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Talladega: Joey Logano entgeht "Big Ones", siegt erstmals 2018

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Talladega: Joey Logano entgeht "Big Ones", siegt erstmals 2018
Autor:
29.04.2018, 21:57

Nach einem Jahr Durststrecke gewinnt Joey Logano wieder ein NASCAR-Rennen: Triumph im Restrictor-Plate-Chaos in Talladega nach zwei Massencrashs.

1. Joey Logano, Team Penske, Ford Fusion Shell Pennzoil
Joey Logano, Team Penske, Ford Fusion Shell Pennzoil, Paul Menard, Wood Brothers Racing, Ford Fusion Motorcraft / Quick Lane Tire & Auto Center
1. Joey Logano, Team Penske, Ford Fusion Shell Pennzoil
1. Joey Logano, Team Penske, Ford Fusion Shell Pennzoil
1. Joey Logano, Team Penske, Ford Fusion Shell Pennzoil
1. Joey Logano, Team Penske, Ford Fusion, mit Ehefrau Brittany und Sohn Hudson
Joey Logano, Team Penske, Ford Fusion Shell Pennzoil
Kurt Busch, Stewart-Haas Racing, Ford Fusion Monster Energy / Haas Automation
Chase Elliott, Hendrick Motorsports, Chevrolet Camaro NAPA Auto Parts
Kevin Harvick, Stewart-Haas Racing, Ford Fusion Busch Beer Flannel
Ricky Stenhouse Jr., Roush Fenway Racing, Ford Fusion Fifth Third Bank
David Ragan, Front Row Motorsports, Ford Fusion Bad Boy Mowers
Aric Almirola, Stewart-Haas Racing, Ford Fusion Smithfield
Alex Bowman, Hendrick Motorsports, Chevrolet Camaro Nationwide
Ryan Newman, Richard Childress Racing, Chevrolet Camaro Caterpillar
Daniel Suarez, Joe Gibbs Racing, Toyota Camry ARRIS
Chris Buescher, JTG Daugherty Racing, Chevrolet Camaro Degree
Jimmie Johnson, Hendrick Motorsports, Chevrolet Camaro Lowe's for Pros
Kyle Busch, Joe Gibbs Racing, Toyota Camry M&M's Flavor Vote
Denny Hamlin, Joe Gibbs Racing, Toyota Camry FedEx Express
Ty Dillon, Germain Racing, Chevrolet Camaro GEICO
Darrell Wallace Jr., Richard Petty Motorsports, Chevrolet Camaro Petty's Garage / Medallion Bank
Kasey Kahne, Leavine Family Racing, Chevrolet Camaro Procore Safety Certified
Ryan Blaney, Team Penske, Ford Fusion Menards/Richmond
Kyle Busch, Joe Gibbs Racing, Toyota Camry M&M's Flavor Vote

Das Geico 500 auf dem Talladega Superspeedway, zweites Restrictor-Plate-Rennen der Monster Energy NASCAR Cup Series 2018, bot mit zwei Massenkarambolagen das gewohnte Bild für diese Art von Rennen. Als nach 188 Runden abgerechnet wurde, hatte Joey Logano die Nase seines gelben Penske-Ford vorn und feierte damit seinen ersten Saisonsieg.

Fotos: Geico 500 in Talladega

Zuletzt hatte Logano im April 2017 in Richmond gewonnen, nun ist ihm in Talladega nach den meisten Führungsrunden (70) in verdienter Manier der erste Sieg 2018 gelungen. Auf Platz zwei und damit erstmals in dieser Saison in den Top 5 kam Kurt Busch (Stewart/Haas-Ford) ins Ziel, gefolgt von Chase Elliott (Hendrick-Chevrolet; 3.), Polesitter Kevin Harvick (Stewart/Haas-Ford; 4.) und Vorjahressieger Ricky Stenhouse (Roush-Ford; 5.).

David Ragan (Front-Row-Ford) holte mit Platz sechs sein bisher bestes Saisonergebnis. Weil Aric Almirola (Stewart/Haas-Ford) Platz sieben belegte, landeten am Ende sechs Ford Fusion in den Top 7. Abgerundet wurden die Top 10 nach einem turbulenten Rennverlauf von Alex Bowman (Hendrick-Chevrolet; 8.), Ryan Newman (Childress-Chevrolet; 9.) und Daniel Suarez (Gibbs-Toyota; 10.).

Rennergebnis: Geico 500 in Talladega

"Es fühlt sich so gut an, wieder zurück zu sein", so Sieger Joey Logano in der Victory Lane. "Wir haben lange darauf gewartet und auch einige konstante Ergebnisse eingefahren, aber jetzt war es endlich wieder soweit. Das fühlt sich richtig klasse an." Vor seinem ersten Saisonsieg war Logano bei den ersten neun Rennen 2018 stolze acht Mal in die Top 10 gefahren. Nun ist der Durchbruch gelungen. Zudem ist es für Logano der erste Sieg seit der Geburt seines ersten Kindes: Sohnemann Hudson.

Stage 1: Unterschiedliche Hersteller-Strategien

Polesitter Kevin Harvick führte das Feld für die ersten zwölf Runden an. Doch dann gab es im ersten Rennsegment (Stage 1), das komplett unter Grün über die Bühne ging, unterschiedliche Strategien. Während der Großteil der Ford- und Toyota-Fahrer ab Runde 13 zum Nachtanken kam, fuhr der Großteil der Chevrolet-Fahrer die erste Tankfüllung leer. So kam Alex Bowman zu 26 Führungsrunden. Als sich das Feld nach der taktischen Zweiteilung sortiert hatte, war es Brad Keselowski (Penske-Ford), der die Meute anführte. Keselowski gewann Stage 1 schließlich knapp vor Penske-Teamkollege Joey Logano und Martin Truex Jr. (Furniture-Row-Toyota).

Auch in Stage 2 gab es unterschiedliche Hersteller-Strategien. Die Chevrolet- und Ford-Fraktion ließ in der Gelbphase nach Stage 1 zwei frische Reifen aufziehen und fasste Sprit nach. Die Toyota-Fraktion entschied sich für vier frische Reifen und den vollen Tank. Unabhängig davon klappte der Stopp bei Truex Jr. wieder mal alles andere als optimal. Der Titelverteidiger fiel aus den Top 3 bis auf Position 20 zurück. Beim Restart übernahm William Byron (Hendrick-Chevrolet) die Führung von Brad Keselowski, doch der Penske-Pilot rückte das Bild bald wieder zurecht.

Stage 2: Paul Menard nach erstem "Big One" vorn

Wie in Stage 1, so wurde der Reigen der Green-Flag-Stops auch in Stage 2 nach 13 Runden eröffnet. Diesmal kam quasi das gesamte Feld, allerdings verteilt auf zwei Runden, um unnötiges Chaos zu vermeiden. Einige Fahrer hatten trotzdem alle Hände voll zu tun und wurden prompt mit zu hohem Tempo in der Boxengasse ertappt. Es erwischte unter anderem Vorjahressieger Ricky Stenhouse, nachdem es beim ersten Stopp aus demselben Grund schon Strafen gegen Kurt Busch und David Ragan gegeben hatte.

In Runde 72 gab es den ersten Crash und dieser nahm ganz Talladega-typisch gleich mehrere Piloten aus dem Rennen. Ursache für diesen ersten "Big One" war eine Berührung zwischen Erik Jones (Gibbs-Toyota) und Jamie McMurray (Ganassi-Chevrolet) ausgangs Turn 2. Verwickelt wurden außerdem Trevor Bayne (Roush-Ford), Aric Almirola, der später noch Platz sieben belegte, sowie Kyle Larson (Ganassi-Chevrolet) und Martin Truex Jr.

Nach den ersten größeren Aufräumarbeiten des Tages wechselte die Führung zwischen Joey Logano, Denny Hamlin (Gibbs-Toyota) und Paul Menard (Wood-Ford). Bei Ende von Stage 2 hatte schließlich Menard die Nase vor Logano und Ryan Blaney (Penske-Ford). Hamlin hatte in der Schlussphase dieses Segments den Anschluss verloren. Indes fuhr Menard zum ersten Stage-Sieg seiner Karriere.

Stage 3: Diverse Strafen in der Boxengasse

Bei den Routinestopps in der Gelbphase zwischen Stage 2 und 3 waren es diesmal Chase Elliott und Kyle Busch (Gibbs-Toyota), die patzten. Elliott verpasste seinen Boxenplatz, musste ohne Service weiterfahren und kurz darauf ein zweites Mal bei seiner Crew vorbeischauen. Tabellenführer Busch wurde in der Boxengasse "geblitzt". Indes taktierte sich William Byron mit nur zwei frischen Reifen an die Spitze des Feldes, bevor Kurt Busch nach anfänglicher Strafe nun erstmals im Rennen das Kommando übernahm.

Eine kurze Gelbphase nach 129 Runden sorgte dafür, dass erneut bequem unter Gelb getankt wurde. Bei Ricky Stenhouse klappte der Service am schnellsten, während es eine Strafe gegen Chase Elliott gab. Ein davonrollendes Rad war der Grund. Beim Restart verteidigte Stenhouse die Spitze, bevor die schon zuvor stark agierenden Denny Hamlin, Joey Logano, Brad Keselowski und Co. das Zepter wieder in die Hand nahmen. So ging es im großen Pulk und teilweise in Three-Wide-Formation in die letzten 50 Runden des 188-Runden-Rennens.

Gut 40 Runden vor Schluss ging es unter Grün zum letzten Durchgang der Boxenstopps. Dabei wurden Hamlin, dessen Gibbs-Teamkollege Daniel Suarez und auch Stenhouse "geblitzt". Doch damit nicht genug: Beim Absitzen der Strafe in Form einer Drive-Through-Penalty wurde Hamlin direkt noch einmal mit Übertretung des Speed-Limits ertappt. So war es, nachdem sich alles sortiert hatte, erneut die erweiterte Penske-Truppe, die ganz vorn zu finden war: Logano, Keselowski und Blaney erhielten Gesellschaft durch den dem Team eng verbundenen Wood-Brothers-Piloten Menard.

Zweiter "Big One" und erster Saisonsieg für Logano

23 Runden vor Schluss ging es schief: In die zweite Massenkarambolage des Tages waren insgesamt 14 Piloten verwickelt, darunter zahlreiche Favoriten. Es ging los, als Jimmie Johnson seinen Hendrick-Chevrolet direkt vor Teamkollege William Byron aus der Kontrolle verlor. Während Johnson mit einem Dreher davonkam, gab es im nachfolgenden Chaos nicht nur für Byron kein Ausweichen, sondern unter anderem auch für Brad Keselowski, Austin Dillon, Ryan Blaney, Clint Bowyer, Paul Menard, Michael McDowell, Darrell Wallace und A.J. Allmendinger.

Nachdem sich das Chaos gelichtet hatte, führte der einzige verbliebene Penske-Pilot - Joey Logano - das arg dezimierte Feld vor dem Stewart/Haas-Duo Kevin Harvick und Kurt Busch in die absolute Schlussphase. Als die Weiße Flagge für die letzte Runde gezeigt wurde, lag Logano immer noch vorn, dahinter aber hatte sich Busch als erster Verfolger platziert. So ging es nach der regulären Distanz von 188 Runden ins Ziel.

Sowohl in der Punktewertung als auch in der Setzliste für die Playoffs führt nach dem turbulenten Talladega-Tag weiterhin Kyle Busch, der einen möglichen vierten Sieg in Folge mit Platz 13 verpasst hat. Die nächste Station im NASCAR Cup-Kalender 2018 ist am kommenden Wochenende die "Monster Mile" in Dover.

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