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F1 Mugello 2020: Charles Leclerc überrascht im ersten Freien Training

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F1 Mugello 2020: Charles Leclerc überrascht im ersten Freien Training
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Valtteri Bottas fährt beim Grand Prix der Toskana die erste Bestzeit, doch mit Charles Leclerc und AlphaTauri gibt es positive Überraschungen mit Italo-Anstrich

Valtteri Bottas (Mercedes) hat sich im ersten Freien Training zum Grand Prix der Toskana in Mugello (Formel 1 2020 live im Ticker!) die Bestzeit (1:17.879 Minuten) gesichert. Doch die eigentliche Überraschung war die starke Leistung von Ferrari-Pilot Charles Leclerc, der mit 0,307 Sekunden Rückstand Dritter wurde.

Ergebnis: 1. Training in Mugello

Überraschend umso mehr, als Leclercs Teamkollege Sebastian Vettel beim 1.000. Grand Prix der Scuderia zunächst weit mehr Schwierigkeiten hatte. Der Deutsche begann mit härteren Reifen in die Session und lag phasenweise an letzter Stelle. Als nach und nach Soft-Reifen aufgezogen wurden, konnte er sich nur auf P13 (+1,388) verbessern.

Bottas legte den Grundstein für seine Bestzeit im zweiten Sektor mit den beiden schnellen Arrabbiata-Kurven. Im ersten Sektor war Leclerc schneller (der übrigens nach dem Crash in Monza ein neues Chassis fährt), im dritten Max Verstappen (2./Red Bull/+0,048). Die so errechnete (theoretisch) schnellste Runde wäre bei 1:17.582 Minuten gelegen.

"Man sieht schon, dass es eine neue Strecke ist. Einige, die sonst vorne sind, tun sich momentan ein bisschen schwer", analysiert 'Sky'-Experte Ralf Schumacher. Beispiel: Lewis Hamilton (Mercedes) wurde mit 0,530 Sekunden Rückstand Vierter. Und die beiden Racing Points wurden mit zwei Sekunden Rückstand 18. und 19.

Technisches Problem bei Stroll

Am Wagen von Lance Stroll gab es ein technisches Problem, aber "das war aber schnell behoben", winkt Teamchef Otmar Szafnauer ab. Er sagt nach dem ersten Training: "Die Reifenenergie ist ziemlich hoch, also haben wir uns entschieden, uns darauf zu konzentrieren. Wir sind die Einzigen, die ihren schnellen Run auf dem harten Reifen absolviert haben. Da kommt noch was."

Fotostrecke
Liste

Daniel Ricciardo, Renault F1 Team R.S.20

Daniel Ricciardo, Renault F1 Team R.S.20
1/7

Foto: Steven Tee / Motorsport Images

Charles Leclerc, Ferrari SF1000

Charles Leclerc, Ferrari SF1000
2/7

Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Charles Leclerc, Ferrari SF1000

Charles Leclerc, Ferrari SF1000
3/7

Foto: Steven Tee / Motorsport Images

Lando Norris, McLaren MCL35

Lando Norris, McLaren MCL35
4/7

Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Lewis Hamilton, Mercedes F1 W11

Lewis Hamilton, Mercedes F1 W11
5/7

Foto: Steven Tee / Motorsport Images

Romain Grosjean, Haas F1, in his cockpit

Romain Grosjean, Haas F1, in his cockpit
6/7

Foto: Andy Hone / Motorsport Images

Valtteri Bottas, Mercedes F1 W11

Valtteri Bottas, Mercedes F1 W11
7/7

Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Besser lief's für Monza-Sieger Pierre Gasly (AlphaTauri/+0,797) auf P5, für Esteban Ocon (Renault/+0,926) auf P6 und für Daniil Kwjat (AlphaTauri/+0,960) auf P7. Lando Norris (McLaren/+1,102) wurde Achter. Sein Highlight-Moment war, als er am Boxenfunk beim Funkcheck fröhlich zu singen begann, bis sein Renningenieur unterbrach: "Ja, ist gut."

McLaren probierte im ersten Training eine neue Nase aus, die dem Aero-Konzept von Mercedes zumindest optisch angelehnt zu sein scheint. Die Nase kommt in Mugello nur heute zu Testzwecken zum Einsatz. "Wir wollen erst auf der Strecke herausfinden, ob die Richtung, die wir im Windkanal gefunden haben, stimmt", erklärt Teamchef Andreas Seidl.

AlphaTauri wähnt sich in guter Ausgangslage

Bei AlphaTauri ist die Zuversicht nach FT1 groß: "Ich glaube, dass wir hier stark sein werden", sagt Teamchef Franz Tost. "Wir haben ein paar kleinere Aero-Updates, zum Beispiel am Unterboden. Ich bin zuversichtlich, dass wir ein gutes Rennen fahren können. Und ich glaube, dass im Qualifying die Top 10 drin sind."

Die Top 7 lagen innerhalb von einer Sekunde. Zwischen P8 und P17 lag eine weitere halbe Sekunde. Das zeigt schon, dass Mugello 2020 eine spannende Angelegenheit werden könnte. Alexander Albon (9./Red Bull), Daniel Ricciardo (10./Renault) und Carlos Sainz (15./McLaren) lagen mittendrin in diesem heiß umkämpften Paket.

Ganz hinten landete Williams-Pilot Nicholas Latifi, der durch den einzigen von TV-Kameras aufgezeichneten Fehler der Session auffiel und durch 800 Euro Geldstrafe wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung in der Boxengasse. Statt der erlaubten 80 fuhr er bei der Messung um 11:37 Uhr 87,4 km/h.

F1-Paddock live: Der Trainingsfreitag in Mugello

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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