Formel 1 2. Formel-1-Wintertest 2026 in Bahrain

Sensor-Problem bei Haas: Nachmittag von Oliver Bearman gestört

Bei Haas freut man sich am Mittwoch über einige interessante Erkenntnisse, allerdings wurde das Team am Nachmittag durch ein Problem gestoppt

Norman Fischer

Veröffentlicht: 18.02.2026, 19:06

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Sensor-Problem bei Haas: Nachmittag von Oliver Bearman gestört

Oliver Bearman fuhr am Mittwoch 42 Runden

Foto: LAT Images

Haas gehörte in der ersten Woche der Formel-1-Wintertestfahrten in Bahrain zu den positiven Überraschungen und konnte sich an allen drei Tagen als erster Verfolger der Topteams präsentieren. Davon war zum Auftakt in die zweite Woche aber nichts mehr zu sehen: Oliver Bearman beendete den Mittwoch als 13. (+2,319 Sekunden), Esteban Ocon wurde 16. (+2,959).

Zusätzlich gestört wurde die Arbeit des Teams am Nachmittag durch ein elektrisches Problem, das einige Sensoren befiel, wodurch Bearman einige Zeit in der Garage verbringen musste. "Wir wollten sicherstellen, dass es gelöst ist, bevor wir wieder rausfahren, daher haben wir ein wenig Zeit verloren", erklärt der Brite.

Doch er versucht es positiv zu sehen: "Beim Abarbeiten der Punkte haben wir natürlich etwas Fahrzeit eingebüßt, aber das bedeutet, dass wir mehr Reifen für den Rest des Tests übrig haben." Außerdem habe Haas heute "etwas unglaublich Wichtiges" gelernt. Was, das lässt er jedoch offen.

Komatsu: Klare Richtung vor Augen

Auch Teamchef Ayao Komatsu sieht zwei Seiten der Medaille: "Auch wenn wir am Nachmittag einige Zeit in der Garage verbringen mussten, haben die Jungs die Probleme identifiziert, an Lösungen gearbeitet und sich dann auf die Richtung konzentriert, die wir einschlagen müssen", lobt der Japaner. "Das war sehr gut und sehr nützlich."

Generell ist Komatsu mit dem Auftakt in die Testwoche eigentlich zufrieden, denn trotzdem konnte Haas noch 107 Runden fahren und damit mehr als Red Bull, Aston Martin und Cadillac. "Es war definitiv ein interessanter Testtag", sagt er.

"Wir haben gut auf viele Dinge reagiert, die wir heute über das Auto gelernt haben; tatsächlich haben wir eine ganze Menge erfahren. Wir haben eine ziemlich klare Richtung vor Augen, was wir tun müssen, um das Auto zu verbessern, und das ist gut", stellt er heraus.

"Echter Fortschritt"

"Weitere positive Aspekte gibt es auf der Seite der Power-Unit, beim Energiemanagement und so weiter - Dinge wie die Leistungsabgabe und die Fahrbarkeit waren ein echter Fortschritt im Vergleich zum Test letzte Woche", zieht Komatsu eine positive Bilanz.

"Ich denke, das ist einfach Teil der laufenden Entwicklung und gehört zum Lernprozess, den diese Sessions mit sich bringen. Im Allgemeinen haben wir heute viel über unser Auto als Ganzes gelernt."

Ähnlich sind die Aussagen von Esteban Ocon, der von einem "produktiven Vormittag" spricht, an dem er viele Runden gedreht und einiges gelernt habe.

"Die viertägige Pause war sehr produktiv für uns, da wir uns deutlich verbessert und einige neue Teile für das Auto mitgebracht haben", sagt der Franzose. "Wir versuchen diese nun zu verstehen, aber das Auto fühlte sich positiv an. Im Rest des Tests wird es darum gehen, die letzten Details zu klären und die Balance so hinzubekommen, wie wir sie gerne hätten."

Am Donnerstag wird Haas das Programm tauschen: Dann fährt zunächst Bearman, bevor nach der Mittagspause Ocon übernimmt.

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