WM-Tipp: Bernie Ecclestone und Nico Rosberg nicht einig

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WM-Tipp: Bernie Ecclestone und Nico Rosberg nicht einig
Autor: Christian Nimmervoll
07.09.2018, 06:16

Bernie Ecclestone tippt in der Formel-1-WM 2018 auf Sebastian Vettel und glaubt, dass Sergio Marchionnes Tod die Unruhe bei Ferrari eliminiert

In seinem neuen Podcast 'Beyond Victory' hat Nico Rosberg mit dem ehemaligen Formel-1-Boss Bernie Ecclestone unter anderem darüber diskutiert, wer 2018 wahrscheinlich Weltmeister wird. Darüber, dass es nur noch Lewis Hamilton und Sebastian Vettel als Kandidaten gibt, sind sich die beiden einig. Darüber, wer es letztendlich machen wird, nicht.

"Mir scheint, der Ferrari ist momentan das bessere Auto. Zwischen Lewis und Sebastian ist kein großer Unterschied. Daher glaube ich, dass Sebastian Weltmeister wird", sagt Ecclestone. Rosberg kontert: "Ich tippe auf Lewis. Er ist so eine Maschine! Ferrari macht einfach zu viele Fehler."

Einwurf von Ecclestone: "Aber das ist genau der Punkt. Das Auto ist besser." Im Sinne von: Wenn Ferrari sein Potenzial bis jetzt noch nicht ausgeschöpft und viele Punkte liegen gelassen hat, dann wird das letzte Saisondrittel wahrscheinlich anders laufen. Und seit vier Rennen hat Ferrari in den Augen der meisten Experten fraglos das schnellere Auto.

Rosberg, selbst ehemaliger Mercedes-Fahrer, glaubt jedoch an die Stärke des Teams in Brackley und Brixworth - und glaubt nicht, dass Ferrari auf dem gleichen Niveau ist: "Ich habe nie das Gefühl, dass sie es längerfristig durchziehen können. Wann immer sie stark sind, schlägt Mercedes stärker zurück. Das ist das Problem."

Aber selbst wenn Ferrari den Kürzeren ziehen sollte, glaubt Ecclestone: "Ferrari ist mehr ans Verlieren gewohnt als Mercedes. Für sie ist es einfacher."

Außerdem deutet er vage an, dass der Tod von Präsident Sergio Marchionne positiven Einfluss haben könnte. Marchionne war zweifellos der starke Mann in Maranello, und Teamchef Maurizio Arrivabene dadurch in seiner Macht beschnitten. Das ist jetzt anders.

Ecclestone sagt: "Innerhalb des Teams ist es ein bisschen ruhiger. Der Teammanager kann ein paar Dinge mehr machen, als er früher machen konnte. Vielleicht hilft das."

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