Formel E
Pascal Wehrlein: "Erwarte Chance auf Siege und Titel"
Pascal Wehrlein geht mit hohen Ansprüchen in die Formel-E-Saison 2020/21 - Mit Porsche soll es zu Siegen und möglichst auch dem Titel reichen

Heiko Stritzke
Bearbeitet: 21.11.2020, 18:05
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Das Lehrjahr für Porsche ist vorbei. Jetzt gilt es, die Ernte einzufahren. Und so macht Neuzugang Pascal Wehrlein auch eine klare Ansage. Nichts anderes als die Chance auf Rennsiege und den Titelgewinn erwarte er von Porsche.
"Für mich ist die Erwartung, dass ich Rennen gewinnen und die Meisterschaft gewinnen kann. Das sind die Erwartungen, die auch Porsche hat", sagt der ehemalige Formel-1-Fahrer im Sport1-Podcast 'Sag mal'.
Aus dieser Erwartung heraus sei dann auch der Wechsel von Mahindra zu Porsche entstanden: "Als die Gespräche intensiver wurden, war für mich klar, dass ich das Team wechseln möchte und Formel E-Meister werden möchte. Jetzt geben wir alles, diese Ziele zu erfüllen."
Die Elektroformelserie hat er mittlerweile ins Herz geschlossen. Vor allem eine Sache hat es ihm angetan: "Die Chancengleichheit in der Formel E ist das Coole für den Fahrer. Zum Vergleich: In der Formel 1 sind die Abstände vom Ersten bis zum Letzten drei oder dreieinhalb Sekunden. Den Großteil macht dort das Auto aus."

Die ersten Kilometer mit dem Porsche 99x Electric hat er längst absolviert
Foto: Porsche AG
"In der Formel E sind die Abstände zwischen dem ersten und dem letzten Platz zwischen einer halben Sekunde und einer Sekunde, auch hier macht der Fahrer vom Ersten bis zum Letzten ungefähr eine halbe Sekunde aus. Das macht es sehr interessant."
So könne man an einem guten Wochenende Rennen gewinnen, aber an einem schlechten Wochenende aber schnell auf den fünf letzten Plätzen landen. "Man hat den Gedanken im Kopf, dass man gegen das ganze Starterfeld fährt, und nicht nur gegen ein paar einzelne Fahrer. Sport sollte so sein, dass jeder die gleiche Chance auf Siege hat."
Das sei für ihn auch ein Grund gewesen, warum er sich für die Formel E entschieden hat: "Als 2017 klar war, dass ich für 2018 kein F1-Cockpit kriegen würde habe ich mich umgeschaut, was ich in Zukunft machen kann. Für mich standen Spaß und Chancengleichheit an erster Stelle. Da passt die Formel E perfekt. Sie ist hochprofessionell und durch den Elektroantrieb etwas ganz Besonderes."
Mit Bildmaterial von Porsche AG.
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