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Moto3 Spielberg: Albert Arenas setzt sich in hart umkämpftem Rennen durch

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Moto3 Spielberg: Albert Arenas setzt sich in hart umkämpftem Rennen durch
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WM-Leader Albert Arenas baut seinen Vorsprung weiter aus - Große Verwirrung nach dem Rennen: Mehrere Fahrer überschreiten die Streckenlimits und erhalten Strafen

KTM-Pilot Albert Arenas hat beim Österreich-Grand-Prix das Moto3-Rennen gewonnen. Der WM-Führende baute damit seinen Vorsprung in der Meisterschaft weiter aus. Honda-Pilot Jaume Masia führte das Rennen Feld in der letzten Runde an, verlor den Sieg aber wenige Kurven vor Schluss. John McPhee (Honda), der die Ziellinie als Sechster überquert hatte, wurde nachträglich als Dritter gewertet, weil die drei Fahrer vor ihm Strafen bekamen.

Raul Fernandez (KTM) startete wie beim vergangenen Grand Prix in Brünn von der Pole-Position ins Rennen. WM-Leader Albert Arenas stand auf Startplatz zwei. Moto3-Routinier John McPhee komplettierte die erste Startreihe. Lokalmatador Maximilian Kofler (KTM) startete von Position 26 in sein Heimrennen. Die Lufttemperatur betrug beim Start 23°C. Das Moto3-Rennen fand bei Sonnenschein statt.

Arenas erwischte den besten Start und führte das Feld durch die ersten Kurven. Die Top 3 - Arenas, Fernandez und McPhee - konnten in der ersten Runde eine kleine Lücke zu den Verfolgern herausfahren. Celestino Vietti (KTM) führte die Verfolgergruppe an.

Viele Positionswechsel, kein Fahrer kann sich absetzen

Durch einige Positionswechsel an der Spitze wuchs die Führungsgruppe auf 14 Fahrer an. Da sich die Fahrer an der Spitze nicht einig waren, rückten die Top 24 nach einem Viertel der Renndistanz enger zusammen und lagen innerhalb von weniger als vier Sekunden. Prüstel-Pilot Barry Baltus (KTM) war das erste Sturzopfer des Rennens.

Darryn Binder (KTM) hatte sich innerhalb von wenigen Runden von Startplatz 22 an der Spitze vorgekämpft und lieferte sich spannende Duelle mit seinen KTM-Markenkollegen Deniz Öncü und Albert Arenas. John McPhee, der das Rennen zwischenzeitlich angeführt hatte, rutschte binnen weniger Runden aus den Top 10. Der Schotte konnte sich im Laufe des Rennens aber wieder vorkämpfen.

Durch einen Beinahe-Highsider am Ausgang von Kurve 3 verlor Binder den Anschluss an die Top 3, die dadurch die Chance hatten, sich von den restlichen Verfolgern abzusetzen. Doch erneut konnte die Lücke binnen weniger Kurven geschlossen werden. Öncü führte das Rennen an, Vietti studierte seinen KTM-Markenkollegen.

Tech-3-Duo mischt an der Spitze mit, rutscht dann aber zurück

Zur Halbzeit des Rennens umfasste die Spitzengruppe 14 Fahrer, die innerhalb von 1,2 Sekunden fuhren. Die Positionen wechselten weiter von Kurve zu Kurve. Ayumu Sasaki konnte vier Runden vor Rennende die Führung übernehmen, erhielt aber eine Long-Lap-Penalty, weil er zu oft die Streckenlimits überschritten hatte. Dadurch rutschte der Tech-3-Pilot aus den Top 20.

 

 

Drei Runden vor Rennende lagen die Top 10 innerhalb von weniger als einer Sekunde. Diese zehn Fahrer hatten die Chance, das Rennen zu gewinnen. Jaume Masia nahm die letzte Runde als Führender in Angriff. Da sich die Verfolger nicht einig waren, konnte sich Masia leicht absetzen. Dahinter wurden die Ellbogen ausgefahren.

Jaume Masia kann Vorsprung nicht in Sieg umwandeln

Doch Masia konnte die Chance nicht nutzen. Arenas bremste sich in Kurve 9 an Masia vorbei und holte sich den Sieg beim Österreich-Grand-Prix. Der KTM-Pilot kam 0,049 Sekunden vor Masia ins Ziel. Ai Ogura komplettierte die Top 3. Darryn Binder kam als Vierter ins Ziel und hatte 0,017 Sekunden Vorsprung auf Celestino Vietti.

"Es war nicht einfach, aber ich habe diese letzte Runde wirklich genossen", kommentiert Arenas. "Im Rennen war es hart, es gab es viel Kontakt, aber ich habe das gut gemanagt. Ich versuchte, meine Position zu halten und mich wohl zu fühlen. In einigen Kurven war es echt knapp. Aber das war es wert. Die letzte Runde war verrückt. Ich bin froh, wie sich mein verletzter Fuß entwickelt. Am Morgen hatte ich noch ein paar Schmerzen. Aber die Jungs im Clinica Mobile leisten großartige Arbeit. Ich freue mich riesig für mich, das Team und KTM."

 

 

Masia freute sich, endlich wieder aufs Podium steigen zu dürfen: "Es fühlt sich so gut an. Es ist ein wirklich gutes Podium, das letzte ist lange her. Nach Katar war das Gefühl nicht gut, ich bin ich oft gestürzt. Umso wichtiger ist es, hier wieder vorne dabei zu sein. Mit diesem guten Gefühl kann ich es kaum erwarten, wieder Rennen zu fahren, um es gleich noch einmal zu erleben."

 

Großes Chaos nach der Zieldurchfahrt

Nach der Zieldurchfahrt sprach die Rennleitung eine Strafversetzung von Ogura und Binder aus, die in der letzten Kurve die Streckenlimits überschritten hatten. Dadurch rutschte Vietti auf die dritte Position vor. Wenig später erhielt auch Vietti eine Strafe, weil er ebenfalls auf den grünen Bereich hinter den Randsteinen gekommen war. Es herrschte große Verwirrung, welcher Fahrer als Dritter gewertet wird.

John McPhee wurde schlussendlich als Dritter gewertet. Der Schotte hatte die Ziellinie ursprünglich auf Position sechs überquert. "Es ist toll, hier im Parc Ferme zu stehen, auch wenn die Art und Weise nicht die schönste ist, aber wir nehmen dieses Ergebnis natürlich gerne mit", kommentiert McPhee.

 

 

"Das Rennen war hart. Ich hatte das Gefühl, dass meine Pace eine der besten im Feld war, ich konnte gut überholen, aber wir verlieren auf den Geraden. Dort wurde ich oft zurücküberholt. Daran müssen wir arbeiten. Dennoch riesigen Dank an das Team, denn das Motorrad funktioniert gut und wir konnten kämpfen. Jetzt genießen wir das Podium", so McPhee.

 

Ogura war nach den Strafen neuer Vierter, Binder Fünfter und Vietti Sechster. Tony Arbolino, Deniz Öncü, Raul Fernandez und Tatsuki Suzuki komplettierten die Top 10. Vorjahressieger Romano Fenati (Husqvarna) wurde als 18. gewertet und ging damit leer aus. Lokalmatador Maximilian Kofler beendete das Rennen auf Position 25. Nach 23 Runden hatte der Österreicher 24,1 Sekunden Rückstand auf den Sieger.

Mit Bildmaterial von Aspar Team.

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Rennserie Moto3
Event Spielberg 1
Subevent Rennen
Urheber Sebastian Fränzschky