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Formel-1-Boss Chase Carey: "Hoffe, dass Hamilton für immer fährt!"

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Formel-1-Boss Chase Carey: "Hoffe, dass Hamilton für immer fährt!"
Autor:
Co-Autor: Scott Mitchell
20.12.2019, 08:00

Formel-1-Boss Chase Carey und FIA-Präsident Jean Todt loben Lewis Hamilton als großartigen Champion - Angst vor einer Zukunft ohne ihn habe man aber nicht

Die Formel 1 muss sich langsam auf eine Zeit nach Lewis Hamilton einstellen. Zu Beginn der kommenden Saison wird der Weltmeister bereits 35 Jahre alt sein. "Ich hoffe, dass Lewis für immer fährt", verrät Formel-1-Boss Chase Carey in diesem Zusammenhang. "Das wird er wahrscheinlich nicht. Aber ich denke, er hat noch einige Herausforderungen vor sich", so Carey, der glaubt, dass Hamilton zumindest noch ein paar Jahre fahren wird.

Hamilton sei ein "unglaublicher Champion", lobt der Formel-1-Boss. "Sein Erfolg spricht für sich, und unser Sport ist auf Helden aufgebaut", erklärt Carey, laut dem Hamilton dieses Kriterium perfekt erfüllt. Ähnlich sieht es auch FIA-Präsident Jean Todt. "Es ist fantastisch, eine Persönlichkeit und ein Talent wie Lewis zu haben", freut sich der ehemalige Ferrari-Teamchef.

"In jedem Jahrzehnt gibt es Ausnahmetalente. Vor Lewis war es Michael [Schumacher], ganz am Anfang [Juan Manuel] Fangio, dann [Jim] Clark, [Jackie] Stewart", erinnert Todt. Daher habe er auch keine Angst vor der Nach-Hamilton-Zeit. Denn potenzielle Nachfolger stünden bereits in den Startlöchern. Dazu zählten unter anderem Max Verstappen und Charles Leclerc.

Aber auch Lando Norris und George Russell, die bislang noch nicht die Chance in einem Topauto hatten, seien beispielsweise "sehr talentierte Fahrer" mit Potenzial für die Zukunft. Auch Carey stimmt zu, dass das Formel-1-Fahrerfeld aktuell überaus talentiert sei. "Mit diesen Fahrern haben wir eine unglaublich aufregende Zukunft vor uns", zeigt sich der Formel-1-Boss zuversichtlich.

"Ich hoffe, sie bekommen eine Chance, mit Lewis zu kämpfen", so Carey, der außerdem hofft, dass die neue Struktur in den Nachwuchsklassen helfen wird, weitere Talente in die Königsklasse zu bringen. "Als wir [in die Formel 1] kamen, da gab es die GP2, Formel 3, GP3, alles war fragmentiert und nicht gut koordiniert", erinnert er sich zurück. Ziel sei es, die neue Nachwuchspyramide weiter zu "stärken".

Mit Bildmaterial von FIA.

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