Reaktion
Formel 1 Hungaroring
Alex Albon: Trainingscrash war "mein dummer Fehler"
Toro-Rosso-Pilot Alexander Albon ärgert sich über seinen Crash im zweiten Freien Training in Ungarn - Er habe sich in Kurve 14 einfach "verschätzt"
Maria Reyer Oleg Karpow
Bearbeitet: 02.08.2019, 18:27
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Toro-Rosso-Rookie Alexander Albon sorgte gleich zu Beginn des zweiten Freien Trainings in Ungarn für eine Unterbrechung. Der Brite mit thailändischen Wurzeln flog in Kurve 14 mit seinem STR14 in die Reifenstapel ab. Als "Fehleinschätzung" bezeichnet er seinen Fehler später.
"Es ist nicht immer einfach, das Limit zu finden, aber natürlich will man immer möglichst weit außen fahren. Ich habe mich einfach verschätzt", nimmt Albon den Fehler auf seine Kappe. Er kam bei der Anfahrt auf die letzte Kurve mit dem linken Hinterreifen zu sehr auf die weiße Linie und das Gras.
Da es immer wieder leicht regnete, waren vor allem die Markierungen noch ein wenig nass. Da Albon auf Slicks unterwegs war, bezahlte er deshalb für seinen Fehler. "Der Vorderreifen kam nicht aufs Gras, daher dachte ich, dass es okay sein sollte."
Das Heck wurde schließlich jedoch unruhig und schlug aus. "Wenn man den Vorderreifen spürt, dann kann man darauf reagieren." Er dachte allerdings nicht, dass er so weit aufs Gras rausgekommen sei. "Dadurch habe ich mich dann gedreht."
Die wechselhaften Bedingungen haben Albon nicht geholfen. "Es hat geregnet und war sehr rutschig. Das war einfach ein dummer Fehler, um ehrlich zu sein." Durch die starke Beschädigung des Toro Rosso konnte er das Training nach dem frühen Ausrutscher nicht mehr fortsetzen.
Ihm bleiben nur die 28 Runden Erfahrung aus dem ersten Training. Im Gesamtklassement reiht sich der Rookie auf dem 16. Rang ein (+1,990 Sekunden). "Morgen soll es regnen, richtig? Ich weiß es nicht. Wenn es regnet, dann wäre das natürlich nicht gut."
Daher hofft Albon auf trockene Verhältnisse. Zunächst muss seine Crew erst einmal das Auto über Nacht reparieren. "Der Schaden ist relativ groß", stellt er fest. Er geht aber nicht davon aus, dass das Getriebe bei dem Aufprall zu Schaden gekommen ist. "Ich denke, alles ist okay."
Sein Glück: "Der Antrieb war nicht jener, den wir am Samstag und Sonntag fahren. Es sieht okay aus." Auch er selbst scheint unverletzt geblieben zu sein, obwohl er im Medical Center durchgecheckt werden musste.
Upgrades, die Toro Rosso nach dem sensationellen Deutschland-Grand-Prix nach Ungarn gebracht hat, wurden am Freitag hauptsächlich vom erfahreneren Daniil Kwjat getestet. Der Russe habe laut Albon Vergleichstests angestellt zwischen dem alten und neuen Paket. Er reihte sich auf Gesamtrang zehn ein (+1,103 Sekunden).
Mit Bildmaterial von LAT.
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