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Schafft Nyck de Vries den Sprung in die DTM?
Audi-Motorsportchef Dieter Grass hat ein Auge auf McLaren-Junior Nyck de Vries geworfen. Er denkt, der junge F2-Pilot habe das Potenzial, in der DTM zu starten.

Jamie Klein
Bearbeitet: 23.08.2017, 07:27
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De Vries nahm im vergangenen Jahr in Jerez am Rookie-Test teil und wurde für den DTM-Lauf in Moskau von Audi zum Reservefahrer benannt.
Hätte der verletzte Mike Rockenfeller nicht fahren können, wäre der 22-Jährige für den Routinier eingesprungen.
Auch beim DTM-Rennen in Zandvoort war de Vries vor Ort. Beim Event in seinem Heimatland nahm er an technischen Besprechungen teil und fuhr das Renntaxi.
Gass sagte über de Vries: "Er hat uns beim Rookie-Test im vergangenen Jahr wirklich beeindruckt. Seine Leistung und auch sein Ansatz waren sehr positiv."
"Deshalb haben wir ihm auch die Rolle als Reservefahrer in Moskau angeboten. Wir wussten nicht, ob Mike fit sein würde oder nicht."
"Das ist momentan aber der Punkt, wo die vertragliche Beziehung endet. Er war auch hier in Zandvoort. Für ihn war es aber eher nur ein Besuch. Er hatte keinerlei tragende Rolle im Team."
- Alle DTM-Sieger in Zandvoort
Auf die Frage, ob de Vries für die DTM eine Option wäre, antwortete der Motorsportchef: "Es ist möglich, ja. Er hat eine gute Ausbildung genossen und ist sehr professionell. Wir haben ihn definitiv im Blick."
Zudem sei die Verbindung zwischen de Vries und McLaren an sich kein Problem, erklärte Gass. Immerhin hatte der Hersteller auch kein Problem damit, de Vries nach Moskau reisen zu lassen, um als Reservefahrer zu agieren.
Keine Änderungen für 2018
Obwohl in der Saison 2017 pro Hersteller nur noch 6 Fahrzeuge zum Einsatz kommen, hat Audi Rene Rast und Loic Duval für die DTM verpflichtet.
Bildergalerie: Alle Fotos von Nyck de Vries
Laut Gass sind Änderungen am Audi-Fahrerkader für die Saison 2018 jedoch sehr unwahrscheinlich. Er sagte: "Wir haben für die aktuelle Saison einige signifikante Änderungen vorgenommen. Ich kann mir vorstellen, dass wir im kommenden Jahr mit genau demselben Personal weiter machen."
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