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Rekordsaison steht bevor: Die schnellste Formel 1 aller Zeiten?

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Rekordsaison steht bevor: Die schnellste Formel 1 aller Zeiten?
Autor:
Co-Autor: Luke Smith

Schon beim ersten Test sind die Fahrer erstaunt über die Geschwindigkeit der neuen Formel-1-Autos: Einstige Mutkurven verschwinden, das Gefühl ist trotzdem gut

Bricht die Formel 1 2020 wieder Streckenrekorde in Dauerschleife? Die Antwort darauf ist: sehr wahrscheinlich. "Ich denke, die Autos für 2020 werden die schnellsten Formel-1-Autos der Geschichte sein", sagt McLarens Carlos Sainz nach seinen ersten Eindrücken der neuen Fahrzeuggeneration.

Schon in der vergangenen Saison leuchtete bei fast jedem Grand Prix gefühlt 50 Mal pro Wochenende die violette Schrift "New track record" auf - und bei stabilem Reglement sind die Autos mit Sicherheit nicht langsamer geworden.

Die Testfahrten 2020 im Liveticker

Zwar ist das Mindestgewicht der Fahrzeuge noch einmal leicht angestiegen, dafür haben die Teams die Abtriebsverluste von vor einem Jahr wieder aufgefangen. "Wir haben eine Menge Abtrieb, von daher sind sie ziemlich schnell", sagt Sebastian Vettel.

Wie schnell, das konnte man bereits am ersten Testtag in Barcelona sehen. Lewis Hamilton knackte dort bereits die Marke von 1:17 Minuten, ein Jahr zuvor war der schnellste Pilot zum Auftakt im Bereich von 1:18 Minuten unterwegs.

Wenn Mutkurven keine mehr sind

Carlos Sainz war am ersten Tag überrascht: "Ich bin sehr schnell eine 1:18er-Zeit gefahren, ohne zu sehr zu attackieren. Da dachte ich schon: 'Oh, das ist sehr schnell. Vielleicht haben wir etwas Großes gefunden.' Aber dann sind alle 1:17er- und 1:18er-Zeiten gefahren."

Das ist aber auch kein Wunder, wenn man den Aussagen der Fahrer lauscht. Selbst einstige Mutkurven, wie die schnelle Rechtskurve 9 im Mittelsektor, sind mittlerweile dank des Abtriebs kein Problem mehr: "Ich war da schon in der zweiten Runde des Tages mit Vollgas unterwegs", sagt Kevin Magnussen. Und der fährt keinen Mercedes oder Red Bull - sondern einen Haas.

Und selbst beim mit Abstand schlechtesten Team des Vorjahres ist man vom Speed begeistert: "Selbst für uns, die nicht im schnellsten Auto sind, fühlt es sich unheimlich schnell an", sagt Williams-Pilot George Russell. "Kurve 3 können wir immer Vollgas fahren, egal ob mit viel oder mit wenig Sprit. Kurve 9 geht mit wenig Sprit auch easy Vollgas. Das wäre noch vor drei oder vier Jahren undenkbar gewesen."

Abtrieb geklaut? Kein Problem!

Dabei darf man eben nicht vergessen, dass die Formel 1 den Teams mit einem neuen Frontflügel vor der Saison 2019 noch eine Menge Abtrieb weggenommen hat. "Trotzdem haben die Teams einen Weg gefunden, das Auto noch schneller zu machen. So ist die Formel 1", weiß Russell.

Dass dies das Überholen in der anstehenden Saison noch schwieriger machen dürfte, steht auf einem anderen Blatt.

 

Erst mit dem neuen Reglement 2021 werden die Autos wieder mehr eingebremst. "Die ersten Simulationen deuten darauf hin, dass sie deutlich langsamer sein werden", sagt Vettel. "Es ist nie schön, langsam zu fahren. Aber wenn das Racing dadurch besser wird und es mehr Spaß macht, dann ist das ein fairer Tausch", so der Deutsche.

Bis dahin darf sich der Fan aber erst einmal auf eine Saison mit zahlreichen Rekorden "freuen".

Weitere Co-Autoren: Adam Cooper. Mit Bildmaterial von LAT.

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