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Formel E Dschidda 2: Antonio Felix da Costa holt zweiten Jaguar-Saisonsieg

Mit der richtigen Strategie für den Attack-Mode gewinnt Antonio Felix da Costa das zweite Rennen in Dschidda - Porsche-Pilot Pascal Wehrlein nicht auf dem Podium

Formel E Dschidda 2: Antonio Felix da Costa holt zweiten Jaguar-Saisonsieg

Antonio Felix da Costa ist zurück auf der Formel-E-Siegerstraße

Foto: Jed Jed

Zweiter Saisonsieg für Jaguar: Antonio Felix da Costa hat das zweite Formel-E-Rennen in Dschidda (Saudi-Arabien) gewonnen. Mit der richtigen Taktik für den Attack-Mode setzte sich der Portugiese gegen Sebastien Buemi (Envision) und Weltmeister Oliver Rowland (Nissan) durch.

Edoardo Mortara (Mahindra) sicherte sich auch im zweiten Qualifying des Wochenendes die Poleposition. Jake Dennis (Andretti) startete als Zweiter. Freitagsieger Pascal Wehrlein schied bereits in seiner Qualifying-Gruppe aus. Der Porsche-Fahrer stand auf Startplatz elf.

Im Gegensatz zum ersten Rennen gab es im zweiten keinen Pit-Boost-Boxenstopp. Mit zwei Attack-Modes war es ein normales Formel-E-Rennen, bei dem das Energiemanagement und die Taktik die entscheidenden Rollen spielten.

Mortara erwischte einen besseren Start als am Vortag. Ohne Wheelspin übernahm der Schweizer in Kurve 1 die Führung vor Felix da Costa, Dennis, Jean-Eric Vergne (Citroen) und Rowland. Auch Buemi mischte in der großen Spitzengruppe mit.

Es entwickelte sich ein typisches Formel-E-Rennen. Im Zuge des Energiemanagements bildete sich ein langer Zug. Niemand wollte lange die Führungsposition behalten, die Plätze im Spitzenfeld wechselten ständig.

In der 18. Runde verabschiedete sich Dennis aus der Spitzengruppe. Der Andretti-Pilot meldete per Funk einen Reifenschaden vorne links. Er steuerte die Box an und ließ den Hankook-Reifen wechseln.

Nach zwei Renndritteln setzte sich Felix da Costa mit aktiviertem Attack-Mode an der Spitze um gut zwei Sekunden ab. Sein Vorsprung wuchs auf 3,8 Sekunden, als die Verfolger ihren zweiten Attack-Mode zündeten.

Als Felix da Costa nur noch zwei Sekunden Vorsprung hatte, aktivierte er seinen zweiten Attack-Mode. Rowland arbeitete sich zu Beginn der 27. von 30 Runden an Dan Ticktum (Cupra) vorbei auf Platz zwei. Ticktum wurde anschließend auch von Buemi überholt.

Für die letzten zwei Runden hatte Felix da Costa zweieinhalb Sekunden Vorsprung auf Buemi, der sich gegen Rowland durchsetzen konnte. Von hinten machte Mortara Druck auf die Podestplätze. Der Jaguar an der Spitze war jedoch nicht mehr einzuholen.

Felix da Costa feierte seinen ersten Saisonsieg. Für Jaguar war es der zweite, nachdem Mitch Evans in Miami gewonnen hat. Felix da Costa gewann erstmals seit Portland 2024. In der Karriere des Portugiesen war es der 13. Formel-E-Sieg.

Buemi eroberte als Zweiter seinen ersten Podestplatz in dieser Saison. Rowland, der amtierende Formel-E-Weltmeister, wurde Dritter. Nach Platz zwei in Sao Paulo und Rang drei in Mexiko war es im fünften Rennen sein dritter Podestplatz.

Mortara wurde von der Poleposition Vierter. Die Cupra-Teamkollegen Ticktum und Pepe Marti eroberten die Plätze fünf und sechs. Damit lag das Kundenteam geschlossen vor dem Werksteam von Porsche, denn Wehrlein kam hinter Evans als Achter ins Ziel.

Die Top 10 komplettierten Vergne und Taylor Barnard (DS Penske). Maximilian Günther im zweiten DS Penske wurde Elfter. Das entsprach seiner Platzierung vom ersten Rennen. Somit sammelte der Deutsche in Saudi-Arabien keine WM-Punkte.

Trotz dieses Rennergebnisses blieb Wehrlein WM-Führender. Sein Vorsprung auf Mortara beträgt sechs Punkte. Rowland ist Dritter und liegt 19 Zähler zurück. Porsche verteidigte die Führung in der Teamwertung, aber Jaguar ist nur noch 27 Punkte dahinter.

Nyck de Vries konnte aufgrund technischer Probleme nicht am Freitagsrennen teilnehmen. An seinem Mahindra wurde zweimal der Elektromotor und die Kontrolleinheit gewechselt. Dafür wurde er für das Samstagsrennen um 60 Plätze in der Startaufstellung zurückversetzt.

Da das in der Praxis nicht möglich ist, startete er als Letzter und musste am Ende der ersten Runde eine zehn Sekunden Stop-and-Go-Strafe absitzen. De Vries fuhr am Ende des Feldes und kam als Letzter ins Ziel. Ausfälle gab es keine.

Die Elektrorennserie kehrt nun nach Europa zurück. Am 21. März wird auf der spanischen Rennstrecke Jarama gefahren.

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