Gerloff: Talent und nicht die Herkunft soll den MotoGP-Aufstieg ermöglichen

Die MotoGP reizt Garrett Gerloff weiterhin: Der US-Amerikaner möchte sich aber auf Grund seiner Leistungen empfehlen und nicht auf Grund seiner Herkunft

Gerloff: Talent und nicht die Herkunft soll den MotoGP-Aufstieg ermöglichen

Superbike-WM-Pilot Garrett Gerloff konnte sich Ende 2020 und im Sommer 2021 einen Eindruck von der MotoGP verschaffen. Im November 2020 übernahm der US-Amerikaner in Valencia die Werks-Yamaha von Valentino Rossi und zeigte in den Freien Trainings am Freitag ein überraschend starkes MotoGP-Debüt. Im Juni diesen Jahres fuhr Gerloff in Assen die Maschine von Petronas-Pilot Franco Morbidelli. Ist Gerloff der nächste US-Amerikaner in der MotoGP?

"Ich möchte mir diesen Platz verdienen. Ich möchte nicht nur in der MotoGP fahren, weil ich den passenden Pass habe", kommentiert Gerloff im Gespräch mit 'Motorsport.com'. "Wenn, dann will ich dort fahren, weil ich schnell bin und Talent habe."

"Für die USA wäre es sehr schön. Es überrascht mich, dass so lange kein US-Pilot vertreten war. Ich wäre eines Tages gern dieser Fahrer", bemerkt Gerloff. "Natürlich würde ich gern in die MotoGP wechseln. Es ist eine beeindruckende Meisterschaft und die Motorräder sind unglaublich."

"Die Professionalität und das Auge für jedes Detail zeigen, dass alles einen Schritt weiter geht. Natürlich würde ich mich gern mit den besten Fahrern der Welt messen und mich und mein Land stolz machen", schildert der Texaner.

"Diese Gedanken habe ich aber auch hier. Auch hier treten die besten Fahrer der Welt gegeneinander an. Diese Fahrer fahren nicht zum Spaß", erklärt er mit Blick auf die Superbike-WM, in der er seit 2020 Stammfahrer ist.

Mit Bildmaterial von Yamaha.

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