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Formel-1-Liveticker: Button: Rosberg hat Hamilton mehr gefordert als B

Status: Beendet

Massa: Kann sich in Bottas' Lage hineinversetzen

"Wenn du ein, zwei, drei oder gar vier Jahre Teamkollege von jemandem bist, der dauernd vor dir liegt und den du nicht schlagen kannst, wird die Situation immer schwieriger", analysiert Felipe Massa die Situation von Valtteri Bottas bei Mercedes gegenüber 'Ziggo Sport'. Der Brasilianer weiß aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlt, in einem Team nur noch die zweite Geige zu spielen.

"Der Teamkollege nimmt das Team komplett ein. Denn er verdient es auch. Das ist auch mir passiert mit Fernando. Wir lagen zu Beginn gleichauf, doch dann gab es dieses Rennen, in dem ich ihn vorbeilassen sollte und das hat dann mein Selbstvertrauen zerstört. Wenn ich mir die Situation von Valtteri ansehe, dann ist das wirklich knifflig", meint Massa. Denn obwohl der Finne im Qualifying oft schneller ist, hat er im Rennen meist keine Chance.

Grosjean: Nur ein Fahrer hat sich bei mir gemeldet

Haas-Fahrer Romain Grosjean wird 2021 nicht mehr in der Formel 1 zu finden sein, das steht so gut wie fest. Als bekannt wurde, dass beide Haas-Piloten ihr Cockpit verlieren werden, war das für viele Beobachter keine Überraschung. Anscheinend auch nicht für die Kollegen des Franzosen.

Denn: Als bekannt wurde, dass Grosjean seinen Platz verliert, habe sich nur ein Kollege bei ihm gemeldet, berichtet 'RaceFans.net'. "Er war der erste und einzige Fahrer, der mir eine WhatsApp-Nachricht geschickt hat. Das zeigt wirklich, welch großartiger Kerl er ist", sagt Grosjean über Williams-Pilot George Russell. Er habe eine gute Beziehung zum Briten.

Schumacher: "Alles was F1 ist, ist gut für Mick"

Wie stehen die Chancen von Mick Schumacher, 2021 tatsächlich in die Königsklasse aufzusteigen? Ferrari hat jedenfalls bekannt gegeben, dass es noch vor dem Formel-2-Finale in Bahrain eine Entscheidung geben wird. "Alles was Formel 1 ist, ist richtig gut für Mick", findet dessen Onkel Ralf Schumacher bei 'Sport 1'.

"Aber die Situation bei Haas hat sich etwas geändert, da standen Verkaufsgedanken im Raum. Dazu rücken Ferrari und Haas näher zusammen. Das kann ich mir gut vorstellen, denn Ferrari hat so viel in Mick investiert - auch finanziell, plus natürlich die emotionale Bindung", daher scheint das für Schumacher die optimale Lösung zu sein. Der Ex-Pilot hofft nur: "Hoffentlich passt der Motor, dann kann das auch eine Überraschung werden."

Video-Analyse: Schumacher bei Haas?

Kevin Scheuren hat in der neuen Ausgabe von "Starting Grid" mit Experte Marc Surer natürlich auch über Mick Schumacher gesprochen. Sollte der Deutsche tatsächlich bei Haas für 2021 unterkommen, dann habe die Mannschaft "alles richtig gemacht", findet der Schweizer.

- Jetzt die ganze Ausgabe "Starting Grid" bei uns im Radioplayer, auf iTunes oder meinsportpodcast.de anhören!

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Marc Surer hätte Mick Schumacher lieber im Alfa Romeo als im Haas gesehen, glaubt aber, dass auch diese Konstellation Vorteile haben kann

Lesermeinung: W-Series in Saudi-Arabien

Auch zu dem bevorstehenden Debüt der Formel 1 in Saudi-Arabien haben wir eine Nachricht eines User erhalten. Er schreibt: "Das Rennen in Saudi-Arabien ist keine Überraschung. Wenn es um Geld geht, wird alles andere zweitrangig. Die Formel 1 muss aufpassen, dass sie die Fans mit solchen Rennen nicht verprellt", findet er.

Und er hat eine Anregung für Liberty Media parat: "Ich würde mir wenigstens die W-Series im Programm wünschen, wenn man '#WeRaceAsOne' wirklich auch dort untermauern will."

Saudi-Arabien: "Können nicht noch länger warten"

Die Formel 1 hat in der Vorwoche bekannt gegeben, dass schon ab 2021 ein Rennen in Saudi-Arabien gefahren werden wird. In Dschidda soll die Königsklasse auf einem Stadtkurs gastieren, bevor 2023 auf der neuen permanenten Strecke in Qiddiyah gefahren wird. Für diese Entscheidung hat Liberty Media viel Kritik einstecken müssen, online diskutierten Fans in Foren gar über einen Boykott des Rennens.

Nun hat sich der Präsident des saudi-arabischen Automobil- und Motorradverbandes bei 'The National' zu Wort gemeldet. Prinz Khalid Bin Sultan al Faisal verrät, dass die Beziehung mit der Formel 1 "für viele Jahrzehnte" eingegangen wurde. Das Rennen nach Saudi-Arabien zu bringen, sei ein "No-Brainer" gewesen.

Denn: Die junge Bevölkerung liebe Unterhaltung und Sport. Es sei dem Königshaus wichtig, der Bevölkerung ein großes Event bieten zu können. Deshalb wollte man auch nicht mehr auf die Fertigstellung der Rennstrecke warten. "Wir können nicht noch drei Jahre warten - das ist uns zu lang."

Haas: Beste Pressemitteilung des Tages

"It’s coming up for Thanksgiving in the United States and in anticipation the Formula 1 World Championship is serving up a portion of Turkey for Haas F1 Team." So lautet der erste Satz der heutigen Pressemitteilung des US-Teams. Besser kann man eine Vorschau auf den Grand Prix der Türkei wohl nicht einleiten. Chapeau!

Lesermeinung: Kastration von Ferrari

Zu Ferrari hat uns auch ein Meinungsbeitrag erreicht. Ein Leser bemerkt, dass das "miese" Abschneiden von Ferrari und dessen Kunden wohl "Teil des geheimen Deals zwischen Ferrari und der FIA" sei. Tatsache ist, dass Ferrari den Motor aufgrund mehrere Technischer Richtlinien umbauen musste und dadurch Leistung eingebüßt hat.

"Durch die technische Kastration der Ferraris und der Kundenmotoren können sich die im vergangenen Jahr betrogenen Teams die Punkte ohne großen Skandal in diesem Jahr zurückholen." Tatsächlich fühlte sich vor allem Red Bull betrogen, das Team wurde 2019 in der Konstrukteurs-WM hinter Ferrari Dritter und bekam dadurch auch weniger Preisgeld. In diesem Jahr liegt Red Bull deutlich auf Rang zwei, es wird insgesamt aber wohl weniger Geld ausgeschüttet werden aufgrund der Coronapandemie.

Schumacher: Vettel/Ferrari-Bruch schon im Vorjahr

Kommen wir zu einem anderen Fahrer im Ferrari-Kosmos: Sebastian Vettel. Aufgrund der anhaltenden Formkrise des vierfachen Weltmeisters sind einige Spekulationen aufgetreten, ob die Scuderia den Deutschen etwa benachteilige. Das wurde vom Team abgewiesen und auch der Deutsche selbst glaubt das nicht.

"Es ist nicht zielführend, einen Fahrer zu benachteiligen, weil man von beiden Autos die Punkte braucht", analysiert Ralf Schumacher bei 'Sport1'. "Das kann keiner beweisen und ist auch nicht zielführend. Fakt ist, man ist von Beginn an mit Vettel nicht gut umgegangen." Der "große Bruch" sei im Vorjahr in Monza passiert, als sich das Team in der "Windschatten-Affäre" hinter Leclerc gestellt habe.

Positive Fälle bei Williams

Apropos Corona ...

Das Williams-Team muss ein paar Veränderungen für das Türkei-Wochenende vornehmen, da ein paar positive Fälle aufgetaucht sind. In Portimao und Imola sind Fälle bei den Briten aufgetreten, deshalb wird jene Crew, die an der Rennstrecke vor Ort ist, für Istanbul umgebaut.

Die FIA hat zuletzt am Freitag ein Update der Coronatests veröffentlicht: Zwischen 30. Oktober und 5. November wurden insgesamt 1781 Tests durchgeführt und acht positive Fälle entdeckt. Das Personal im Paddock muss sich alle fünf Tage testen lassen, außerdem innerhalb von 24 Stunden nach der Ankunft im Fahrerlager - das ist seit dem Fall von Lance Stroll neu.

Bahrain: Mediziner erhalten Tribünenplätze

Nach dem Grand Prix in der Türkei wird die Königsklasse zwei Rennen in Bahrain fahren - wie auch in Istanbul ohne Zuschauer. Der Bahrain International Circuit hat bestätigt, dass nur wenige Personen als Beobachter zugelassen sein werden, und zwar nur "Familien von medizinischem Personal".

"Es wird eine begrenzte Anzahl von Tribünenplätzen für die Familien der an vorderster Front tätigen Mediziner und Ersthelfer in Bahrain zugeteilt werden, um ihren unglaublichen Beitrag und ihr Engagement bei der Reaktion auf die Pandemie im Königreich zu würdigen", heißt es in einem Statement.

Für alle vier ausstehenden Rennen rechnet Liberty Media nicht mehr mit Fans vor Ort. Auch Abu Dhabi hat bereits bestätigt, dass das Saisonfinale am 13. Dezember ohne Zuschauer an der Strecke stattfinden werde.

McLaren-Abschied war "härteste Entscheidung"

Den Grundstein für seinen Erfolg legte Lewis Hamilton mit seinem Wechsel von McLaren zu Mercedes nach der Saison 2012. Das sei eine seiner "härtesten Entscheidungen" gewesen, gibt der Brite zu. Schließlich hat ihn McLaren in die Formel 1 gebracht. Doch er flog aus dem Nest aus, um nur noch erfolgreicher zu werden ...

Übrigens: Wir mussten in der Redaktion heute schon über ein Fundstück aus dem Archiv schmunzeln. Denn noch im Juli 2012 hat der damalige McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh verkündet: "Was ich bisher erfahren habe, ist, dass Lewis in diesem Team bleiben will. Deshalb sorgt das Thema nicht für Panik bei mir." Well ...

Hamilton wird Weltmeister, wenn ...

Schon am Sonntag könnte Lewis Hamilton erneut Geschichte schreiben und seinen siebten Formel-1-WM-Titel einfahren. Meine Kollegin Juliane Ziegengeist hat ausgerechnet, was passieren muss, damit der Brite mit Michael Schumacher gleichzieht -