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Formel E Dschidda 2: DS Penske hatte sich mehr erhofft

In einem taktisch geprägten Rennen kämpfen Taylor Barnard und Maximilian Günther im Verkehr - Spitzenpositionen gelangen DS Penske deshalb nicht

Formel E Dschidda 2: DS Penske hatte sich mehr erhofft

Maximilian Günther kämpfte im Mittelfeld um WM-Punkte

Foto: DPPI DPPI

Das französisch-amerikanische Team zeigte beim zweiten Formel-E-Rennen in Dschidda (Saudi-Arabien) seine konkurrenzfähige Seite. Taylor Barnard und Maximilian Günther hielten den ganzen Tag über ein solides Tempo, doch das Endergebnis - nur ein Punkt - hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck.

In der drückenden Hitze dieses Februarsamstags am Roten Meer begann das Geschehen mit dem dritten Freien Training des Wochenendes, das 40 Minuten dauerte. Unter anspruchsvollen Bedingungen blieben die beiden DS E-TENSE FE25 in den Top 10.

Sie bestätigten damit die vielversprechende Form des Vortags. Die Daten, die in der 300-kW-Konfiguration gesammelt wurden - dem Modus, der in den Qualifying-Gruppen zum Einsatz kommt - waren besonders ermutigend.

Barnard erzielte in dieser Einstellung sogar die zweitschnellste Zeit insgesamt. Zwei Stunden später, bei weiterhin hohen Temperaturen, fanden sich beide DS-Penske-Piloten in derselben Qualifying-Gruppe wieder - diesmal gleich zu Beginn der Session.

Die Voraussetzungen unterschieden sich vom Vortag: Die Strecke hatte sich weniger verändert, und der Effekt der "grünen Strecke" war durch das kurze Zehn-Minuten-Format deutlich geringer. In dieser heiklen Übung setzte sich Günther durch.

Mit der zweitschnellsten Zeit seiner Gruppe erreichte er die Duellphase, wo er auf den amtierenden Weltmeister Oliver Rowland traf. Obwohl er dem Nissan-Fahrer unterlag, sicherte sich Günther Platz sechs in der Startaufstellung.

"Rowland war schneller, aber es war eine gute Runde. Das Auto ist schnell, und ich habe ein gutes Gefühl", erklärte der deutsche Fahrer. Barnard musste sich unterdessen mit Startplatz 17 begnügen und der Aussicht auf eine Aufholjagd.

Ein Rennen ohne Pit Boost, aber mit viel Kalkül

Das Rennen unterschied sich deutlich vom Vortag. Ohne Pit Boost hing in dieser zweiten Runde alles von Energiemanagement und optimaler Nutzung des Attack Mode ab. Auch die Distanz wurde von der Rennleitung um eine Runde verkürzt. Ein klares Signal für ein hohes Tempo.

Nach einem ruhigen Start entschied sich Günther für eine vorsichtige Herangehensweise und blieb absichtlich im Mittelfeld, um Energie zu sparen. Barnard feilte während des Rennens gemeinsam mit seinem Renningenieur kontinuierlich an seiner Strategie.

An der Spitze wechselte die Führung mehrfach, während das Feld eher kontrolliert agierte. Die ersten Attack Modes wurden rund um Runde zehn ausgelöst. Die DS-Penske-Fahrer aktivierten ihre Boosts bewusst gleichzeitig, um in der zweiten Rennhälfte gemeinsam nach vorn zu kommen.

Maximilian Günther

Auch im zweiten Rennen belegte Maximilian Günther den elften Platz

Foto: DPPI

Trotz der zusätzlichen Leistung und des kurzzeitig möglichen Allradantriebs verhinderten Verkehr und dichte Positionskämpfe zunächst größere Fortschritte. Barnard schaffte es dennoch in die Top 10, während Günther zunächst knapp außerhalb der Punkteränge blieb.

Acht Runden vor Schluss zogen beide ihre zweite Attack-Mode-Aktivierung bis zum letzten Moment hinaus, um am Rennende das Maximum herauszuholen. Diese Strategie zahlte sich für Barnard aus.

Er kämpfte sich eindrucksvoll von Startplatz 17 bis auf Rang zehn nach vorn und holte damit einen verdienten Punkt. Günther verpasste die Top 10 nur knapp und sah die Zielflagge als Elfter - direkt hinter seinem Teamkollegen.

Der nächste Lauf der Formel-E-Weltmeisterschaft findet am 21. März auf dem Circuit de Jarama bei Madrid (Spanien) statt.

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mithilfe eines Produktionskostenzuschusses von DS Automobiles ermöglicht. Eine inhaltliche Einflussnahme von DS auf den Beitrag fand nicht statt.

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