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Eilmeldung

Sebastian Vettel lobt neues F1-Startsystem von Ferrari

Sebastian Vettel sagt, dass das neue Startsystem von Ferrari in der Formel 1 – inklusive neuer Kupplungshebel – dem Fahrer ein besseres Gefühl dafür geben soll, was mit dem Auto am Start passiert.

Ferrari SF70H: Lenkrad
Ferrari SF70H: Lenkrad im Auto von Sebastian Vettel
Ferrari SF70H: Lenkrad im Auto von Sebastian Vettel
Sebastian Vettel, Ferrari SF70H
Sebastian Vettel, Ferrari
Sebastian Vettel, Ferrari SF70-H
Sebastian Vettel, Ferrari SF70-H
Sebastian Vettel, Ferrari SF70-H
Sebastian Vettel, Ferrari SF70-H
Sebastian Vettel, Ferrari SF70-H
Sebastian Vettel, Ferrari SF70-H
Sebastian Vettel, Ferrari SF70-H

Motorsport.com hat beim Grand Prix von Spanien aufgedeckt, dass Ferrari für Sebastian Vettels Lenkrad die Vertiefungen am Ende der Kupplungshebel von Mercedes übernommen hat. Sie sollen ihm helfen, besser zu starten.

Während Vettel das neue System nutzt, ist Teamkollege Kimi Räikkönen bisher beim gewohnten einzelnen Hebel geblieben, der seit Beginn der Saison 2016 im Einsatz ist.

Auf die Frage von Motorsport.com, inwieweit die Änderung Ferrari bei den Starts hilft, sagte Vettel: "Wir haben einige Dinge ausprobiert und manchmal hat man ein besseres Gefühl und manchmal nicht. Was immer wir auch versucht haben, wir hatten anständige Starts."

"Ich denke, es stimmt, dass unsere Starts historisch gesehen immer sehr gut waren. Dieses Jahr kann man die Geschichte aber vergessen, da es eine völlig andere Herangehensweise ist. Wir schaffen aber immer noch gute Starts."

"Am Anfang des Jahres war es etwas schwankend, aber es scheint konstanter zu werden. Es ist aber auch natürlich, dass man mit etwas mehr Übung und Routine bei allem, was man tut, besser wird."

"Ich spiele gerne mit dem Designlayout herum, um ein bessere Gefühl und mehr Kontrolle über das zu bekommen, was ich tun muss."

In Barcelona schienen sich die Verbesserungen klar auszuzahlen, als Vettel die Kupplungsposition neu anpassen konnte, nachdem die Räder etwas durchgedreht hatten, als die Startampel ausging.

"Ich sah, dass bei Lewis [Hamilton] die Räder durchdrehten, das taten sie bei mir auch. Ich zog dann aber sofort die Kupplung und reagierte und versuchte, eine zweite Startphase einzuleiten. Das hat auch wunderbar funktioniert", sagte er.

Unendliche Geschichte

Kimi Räikkönen bestätigt, das Ferrari Fortschritte bei den Starts gemacht hat, glaubt aber nicht, dass die Vertiefungen am Kupplungshebel viel bringen.

"Ich denke, wir haben Fortschritte gemacht", sagte er. "Natürlich müssen wir noch an verschiedenen Dingen arbeiten, ich hatte im letzten Rennen aber einen sehr guten Start."

"Ich wurde auf der Geraden einige Mal blockiert und das hat dann offensichtlich nicht gut geendet. Wir haben uns aber sicher verbessert und wir können uns noch verbessern."

"Das mit den Starts ist mehr oder weniger eine unendliche Geschichte und es hängen kleine Dinge damit zusammen, wir waren aber ganz gut."

"Wir haben eine etwas andere Konfiguration, ich denke aber nicht, das es beim Start einen echten Unterschied macht."

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