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Binotto: Ferrari-Beförderung käme für Giovinazzi zu früh

Antonio Giovinazzi spielte bei der Suche nach einem Vettel-Nachfolger keine Rolle - Ferrari-Teamchef Mattia Binotto versichert jedoch, ihn weiter fördern zu wollen

Binotto: Ferrari-Beförderung käme für Giovinazzi zu früh

Bei der Suche eines Nachfolgers für Sebastian Vettel ging Carlos Sainz als klarer Favorit von Ferrari hervor und erhielt den Zuschlag. 2021/22 wird er neben Charles Leclerc für die Scuderia an den Start gehen. Der Name von Antonio Giovinazzi tauchte in diesem Wechselszenario bisher selten bis gar nicht auf.

Dabei ist der Italiener seit 2017 mit Ferrari verbunden. Damals trat er seine Arbeit als Ersatzpilot an, absolvierte Testfahrten und umfangreiche Simulatoraufgaben. 2019 stieg er - mit Hilfe von Ferrari - zum Stammfahrer bei Alfa Romeo auf. In seiner Rookie-Saison sammelte er 14 Punkte, ein fünfter Platz war sein bestes Ergebnis.

Für eine Beförderung zu Ferrari in der Formel-1-Saison 2021 reichte es nicht. Zwar betont Teamchef Mattia Binotto im Gespräch mit 'Sky Sport Italia': "Antonio ist ein Junge, den ich sehr respektiere." Doch weil er erst eine volle Saison absolviert hat, sei ein Wechsel ins Werksteam für den 26-Jährigen noch zu früh.

"Ich glaube, das erfordert zu viel Verantwortung", sagt Binotto. "Aber er darf den Kopf nicht hängen lassen. Wir vertrauen auf sein Wachstum und wir werden ihm dabei helfen. Er ist Teil unserer Pläne, aber er muss noch Erfahrung in der Formel 1 sammeln." 2020 wird Giovinazzi das weiter bei Alfa Romeo tun.

Allerdings wird die Konkurrenz um ein Cockpit angesichts der Talente, die Ferrari in den Nachwuchs-Rennserien fördert, in Zukunft nicht kleiner. In der Formel 2 schickt der Hersteller in dieser Saison fünf junge Fahrer ins Rennen, darunter den amtierenden Formel-3-Champion Robert Schwartzman sowie Mick Schumacher.

Mit Bildmaterial von LAT.

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