Jenson Button hatte Spaß in Le Mans: "Wenn das Auto mal lief ..."

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Jenson Button hatte Spaß in Le Mans:
Autor: Roman Wittemeier
Co-Autor: Gary Watkins
22.06.2018, 10:30

Ex-Formel-1-Weltmeister Jenson Button hat bei seinem Debüt bei den 24 Stunden von Le Mans wichtige LMP1-Erfahrung gesammelt: "Kam sechs Monate zu früh für uns"

Fernando Alonso hat durch seine Siegesfahrt gemeinsam mit Kazuki Nakajima und Sebastien Buemi bei den 24 Stunden von Le Mans 2018 vieles weitere in den Schatten gestellt. Erheblich weniger in der Öffentlichkeit standen beispielsweise die ehemaligen Formel-1-Kollegen Jenson Button (SMP) und Juan Pablo Montoya (United Autosports), die gleichzeitig ihre ersten Erfahrungen beim größten Langstreckenklassiker der Welt sammelten.

#11 SMP Racing BR Engineering BR1: Mikhail Aleshin, Vitaly Petrov, Jenson Button, #17 SMP Racing BR Engineering BR1: Stéphane Sarrazin, Egor Orudzhev, Matevos Isaakyan

#11 SMP Racing BR Engineering BR1: Mikhail Aleshin, Vitaly Petrov, Jenson Button, #17 SMP Racing BR Engineering BR1: Stéphane Sarrazin, Egor Orudzhev, Matevos Isaakyan

Foto: Sam Bloxham / LAT Images

"Es war ein großartiges Erlebnis. Ich habe es wirklich genossen, erstmals in Le Mans zu fahren", zieht Jenson Button, Formel-1-Weltmeister der Saison 2009, eine Bilanz nach einem für ihn schwierigen Debüt. Der Brite konnte sich mit der 13,6 Kilometer langen Strecke und den Besonderheiten der LMP1-Fahrzeuge schnell anfreunden. Im Performance-Vergleich der Fahrer im SMP-Lager belegte Button hinter Witali Petrow den zweiten Rang - eine starke Leistung.

"Ich hatte das große Glück, dass ich zum Sonnenuntergang und auch in der Morgendämmerung im Auto sitzen durfte. Das war unfassbar schön", schwärmt Button, der schon beim öffentlichen Scrutinnering in der Innenstadt geschwärmt hatte, dass Le Mans "viel besser" sei als "alles was ich in all den Jahren in der Formel 1 erlebt habe". Allerdings wurde die Freude am Fahren geschmälert. Der BR1-Dallara-AER verbrachte aufgrund technischer Probleme viel Zeit in der Garage.

Ein Sensordefekt warf die Mannschaft um satte drei Stunden zurück. "Aber wenn das Auto mal lief, dann ging es richtig gut", meint Button. "Ich war mit meinen Stints sehr zufrieden. Die Rundenzeiten waren gut. Aber natürlich war die lange Standzeit in der Garage und der Ausfall kurz vor dem Ende eine Enttäuschung. Das Projekt ist noch jung. Das Rennen kam sechs Monate zu früh für uns. Die Performance verspricht aber ganz gute Chancen für die Zukunft." Button wird auch die restlichen Rennen der WEC-Saison 2018/19 für SMP fahren.

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Urheber Roman Wittemeier
Artikelsorte News