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Abiteboul unterstützt neue Unterboden-Regel: "Müssen Pirelli helfen"

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Abiteboul unterstützt neue Unterboden-Regel: "Müssen Pirelli helfen"
Autor:
Co-Autor: Juliane Ziegengeist, Writer
18.06.2020, 09:15

Renault-Teamchef Cyril Abiteboul hält es für richtig, dass die Formel-1-Teams versuchen, Pirelli dabei zu helfen, mit den 2019er-Reifen bis Ende 2021 zu fahren

Nachdem die Pirelli-Reifen für 2020 abgelehnt und die neuen 18-Zoll-Reifen zusammen mit dem Reglement auf 2022 verschoben wurden, muss die Formel 1 bis Ende nächsten Jahres mit den Pneus der vergangenen Saison fahren. Das entspricht einem ungewöhnlich langen Lebenszyklus und erfordert gewisse Anpassungen.

Zwar ist die Entwicklung der Autos für 2021 größtenteils eingefroren, doch um den natürlichen Anstieg des Abtriebsniveaus einzudämmen und damit die Belastung der Reifen zu kontrollieren, haben sich die Teams auf kleine Änderungen am Unterboden geeinigt. Eine wichtige Maßnahme, wie Cyril Abiteboul betont.

Der Renault-Teamchef ergreift im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' Partei für Pirelli: "Ich war Motorenlieferant und kenne die Schwierigkeiten, die damit verbunden sind, ein Lieferant in der Formel 1 zu sein. Es ist eine große Aufgabe, eine große Erwartung."

Renault: Autos an Reifen anpassen - zumindest kurzfristig

Pirelli müsse immer auf die von den Teams und der FIA eingeschlagene Richtung reagieren. Deshalb mahnt Abiteboul an: "Ich denke, wir müssen unsere Entscheidungen mit ausreichender Vorlaufzeit und Stabilität treffen, damit Pirelli die Möglichkeit erhält, das richtige Produkt für das zu entwickeln, was wir tun wollen."

"Wenn wir das Beispiel dieses Jahres nehmen, sollten wir die Umstände nicht vergessen. Eigentlich sollten wir im nächsten Jahr auf 18 Zoll umstellen, aber wir beschlossen gerade, als wir aus Australien zurückkamen, die Regeln um ein Jahr zu verschieben, und wir müssen immer die Konsequenzen unserer Entscheidungen bedenken."

Vor diesem Hintergrund sei es durchaus sinnvoll, "dass wir versuchen, unsere Autos ein wenig an ihr Produkt anzupassen, zumindest kurzfristig", sagt der Renault-Teamchef weiter. Man müsse Pirelli dabei helfen, die 2019-Reifen auch 2021 nutzen zu können.

18-Zoll-Reifen "mit den richtigen Annahmen entwickeln"

"Mittelfristig, insbesondere für 2022, müssen wir zudem sicherstellen, dass die richtigen Produkte für unsere Autos mit den richtigen Annahmen entwickelt werden." Das heißt: Jene Abtriebswerte zu antizipieren, mit denen die 18-Zoll-Reifen unter dem neuen technischen Reglement im Jahr 2022 zu kämpfen haben werden.

Einfach ist das nicht, weiß Abiteboul: "Manchmal ist das Bemerkenswerte an der Formel 1, dass das Starterfeld im Allgemeinen in der Lage ist, unsere Annahmen zu übertreffen. Ich denke, alle waren überrascht von der aerodynamischen Entwicklung, die wir im vergangenen Jahr trotz veränderter Regularien erreichen konnten."

Es sei daher gewissermaßen auch als Verdienst des Sports zu verstehen, wenn ein Zulieferer wie Pirelli sich auf ein ständig wechselndes Ziel einstellen müsse. "Für 2022 müssen wir deshalb alle perfekt auf das abgestimmt sein, was wir brauchen werden."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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