit Hülkenberg aussieht, der einst bei einer Red-Bull-Nachwuchssichtung in Portugal teilgenommen hatte, wegen seiner vielen Extrawünsche bei Helmut Marko aber nicht in bester Erinnerung blieb? "Nun ja, wenn er auf den Markt kommt, was ja jetzt offensichtlich der Fall ist, dann kommt es drauf an", holt Horner aus. "Wird er nächstes Jahr für Haas fahren? Wir würden lieber einen von unseren drei Fahrern nehmen."

Horner: Wollten fair zu Gasly sein

Die Planungen für das kommende Jahr waren laut Horner auch einer der Gründe, warum man Pierre Gasly zu Toro Rosso zurückgestuft hat und Alex Albon beförderte. "Wir haben uns nach Ungarn etwas Zeit genommen, um zu reflektieren", erzählt Horner.

Pierre Gasly

Pierre Gasly: War der Druck für ihn bei Red Bull zu groß?

Foto: LAT

"Ungarn war für Pierre ein hartes Wochenende, und wir sind zum Schluss gekommen, dass wir zu Pierre eigentlich fairer sind, wenn wir auch aus Sicht des Teams sagen: 'Wir sind in einer einzigartigen Situation und haben vier Cockpits in der Formel 1. Nehmen wir den Druck ein bisschen weg von ihm.'"

Gasly, der diese Saison rund ein Drittel der Punkte seines Teamkollegen holte und in Ungarn mit einer Runde Rückstand Sechster wurde, während Verstappen um den Sieg kämpfte, hat "offensichtlich Schwierigkeiten mit diesem Druck - und es wurde immer schlimmer und schlimmer."

Warum man Albon und nicht Kwjat beförderte

Daher habe man am Ende entschieden, Gasly "Zeit zu geben, damit er sich bei Toro Rosso wieder aufrichten kann". Dass man dann ausgerechnet Rookie Albon und nicht den routinierten Kwjat, der das Gasly-Schicksal bereits selbst durchlebte, beförderte, hat laut Horner einen klaren Grund.

Alexander Albon

Rookie Alex Albon hat nun bis Saisonende die Chance, seine Chefs zu überzeugen

Foto: LAT

"Wir wollten Alex die Chance geben, denn wir kennen Dany Kwjat sehr gut, wir wissen um sein Potenzial", sagt der Brite. "Alex' Potenzial haben wir auch gesehen - im Simulator und bei anderen Dingen. Jetzt wollen wir diese neun Rennen nutzen, um ihn von jetzt bis zum Jahresende zu evaluieren. Dann werden wir entscheiden, wer nächstes Jahr Max' Teamkollege wird."

Horner von Albon beeindruckt

Horner weiß, dass der Rookie vor einer Herkulesaufgabe steht. Er muss sich neben Verstappen beweisen, zudem sind Team und Auto neu: "Die Autos sind sehr unterschiedlich, was die Aerodynamik angeht. Die einzige Ähnlichkeit ist der Motor."

Dass Albon im ersten Freien Training gleich auf Verstappen-Niveau war, ringt Horner Respekt ab: "Ich war sehr beeindruckt, dass er eingestiegen ist und sich angepasst hat. Er ist einer sehr intelligenter junger Fahrer. Und mit dieser Intelligenz, mit der Vorbereitung, die er im Simulator hatte, hat er bei seinem Auftakt eine sehr gute Leistung gebracht."

Mit Bildmaterial von LAT.

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