Formel E Monaco 1
Monaco-E-Prix: DS-Penske hält mit den Spitzenreitern mit
Beim Samstagsrennen der Formel E in Monaco konnte DS-Penske mit Maximilian Günther ganz vorne angreifen
Didier Laurent
Veröffentlicht: 16.05.2026, 17:56
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DS-Penske war in Monaco beim E-Prix vorne dabei
Foto: DPPI DPPI
Mit strahlendem Sonnenschein über dem Fürstentum bot der erste Tag des Monaco E-Prix für DS-Penske ein taktisches und spannendes Rennen. Am Ende gab es nach einer starken Performance auf der Strecke wichtige Punkte für das Team.
Die Formel E ist, wie es inzwischen dazu gehört, am Samstagmorgen um 7:30 Uhr für die erste dreißigminütige Trainingssession an den Start gegangen. Es war eine vergleichsweise ruhige Session, aufgerüttelt durch ein paar Beinahe-Momente, mit striktem Fokus auf der Set-up-Arbeit.
Bei DS-Penske lag das Augenmerk eher auf dem Set-up statt auf reiner Performance. Dennoch konnte sich Taylor Barnard die neuntschnellste Zeit sichern.
In der zweiten Session war die Pace ein deutliches Stück schneller. Während man an der Feinabstimmung für das Qualifying geschraubt hat, glitt Barnard nur haarscharf an der Mauer im Tunnel vorbei. Währenddessen konnte Maximilian Günther das Potenzial des DS E-Tense FE25 mit der viertbesten Zeit bestätigen.
Beide DS-Penske-Piloten waren für das Qualifying in die äußerst kompetitive Gruppe A gelost worden. Dadurch sanken die Chancen auf das Viertelfinale immens. Doch Max Günther überstand die Session und konnte sich in die Duels fahren. Hier würde ihn ein Duell mit Nico Müller und seinem Porsche erwarten.

Am Start gab es für Günther und Barnard keine Probleme
Foto: DPPI
Allerdings konnte Müller die Pace des DS-Penske auf dem anspruchsvollen Kurs nicht mitgehen. Am Ende konnte sich Maximilian Günther mit dem dritten Platz eine hervorragende Startposition für einen als äußerst taktisch beworbenen E-Prix sichern. Taylor Barnard hatte vom elften Platz aus ebenso die Chance, sich zu beweisen.
Am Start blieben die vorderen Positionen unverändert. Günther konnte auf Rang drei seine Energie effizient managen und gleichzeitig in Schlagdistanz zu den Führenden bleiben. Barnard hat seinerseits die Pace gehalten und außerhalb der Top 10 fahren. Das gesamte Feld mäßigte sich ein wenig, da man dieses Wochenende das eigene Auto für zwei Rennen benötigt.
Eine Kollision zwischen zwei Fahrzeugen sorgte für eine Safety-Car-Phase. Nach dem Restart blieb die bisherige Reihenfolge bestehen und das Energiemanagement würde im 29-Runden-Rennen zum entscheidenden Faktor. In Runde 14 und 16 nahm das Rennen durch die Pit-Boost-Boxenstopps eine Wendung, das durch das Reglement vorgeschriebene Wiederaufladen der Batterie.

In den Straßenschluchten von Monaco stand die Taktik im Vordergrund
Foto: DPPI
Das Feld wurde in dieser Rennphase durchmischt und hat Max Günther einige Positionen gekostet. Bis dahin hatte er sich fest auf dem provisorischen Podium platziert. Dennoch blieb der DS-Penske-Pilot durch seinen Einsatz des Attack-Modes am Ball.
Dieser ermöglicht Allradantrieb und mehr Leistung für sechs Minuten. Nach einer kleinen Kollision mit Nico Müller kam er als Achter ins Ziel.
Am Ende war das Ergebnis durch eine Zeitstreife von fünf Sekunden nichtig. Diese bezog sich auf die genannte Kollision. Derweil gelang Taylor Barnard eine solide Performance. Vom elften Startplatz aus kämpfte sich der Brite auf den siebten Platz und konnte wichtige Punkte für das franko-amerikanische Team einfahren.
Am Sonntag wird der zweite E-Prix in Monaco mit einer Runde weniger ausgetragen. Dafür sind zwei "Attack Mode"-Phasen und kein Pit-Boost geplant. Diese Änderung wird Teams dazu zwingen, ihre Strategie zu überdenken.
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mithilfe eines Produktionskostenzuschusses von DS Automobiles ermöglicht. Eine inhaltliche Einflussnahme von DS auf den Beitrag fand nicht statt.
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