Aston Martin: "Vorerst" wird Jonathan Wheatley nicht Teamchef
Jonathan Wheatley soll sich auf dem Weg zu Aston Martin befinden, doch noch muss der ehemalige Audi-Teamchef eine Auszeit einlegen
Wann sehen wir Jonathan Wheatley wieder am Kommandostand?
Foto: LAT Images
Wann kommt Jonathan Wheatley zu Aston Martin? Offiziell ist der Wechsel des Briten von Audi nach Silverstone noch nicht, doch die Zeichen sind eindeutig: Kurz nach Berichten, wonach Adrian Newey seine Rolle als Teamchef bei Aston Martin wieder abgeben wird, kam die offizielle Meldung, dass Wheatley das gleiche Amt bei Audi ebenfalls niederlegt.
Er möchte aus familiären Gründen wieder zurück nach Großbritannien, während Aston Martin jemanden braucht, der Newey die Last des Teamchef-Postens wieder abnimmt, damit sich dieser auf seine Kernkompetenz - die Technik - konzentrieren kann.
Bei Aston Martin ist man jedoch bemüht, die Spekulationen im Zaum zu halten. Noch ist Newey offiziell Teamchef. "Wir sind zufrieden mit dem, was wir haben und wie wir das Team organisiert haben", betont Markenbotschafter Pedro de la Rosa bei Sky. "Adrian ist der Teamchef, aber er ist mehr als das. Er ist faktisch der geschäftsführende technische Partner."
Nachsatz: "Das wird so bleiben." Die Frage ist nur, wie lange. Klar ist, dass Wheatley wohl erst nach einer Auszeit - dem berühmten "Gardening Leave" - bei einem anderen Team anfangen kann, denn dass Audi ihn direkt zu Aston Martin lässt, ist in der Formel 1 unüblich. Gerade in einer solchen Position.
"Jonathan ist gegangen, aber wir sollten Dinge, die woanders passieren, nicht kommentieren. Wir wissen nicht, warum er gegangen ist oder wie die Situation dort wirklich aussieht", vermeidet de la Rosa ein Bekenntnis. "Was wir wissen, ist, dass wir einen Teamchef haben, und das ist Adrian Newey."
Und dennoch deutet der Spanier an, dass sich Wheatley früher oder später dem Team anschließen könnte. Denn auf die Frage, ob Wheatley zu Aston Martin kommt, entgegnet er: "Vorerst nicht."
Aber klar, noch hat der Brite eben seine Auszeit und kann dem Team nicht beitreten. Aber bald, oder? "Wir sollten Gerüchte und Spekulationen nicht kommentieren, auch aus Respekt davor, was Jonathan in Zukunft tun möchte", betont de la Rosa.
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