DS Penske feiert 150. Start in der Formel E
Seit 2015 prägt DS die Formel E: Zum 150. Rennen blicken wir auf acht Antriebsstränge, drei Auto-Generationen und große Titel zurück
Historischer Triumph: Jean-Éric Vergne und das Erfolgsteam DS Techeetah feiern den Gewinn der Meisterschaft beim New York E-Prix 2019. Ein absolutes Highlight in der 150 Rennen langen Formel-E-Historie der Marke.
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Als Pionier unter den Premiumherstellern in der Formel E feierte DS Automobiles am vergangenen Wochenende in Shanghai seinen 150. Start in der Meisterschaft. Ein symbolträchtiger Meilenstein, der die perfekte Gelegenheit bietet, auf mehr als zehn Jahre elektrischen Rennsport zurückzublicken - gekrönt von vier Titeln und einer stetigen Präsenz an der Spitze des Feldes.
Einhundertfünfzig Rennen, das bedeutet fast elf Saisons, in denen man um die Welt reiste und modernste Technologien entwickelte. Als DS Automobiles 2015 an der Seite von Virgin Racing und dessen Gründer Richard Branson in die Meisterschaft einstieg, hatte die Formel E gerade erst ihre allererste Saison absolviert.
In jener Premierensaison waren noch alle Teams mit identischen Boliden ausgestattet. Ab der Saison 2015/16 änderte sich das Reglement jedoch und erlaubte es den Herstellern, ihre eigenen Antriebsstränge zu entwickeln.

Der pure Meister-Jubel: Antonio Felix da Costa feiert beim unvergesslichen Sechsfach-Finale in Berlin-Tempelhof (Saison 6) seinen Formel-E-Titel. Mit sechs Podestplätzen und drei Siegen in Folge drückte der Portugiese im DS-Boliden der Pandemie-Saison 202
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Motor, Getriebe, Leistungselektronik sowie bestimmte Komponenten der Hinterradaufhängung wurden zu "offenen" Bereichen, die ganz dem Ermessen und dem Erfindergeist der einzelnen Teams überlassen blieben. DS Automobiles nutzte diese Chance auf Anhieb, und der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Bereits im vierten Saisonrennen, im Februar 2016, holte Sam Bird auf den Straßen von Buenos Aires den Sieg. Dieser erste Triumph markierte den Auftakt zu einer langen Erfolgsserie, welche die Marke über viele Saisons und Fahrzeuggenerationen hinweg begleiten sollte.
Drei Fahrzeuggenerationen und acht Antriebsstränge
Das Abenteuer begann mit dem DS Virgin DSV-01, DSV-02 und DSV-03, die in den Saisons 2015/16, 2016/17 und 2017/18 in Partnerschaft mit Virgin Racing an den Start gingen. Die Einführung der Gen2-Autos ab 2018/19 markierte dann einen deutlichen Sprung nach vorn. In Zusammenarbeit mit dem chinesischen Partner Techeetah brachte DS nacheinander den DS E-Tense FE19, FE20 und FE21 an den Start. Diese neuen, leistungsstärkeren Boliden mit einer größeren Batteriekapazität waren nun in der Lage, einen kompletten E-Prix am Stück zu absolvieren. Zuvor musste jeder Fahrer während eines Rennens noch zwei Autos einsetzen.
Seit der Saison 2022/23 setzt DS Automobiles seine Reise im Rahmen der dritten Generation elektrischer Formelautos in Partnerschaft mit Penske Autosport fort. Der DS E-Tense FE23 kam in den Spielzeiten 2022/23 und 2023/24 zum Einsatz, bevor er ab 2024/25 durch den DS E-Tense FE25 ersetzt wurde. Diese Entwicklung fiel mit der Einführung des Gen3 Evo zusammen, der als der schnellste und leistungsstärkste Bolide gilt, der jemals in der Formel E an den Start gegangen ist.

Auf der Jagd nach dem nächsten Sieg: Die markanten, schwarz-goldenen Gen3-Boliden von DS Penske gehören heute zu den absoluten Aushängeschildern im hart umkämpften Formel-E-Feld.
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Seit dem Debüt in der Formel E hat DS Performance - die Motorsportabteilung von DS Automobiles - drei Fahrzeuggenerationen und nicht weniger als acht Antriebe entwickelt, von denen jeder noch leistungsstärker war als sein Vorgänger.
Das goldene Zeitalter mit DS Techeetah
Die Partnerschaft mit Techeetah ist bis heute die erfolgreichste Ära in der Formel-E-Geschichte von DS Automobiles. In der Saison 2018/19 gewann DS Techeetah die Teammeisterschaft, verteidigte den Titel im darauffolgenden Jahr und wurde damit zum ersten Rennstall, der sich seit der Gründung der Serie zwei Titel in Folge sichern konnte.
Zu diesen beiden Team-Titeln gesellten sich auch zwei Fahrerkronen: Jean-Eric Vergne kürte sich am Ende der Saison 2018/19 zum Champion, bevor ihm Antonio Felix da Costa in der folgenden Spielzeit auf den Thron folgte. Über diese Phase der Dominanz hinaus hat sich DS Automobiles vor allem durch seine Konstanz ausgezeichnet.
Die Marke beendete die Meisterschaft viermal auf dem dritten Platz, wurde in der Saison 2016/17 Vierter und sicherte sich 2022/23 sowie 2024/25 den fünften Gesamtrang. In seinen ersten zehn vollen Saisons stand DS somit siebenmal auf dem Meisterschafts-Podium, davon zweimal ganz oben. Kein anderer Hersteller kann eine derartige Bilanz vorweisen.
Vier Titel und fast 2.000 Punkte

Der König von New York: Jean-Éric Vergne präsentiert nach dem Saisonfinale im "Big Apple" stolz die Trophäe für den Gewinn der Formel-E-Meisterschaft.
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Seit dem Debüt 2015/16 hat DS Automobiles, basierend auf den aktuell verfügbaren Daten, insgesamt 1.987 Punkte eingefahren. Die erfolgreichste Saison bleibt das achte Jahr (2021/22), das mit 266 Zählern abgeschlossen wurde, während die beiden Saisons, in denen der Konstrukteurstitel gewonnen wurde, mit 222 beziehungsweise 244 Punkten endeten. Diese Zahlen veranschaulichen die Konstanz von DS Automobiles in einer Meisterschaft, die tiefgreifende Veränderungen durchlaufen hat.
Generationen von Boliden, Partner, Rennformate und Technologien haben sich gewandelt - doch das hat die Männer und Frauen bei DS Automobiles nie davon abgehalten, stets an der Spitze mitzumischen.
Rund 27.000 Kilometer unter Rennbedingungen zurückgelegt
Das Erreichen des Meilensteins von 150 E-Prix steht auch für eine beachtliche Distanz, die im harten Wettbewerb zurückgelegt wurde. Legt man eine durchschnittliche Distanz von 90 Kilometern pro E-Prix zugrunde, so lässt sich hochrechnen, dass die beiden eingesetzten Boliden insgesamt fast 27.000 Kilometer unter Rennbedingungen abgespult haben. Eine Distanz, die sich sogar mehr als verdoppelt, wenn man private Testfahrten, Freie Trainings und Qualifyings dazurechnet!

Meisterliche Dominanz in der Pandemie-Saison: Antonio Felix da Costa feiert den fulminanten Titelgewinn der Saison 6 (2020) mit DS Techeetah. Ein weiteres goldenes Kapitel für DS Automobiles.
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Diese Schätzung vermittelt einen Eindruck von den Dimensionen des Programms, das der einzige französische Premium-Automobilhersteller nun schon seit über zehn Jahren betreibt. Mit acht Antrieben und drei Fahrzeuggenerationen ist die Formel E zu einem regelrechten technologischen Versuchslabor geworden, das es DS Automobiles ermöglicht, Komponenten und Software für seine Serienmodelle zu entwickeln.
Das Abenteuer geht weiter mit DS Penske
Nach den Stationen bei Virgin Racing und Techeetah geht DS Automobiles nun seit der neunten Saison (2022/23) gemeinsam mit Penske Autosport in der Formel E an den Start.
Diese Partnerschaft ermöglichte es der Marke unter anderem, in der Saison 2023/24 auf das Podium der Teamwertung zurückzukehren.
Der 150. Rennstart von DS Automobiles war somit nicht nur ein reines Jubiläum, sondern unterstrich auch mehr als ein Jahrzehnt an technologischer Entwicklung, internationalem Wettbewerb und Engagement auf dem allerhöchsten Niveau des elektrischen Formelsports.

Das schlagkräftige DS-Duo: Formel-E-Rekordmeister Jean-Éric Vergne (rechts) und Maximilian Günther
Foto: DPPI
Mit dem Erreichen dieses Meilensteins untermauert der französische Hersteller einmal mehr, dass er mit vier Meistertiteln, 18 Rennsiegen, 55 Podestplätzen und 26 Polepositions eine der beeindruckendsten Erfolgsbilanzen in der Geschichte der Formel E vorweisen kann.
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