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Formel 1 2017: Red Bull Racing schließt eine Stallorder aus

Max Verstappen muss Daniel Ricciardo in der Formel-1-Saison 2017 trotz des Abstands in der Gesamtwertung nicht unterstützen und sich unterordnen.

Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB13
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3. Daniel Ricciardo, Red Bull Racing
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB13
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Max Verstappen, Red Bull
3. Daniel Ricciardo, Red Bull Racing
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB13

Aufgrund Ricciardos guten Leistungen in den vergangenen Rennen liegt der Australier 64 Punkte hinter Tabellenführer Sebastian Vettel. Verstappen liegt hingegen sogar 62 Zähler hinter Ricciardo.

Aufgrund des Dreikampfes an der Spitze zwischen Lewis Hamilton, Valtteri Bottas und Vettel könnte Ricciardo den Abstand zur Spitze verkürzen, wenn sein Team mit einer Stallorder das Maximum aus den Rennen herausholt.

Red-Bull-Racing-Teamchef Christian Horner sieht jedoch keinen Sinn, eine Teamorder zu geben, da der Abstand zu Vettel einfach zu groß sei.

Er sagte: "Wir denken nicht darüber nach, den Titel zu gewinnen. Es geht darum, die Leistung des Autos zu verbessern. Wir blicken von Rennen zu Rennen."

"Wir sehen uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht als Titelkandidat. Wir reisen zu jedem Grand Prix, geben unser Bestes und schließen die Lücke."

Bildergalerie: Max Verstappen in Spielberg

Auf die Frage, ob Verstappen und Ricciardo die Erlaubnis haben, frei zu fahren, antwortete Horner: "Ja, absolut."

"Würde der Abstand von Ricciardo nur 15 bis 20 Punkte, wäre es eine andere Sache. 64 Punkte ist jedoch ein gewaltiger Abstand. Man müsste ein großer Optimist sein, wenn man jetzt noch über eine Stallorder sprechen möchte."

Horner glaubt zudem, Verstappen würde bald wieder punkten und die Pechsträhne hinter sich lassen. In Österreich fiel er junge Rennfahrer erneut aus. Beim Start hatte er Probleme mit der Kupplung. Anschließend fiel er aufgrund eines Unfalls aus.

Auf die Frage, wie frustriert Verstappen sei, antwortete Horner: "Trotz seines jungen Alters, ist er sehr erfahren. Er hatte schon ähnliche Probleme in seiner Kart-Karriere."

"Er setzt sich in das Auto und wird von Mal zu Mal stärker. Das Rennen in Österreich ist für uns der beste Lauf des Jahres. Man sieht, dass wir aufgrund des 2. Sektors, der sehr kurvig ist, im Vergleich zu Ferrari und Mercedes das schnellste Auto hatten."

"Man erkennt bei uns eine Entwicklung. Wenn es so weiter geht, ist es möglich, dass er 3 Rennen gewinnt, ohne großartig etwas anders zu machen. Das Blatt wird sich für ihn wieder wenden."

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