Valentino Rossi: Sollte nicht über den MotoGP-Titel 2017 nachdenken

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Valentino Rossi: Sollte nicht über den MotoGP-Titel 2017 nachdenken
Jamie Klein
Autor: Jamie Klein
Übersetzung: André Wiegold
17.08.2017, 14:28

Yamaha hat in der MotoGP-Saison 2017 massive Probleme. Daher ist es laut Valentino Rossi "nicht clever" darüber nachzudenken, wie der 33 Punkte große Rückstand auf Marc Marquez eingeholt werden kann.

Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing, mit Alessio
Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Johann Zarco, Monster Yamaha Tech 3, Maverick Viñales, Yamaha Factory Racing, Valentino Rossi, Yamah
Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Verkleidung am Bike von Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing

Am Red-Bull-Ring kam der Italiener nur auf Platz 7 ins Ziel und wurde von seinem Teamkollegen Maverick Vinales sowie Tech-3-Pilot Johann Zarco geschlagen, der auf einer 1 Jahr alten Yamaha unterwegs war.

Rossi stellte jedoch klar, das es nicht Zarco sei, auf den sich sein Team konzentrieren sollte. Im Fokus sollten Ducati und Honda stehen, da Yamaha von beiden Marken in Österreich abgehängt wurde.

Er sagte: "Es ist nicht besonders clever, über den Titel nachzudenken, wenn man nur auf Platz 7 ankommt. Wir müssen es erst einmal schaffen, wieder wettbewerbsfähig zu werden."

"Zarco ist glücklich, weil er Maverick und mich geschlagen hat. Wäre ich auf Platz 5 gelandet, wäre ich nicht zufrieden gewesen."

"In der 1. Rennhälfte hatte ich es mit der Honda und Ducati zu tun. In der 2. Hälfte kämpfte ich dann mit den anderen 2 Yamahas. Als die Reifen nachließen, war unser größtes Problem die Beschleunigung."

"Statt darüber nachzudenken, wie wir Zarco besiegen könnten, sollten wir daran arbeiten, die Lücke auf Honda und Ducati zu schließen."

Obwohl Vinales mit dem neuen Chassis nur ein einziges Mal auf dem Podium gelandet ist, ist der Spanier gegen weitere Änderungen am neuen Rahmen.

Rossi ist hingegen der Meinung, dass die Lösung des Problems eine Weiterentwicklung der aktuellen Yamaha-Teile sei.

"Wir brauchen Hilfe aus Japan", fügte er hinzu. "Wenn in einer Stunde das nächste Rennen stattfinden würde, hätte ich keine Ahnung, was wir ändern mütssen, da wir bereits alles versucht haben, um das Problem zu lösen. Ich glaube nicht, dass wir die Lösung bereits parat haben."

Bildergalerie: Valentino Rossi in Spielberg

Aufgrund der Streckencharakteristik und den niedrigeren Temperaturen, die in Silverstone erwartet werden, ist Rossi guter Hoffnung, in Großbritannien besser als in Österreich abschneiden zu können.

"In Brno war ich sehr schnell, aber ich habe die Chance aufs Podium aufgrund des Fehlers beim Wechseln des Bikes in der Boxengasse liegen lassen. Silverstone ähnelt dem Kurs in Brno, weshalb unser Bike sicher schnell sein wird."

Mit Informationen von Oriol Puigdemont

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