Formel 1
Formel 1
19 Sept.
-
22 Sept.
Event beendet
26 Sept.
-
29 Sept.
Event beendet
10 Okt.
-
13 Okt.
Event beendet
24 Okt.
-
27 Okt.
Event beendet
01 Nov.
-
03 Nov.
Event beendet
14 Nov.
-
17 Nov.
Event beendet
28 Nov.
-
01 Dez.
1. Training in
11 Tagen
Details anzeigen:

Toto Wolff über Mattia Binottos Doppelbelastung: "Da brennst du aus ..."

geteilte inhalte
kommentare
Toto Wolff über Mattia Binottos Doppelbelastung: "Da brennst du aus ..."
Autor:
20.03.2019, 11:11

Toto Wolff glaubt, dass Mattia Binotto sich aktuell zu viel zumutet - Der Mercedes-Teamchef erwartet, dass sein Ferrari-Pendant irgendwann kürzertreten muss

Läuft Ferraris neuer Teamchef Mattia Binotto Gefahr, sich hoffnungslos zu überarbeiten? Mercedes-Teamchef Toto Wolff glaubt jedenfalls, dass der Italiener aktuell an zu vielen Fronten gleichzeitig kämpfen muss. "Binotto vereint bei Ferrari die Aufgaben von mir als Teamchef, die von James Allison als Technischer Direktor Chassis - und die von Andy Cowell als Chef der Motorabteilung", erklärt Wolff gegenüber der 'Süddeutschen Zeitung'.

Binotto löste Maurizio Arrivabene zur Saison 2019 als Ferrari-Teamchef ab - gab aber seinen Posten als Technikchef der Scuderia im Gegenzug nicht auf. "Das kann einige Zeit lang funktionieren. Aber da brennst du aus", warnt Wolff und erklärt: "Wir alle sind 24/7 unterwegs in der Formel 1, haben Wochen mit 80, 90 Arbeitsstunden. Dazu kommen die Rennen. Das Pensum ist von Binotto wohl nur vorübergehend zu bewältigen."

"Aber Motivation und die ehrenhafte Rolle, Ferrari an der Spitze zu vertreten, das kann dich einige Zeit über Wasser halten", glaubt Wolff, der zudem vermutet, dass die Motivation in Maranello in diesem Jahr ohnehin besonders groß ist. "Ferrari hat einen Vorteil uns gegenüber: Nach elf Jahren ohne Titel haben sie einen riesigen Hunger. Wenn sie den richtig kanalisieren, kann sie das zum Titel tragen", erklärt er.

"Binotto ist intelligent. Hochintelligent. [...] Den Fehler, Binotto zu unterschätzen, begehen wir sicher nicht", verrät er außerdem und erklärt: "Er muss jetzt bei Ferrari Hunger und Willen kanalisieren. Das kann er sich vornehmen. Es aber zu leben, im Kampfeinsatz, mit den Rückschlägen, die passieren, das ist was anderes. Jede Strategie hält nur bis zum ersten Feindkontakt."

Mit Bildmaterial von LAT.

Bei Heimspiel hinter Hülkenberg: Ricciardo will Revanche in Hockenheim

Vorheriger Artikel

Bei Heimspiel hinter Hülkenberg: Ricciardo will Revanche in Hockenheim

Nächster Artikel

Mercedes: Freitag in Barcelona war der Wendepunkt

Mercedes: Freitag in Barcelona war der Wendepunkt
Kommentare laden