WEC am Nürburgring: Das Rennen in der Chronologie

Die entscheidenden Szenen beim 6-Stunden-Rennen der Langstrecken-WM (WEC) am Nürburgring: Was alles geschah, lesen Sie hier in der Chronologie zum 4. Saisonlauf!

 

Start: Der #7 Audi mit Marcel Fässler am Steuer entscheidet den Start für sich und übernimmt von der Pole-Position kommend die Führung. Timo Bernhard im #1 Porsche überholt den #8 Audi und kehrt als Zweiter aus der ersten Runde zurück.

Runde 19: Bernhard, der Fässler im Abstand von rund 1,5 Sekunden gefolgt ist, startet einen ersten Überholversuch eingangs der ersten Kurve, verbremst sich aber und bleibt Zweiter. Der Abstand zwischen den beiden wächst auf einige Sekunden.

Runde 21: Neel Jani im #2 Porsche startet einen Angriff auf den #8 Audi und verbremst sich vor der ersten Kurve. Es kommt zu einer Berührung mit einem der beiden Ford GT, woraufhin sich Jani dreht und rund zehn Sekunden verliert.

Runde 28: Audi eröffnet die erste Runde der Boxenstopps. Nacheinander kommen auch die Fahrzeuge von Porsche zum Routinestopp herein. Anschließend übernimmt der #1 Porsche, nun mit Brendon Hartley, die Spitze. Oliver Jarvis folgt im #8 Audi, dahinter kommt Andre Lotterer im #7 Audi.

Runde 31: Nach fast genau einer Stunde im Rennen steht der #67 Ford in der Box. Der Tankvorgang misslingt, das Auto fängt Feuer und muss gelöscht werden. Andy Priaulx steigt unverletzt aus, das Fahrzeug wird in die Garage geschoben.

Runde 44: Der #8 Audi schnappt sich den #1 Porsche und geht in Führung. Drei Runden später ist auch der #7 Audi am Porsche vorbei und Audi liegt mit beiden Fahrzeugen an der Spitze des Feldes.

Runde 50: Beide Audi und beide Porsche auf den Rängen eins bis vier sind nur durch 14 Sekunden getrennt. Die beiden Toyota hingegen liegen bereits über 45 Sekunden hinter der Spitze zurück.

Runde 53: Der #1 Porsche kommt mit dem Verdacht auf einen schleichenden Plattfuß außerplanmäßig an die Box. Mark Webber steigt ein und kehrt auf Platz sechs liegend zurück ins Rennen.

Runde 57: Boxenstopp für den #7 Audi im normalen Fenster. Lotterer fällt jedoch hinter Webber auf Position sechs zurück. Auch der #8 Audi biegt eine Runde später ab. Lucas di Grassi übernimmt das Steuer und rutscht hinter Webber und Lotterer. In Führung liegt nun Marc Lieb im #2 Porsche.

Runde 62: Lieb bringt den #2 Porsche zum Boxenstopp, Romain Dumas steht schon bereit und klettert ins Cockpit. Er sortiert sich als Sechster wieder ins Rennen ein. Erstmals führt damit Toyota mit der #5.

Runde 64: Kurz vor dem Ende des ersten Renndrittels kommen beide Toyota zum jeweils zweiten Boxenstopp vorbei. Neuer Spitzenreiter ist damit Webber im #1 Porsche.

Runde 67: Gelbe Flaggen in der Schikane: Der #83 Ferrari ist abgeflogen und steckt im Kies. Die Rennleitung erklärt das Rennen unter Full-Course-Yellow-Bedingungen neutralisiert. Einige Fahrzeuge nutzen die Gelbphase zu Boxenstopps.

Runde 68: Nach zwei Rennstunden führt der #1 Porsche in der LMP1-Klasse. Bei den LMP1-Privatiers hat der #13 Rebellion die Spitzenposition inne. Die Führenden in den Kategorien LMP2, LMGTE-Pro und LMGTE-Am sind #26 G-Drive, #95 Aston Martin, #50 Corvette.

Runde 70: Nach gut zehn Minuten in Schleichfahrt wird das Rennen wieder freigegeben. Es verbleiben 3:52 Stunden am Nürburgring.

Runde 80: Lotterer im #7 Audi hat eine Berührung mit einem Rebellion-Fahrzeug, doch sein Auto ist offenbar unbeschädigt. Er liegt weiter an dritter Stelle.

Runde 82: Der führende LMP2-Rennwagen, der #26 G-Drive, wird in die Box geschoben. Wieder Technikprobleme beim Team von Rene Rast.

Runde 86: Webber bringt den #1 Porsche zum dritten Boxenstopp herein. Startfahrer Bernhard kehrt ins Cockpit zurück. Er sortiert sich an vierter Stelle wieder ins Feld ein – noch vor den beiden Toyota.

Runde 89: Audi und Toyota ziehen nach und absolvieren ihrerseits weitere Boxenstopps. Bei Toyota wird zudem an einem Auto die Frontpartie gewechselt.

Runde 91: Der #2 Porsche ist zum Boxenstopp abgebogen. Gleichzeitig gibt es eine weitere Full-Course-Yellow-Phase, weil Trümmerteile auf der Strecke liegen. Der #2 Porsche bleibt daher an der Spitze.

Runde 92: Nach rund fünf Minuten fahren die WEC-Autos wieder unter Grün. Inzwischen liegt Porsche mit beiden Autos vor Audi und Toyota.

Runde 98: Bei Rennhälfte führen folgende Fahrzeuge in den einzelnen Klassen: #2 Porsche bei LMP1; #13 Rebellion bei LMP1-Privatiers; #36 Alpine bei LMP2; #66 Ford bei LMGTE-Pro; #98 Aston Martin bei LMGTE-Am.

Runde 105: 2:45 Stunden vor Schluss rollt der #4 ByKolles-Prototyp langsam um den Kurs und hält schließlich an. Kurz darauf folgt die dritte Gelbphase, die für die komplette Rennstrecke gilt. Der 4. WEC-Saisonlauf wird wieder neutralisiert, denn das ByKolles-Auto brennt und muss auf der Fahrbahn gelöscht werden.

Runde 108: Wieder freie Fahrt am Nürburgring. Die Spitze hat geschlossen die Boxengasse aufgesucht, um weitere Service-Stopps zu absolvieren.

Runde 109: Führungswechsel in der Klasse LMGTE-Pro: Der #51 Ferrari ist am #95 Aston Martin vorbeigezogen.

Runde 118: Der #6 Toyota wird rückwärts in die Box geschoben.

Runde 121: Nach drei Runden geht der #6 Toyota wieder ins Rennen.

Runde 129: Zwei Drittel der Distanz sind gefahren. Es führt weiter der #2 Porsche mit Lieb am Steuer. Der #13 Rebellion ist bester Privatier-LMP1, in der LMP2-Klasse liegt der #36 Alpine vorn. #95 Aston Martin und #98 Aston Martin sind die Spitzenreiter in den Kategorien LMGTE-Pro und -Am.

Runde 137: Das Spitzenauto #2 Porsche kollidiert beim Überrunden mit dem #88 Porsche aus der LMGTE-Am-Klasse. Beide Fahrzeuge können das Rennen fortsetzen. Der LMP1-Porsche ist vorn links beschädigt.

Runde 138: Die 4. Full-Course-Gelbphase, weil der #88 Porsche nach der Berührung im Kiesbett gestrandet ist. Die Spitze kommt wieder geschlossen zum Boxenstopp herein. Beim #8 Audi wird die Frontpartie gewechselt.

Runde 141: Weiter geht's im Rennen. Noch 90 Minuten sind zu fahren. Es führt der #1 Porsche.

Runde 148: Der #2 Porsche bekommt eine Durchfahrtsstrafe für die Kollision mit dem #88 Porsche.

Runde 149: Nach der Durchfahrtsstrafe liegt der #2 Porsche nur noch an dritter Stelle.

Runde 156: Der Überholversuch des #2 Porsche gegen den #7 Audi im Kampf um Platz drei scheitert spektakulär in der ersten Kurve. Der Audi schickt den Porsche über den Streckenrand hinaus.

Runde 161: Der #2 Porsche ringt den #7 Audi im Zweikampf sensationell nieder und überholt zwischen Michael-Schumacher-S und Bilstein-Kurve. In Runde 162 folgt der Konter in der Schikane, doch der Porsche bleibt vorn, obwohl es zu einer Kollision mit einem LMP2-Auto kommt.

Runde 163: Der #7 Audi rempelt sich am #2 Porsche vorbei und ist wieder Dritter.

Runde 164: Die letzte Stunde ist angebrochen. Und weil Trümmerteile auf der Strecke liegen, ruft die Rennleitung die 5. Full-Course-Caution aus. Das Rennen ist noch einmal neutralisiert.

Runde 166: Grüne Flaggen am Nürburgring. Das Rennen wir bei noch 45 verbleibenden Minuten fortgesetzt.

Runde 172: Der #2 Porsche wird von der Rennleitung aufgefordert, einen Boxenstopp einzulegen, um die Kollisionsschäden reparieren zu lassen. Das Fahrzeug kommt direkt an die Box. Eine Durchfahrtsstrafe aufgrund eines Regelverstoßes ist indes beim #66 Ford abzuleisten.

Runde 176: Eine halbe Stunde vor Schluss führt der #1 Porsche gut 44 Sekunden vor dem #8 Audi, der wiederum direkt vor dem #7 Audi liegt. Der #2 Porsche hat auf Rang vier bereits eine Runde Rückstand. Dahinter folgen die Toyota, #5 vor #6.

Runde 193: Die letzte Runde läuft.

Runde 194: Der #1 Porsche gewinnt den WEC-Lauf am Nürburgring. Die Klassensieger sind: #13 Rebellion (LMP1-Privatiers), #36 Alpine (LMP2), #51 Ferrari (LMGTE-Pro), #98 Aston Martin (LMGTE-Am).

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Über diesen Artikel
Rennserien WEC
Veranstaltung Nürburgring
Unterveranstaltung Rennen, Sonntag
Rennstrecke Nürburgring
Artikelsorte Rennbericht
Tags audi, ford, nurburgring, porsche, rennen, toyota, wec