Anthony Davidson: Sportwagen statt Formel E

geteilte inhalte
kommentare
Anthony Davidson: Sportwagen statt Formel E
Autor: André Wiegold
Co-Autor: Jamie Klein
05.04.2018, 14:21

Im Jahr 2018 wird Anthony Davidson für Toyota als Testfahrer und für DragonSpeed als LMP2-Teilzeitpilot zum Einsatz kommen – Ein Formel-E-Wechsel kam nie in Frage

Podium LMP1: race winners Sébastien Buemi, Anthony Davidson, Kazuki Nakajima, Toyota Gazoo Racing
Race winners #8 Toyota Gazoo Racing Toyota TS050-Hybrid: Sebastien Buemi, Anthony Davidson, Kazuki N
#8 Toyota Gazoo Racing Toyota TS050-Hybrid: Sébastien Buemi, Anthony Davidson, Kazuki Nakajima
Podium LMP1: race winners Sébastien Buemi, Anthony Davidson, Kazuki Nakajima, Toyota Gazoo Racing, s
Race winners #8 Toyota Gazoo Racing Toyota TS050-Hybrid: Sebastien Buemi, Anthony Davidson, Kazuki N
#8 Toyota Gazoo Racing Toyota TS050-Hybrid: Sébastien Buemi, Anthony Davidson, Kazuki Nakajima
#8 Toyota Gazoo Racing Toyota TS050-Hybrid: Sébastien Buemi, Anthony Davidson, Kazuki Nakajima
#8 Toyota Gazoo Racing Toyota TS050-Hybrid: Sébastien Buemi, Anthony Davidson, Kazuki Nakajima

Anthony Davidson war sechs Jahre lang Teil des Toyota-LMP1-Stammkaders in der Langstrecken-Weltmeister (WEC). Im Jahr 2018 muss sich der 38-Jährige bei den Japanern mit einer Rolle als Test- und Entwicklungsfahrer zufrieden geben, da Fernando Alonso ins Team dazu gestoßen ist. In der WEC wird er ab den 24 Stunden von Le Mans in der LMP2-Kategorie für DragonSpeed zum Einsatz kommen. Einen Wechsel in die Formel E hat Davidson nie ernsthaft in Betracht gezogen.

Uninteressant findet er die Formel E aber nicht. Der Brite sagt: "Mein Zuhause ist die Sportwagen-Szene. Als ich zum ersten Mal in einem Sportwagen saß, dachte ich: 'Diese Fahrzeuge passen perfekt zu meinen Stil.'" Davidson habe noch nicht alles erreicht und habe daher noch einiges vor. "Ich war schon so oft in Le Mans. Es wäre schön, das Rennen endlich zu gewinnen."

Davidson betont, dass er nicht mehr gut schlafen könne, wenn er den Langstrecken-Klassiker in Frankreich nicht endlich gewinnt. "Den Titel in der WEC kann ich immer als Höhepunkt meiner Sportwagen-Karriere ansehen", so der Toyota-Pilot. "Es war ein großer Erfolg, denn damals hatten wir mit Porsche und Audi zwei sehr starke Konkurrenten. Es war toll, genau in diesem Jahr zu gewinnen."

Das schlimmste Erlebnis für Davidson sei der verpasste Le-Mans-Sieg im Jahr 2016 gewesen: Er sagt: "Ich hätte Le Mans im Jahr 2016 gewinnen können. Auch wenn ich den Pokal nicht bekommen habe, fühlte es sich wie ein Sieg an." Er habe seinen Job gemacht und keinen Einfluss mehr auf das Rennen gehabt. Die 24 Stunden nur rund eineinhalb Minuten vor dem Rennende zu verlieren, sei sehr frustrierend gewesen. "In meinem Kopf, habe ich dieses Rennen gewonnen. Das kann mir niemand ausreden."

Bildergalerie: Anthony Davidson im Jahr 2017

In seiner Karriere will Davidson noch an weiteren Sportwagen-Klassikern teilnehmen: "Ich würde gerne in die IMSA-Serie zurückkehren und dort die großen Rennen fahren – das Petit Le Mans und in Sebring." Die Rennen in Amerika seien etwas ganz Besonderes, weshalb Davidson von einem Comeback träumt. "Darunter gehört auch Daytona. Dort war ich nur einmal. Ich würde gerne erneut versuchen, dieses Rennen zu gewinnen. Es gibt für mich so viele potenzielle Rennen. Es geht nur darum, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein."

Nächster WEC Artikel
Peinlich: WEC verlegt Spa nach Deutschland

Previous article

Peinlich: WEC verlegt Spa nach Deutschland

Next article

Alonsos LMP1-Renner für WEC: Toyota lässt die Hüllen fallen

Alonsos LMP1-Renner für WEC: Toyota lässt die Hüllen fallen

Artikel-Info

Rennserie WEC
Fahrer Anthony Davidson
Teams Toyota Racing
Urheber André Wiegold
Artikelsorte News